Die starken Regenfälle setzten am vergangenen Wochenende mehrere Fußballplätze in Oberkärnten – wie hier in Oberdrauburg – unter Wasser. Foto: SV Oberdrauburg

Die starken Regenfälle setzten am vergangenen Wochenende mehrere Fußballplätze in Oberkärnten – wie hier in Oberdrauburg – unter Wasser. Foto: SV Oberdrauburg

„Land unter“ auf Oberkärntens Fußballplätzen

Vierstelliger Schaden in Oberdrauburg, dicke Schlammschicht auf dem Platz in Berg.

Die ergiebigen Regenfälle in Osttirol und Oberkärnten haben am vergangenen Wochenende auch auf den Fußballplätzen Spuren hinterlassen. Besonders stark getroffen hat es den SV Oberdrauburg und den SV Berg im Drautal.

In Oberdrauburg staute sich ein Zubringerbach von seiner Mündung in die Drau zurück und trat schließlich auf Höhe des Fußballplatzes über die Ufer. Wenig später stand dann der gesamte Platz unter Wasser. „Wir hatten Glück, dass es klares Wasser ohne Matsch war. Dadurch wird sich der Rasen rasch erholen“, erklärt Kassier Michael Hohenwarter im Gespräch mit Dolomitenstadt. Mittlerweile hat sich das Wasser weitestgehend zurückgezogen. In den Fluten gingen allerdings auch zwei Mähroboter kaputt. Schaden: 8.000 Euro.

Auch das Spielfeld des SV Berg stand unter Wasser. Fotos: SV Berg/Thalmann

Noch mehr Schaden richtete der Regen einige Kilometer flussabwärts an. Auf dem Platz des SV Berg brachten die Wassermassen auch Schlamm mit. „Auf dem Spielfeld liegt jetzt eine vier bis teilweise auch acht Zentimeter dicke Schlammschicht, das ist alles andere als optimal“, so Sektionsleiter Rainer Thalmann. Auch in die Kantine sei Wasser eingedrungen: „Wir waren aber darauf vorbereitet und konnten hier große Schäden vermeiden.“

Eine zentimeterdicke Schlammschicht überzieht derzeit den Fußballplatz in Berg im Drautal.

Nun gelte es, das Fußballfeld wieder auf Vordermann zu bringen. Zuerst wird mit einem Mähtraktor grob der Dreck entfernt, danach mit speziellen Maschinen nachgekehrt. „Das wird eine Menge Arbeit. Wenn alles optimal läuft, ist der Platz vielleicht in einem Monat wieder bespielbar“, erklärt Thalmann. In der Zwischenzeit dürfen die Mannschaften des SV Berg bei den Nachbarklubs trainieren und teilweise auch spielen: „Wir versuchen auch, unsere Heimspiele mit den Gegnern zu tauschen.“ Der Platz in Berg fiel bereits den Starkregenfällen im Herbst 2018 zum Opfer.

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