Vom Küchenchef zum ADEG-Kaufmann in der Debant

Gerald Huber übernimmt nach 30 Jahren in der Gastronomie einen Lebensmittelmarkt.

Etwas im Schatten der spektakulären Interspar-Eröffnung meldet ein weiterer Nahversorger in Nußdorf-Debant frischen Wind: Der ADEG-Markt in der Hermann Gmeiner-Straße bekommt mit Gerald Huber nicht nur einen Koch als neuen Kaufmann, sondern auch ein neues Konzept, das – wenig verwunderlich – eine stark kulinarische Note enthält.

Huber will nämlich weiterhin jeden Tag selbst in der Küche stehen und für seine künftigen Kunden Speisen zum Mitnehmen kreieren. „Individuelle kleine Buffets auf Bestellung, verschiedene Desserts und selbstgemachte regionale Gerichte – ich möchte meinen Kunden einfach Alternativen zur Wurstsemmel bieten“, so der 49-Jährige.

Asiatische Speisen, Burger und Nudeln – Huber kocht täglich, was seine Kunden nachfragen und vom Brot bis zum Laibchen im Burger ist dabei alles selbstgemacht, wenn möglich aus regionalen Zutaten. „Es ist mir sehr wichtig, örtliche Lieferanten miteinzubeziehen. Unser regionales Sortiment soll stetig wachsen. Ich sehe hier die Zukunft und möchte in der Ortschaft etwas bewirken“, betont der frischgebackene Kaufmann, dessen Frau Angelika ihm buchstäblich zur Seite steht: Sie arbeitet seit mehr als 20 Jahren in diesem ADEG-Markt.

Gerald und Angelika Huber in ihrem Reich, in dem künftig auch täglich aufgekocht wird. Foto: ADEG/Florian Wiedemayr

Bürgermeister Andreas Pfurner ist froh, dass der Markt erhalten bleibt: „Der ADEG Markt in der Hermann Gmeiner-Straße prägt seit vielen Jahrzehnten den Ortskern von Debant. Das alteingesessene Geschäft ist ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt, der sowohl in Hinblick auf die Nahversorgung als auch auf das funktionierende Dorfleben eine wichtige Funktion in unserer Gemeinde erfüllt.“

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amRande

Wenn ich in Debant daheim wäre, würde ich selbstverständlich David unterstützen und Goliath links liegen lassen. Großes Kompliment für dieses Engagement!