Osttiroler Schüler lernen spielend programmieren

Im Defereggental und in Kals wurden im Unterricht kleine „LEGO-Roboter“ gebaut.

Bevor nach den bundesweiten Herbstferien die Schulampel auf Orange umgeschaltet wurde, starteten an Osttirols Schulen während der ersten Unterrichtswochen noch eine ganze Reihe von Projekten.

Eines davon schildert der Leiter des Schulclusters Defereggental Markus Tönig: „Der Schulcluster Defereggental und das Bildungszentrum Kals hatten den Schwerpunkt ‚Robotics‘ mit dem Ziel, das Interesse der Kinder und Jugendlichen von sechs bis 14 Jahre für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu wecken. Wir wollen die Kinder auf die digital geprägte Zukunft vorbereiten und ihr Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten stärken“.

Wie macht man das? Am besten mit Modellen und Experimenten, die den Forschergeist anregen und Spaß machen. Also wurde das Projekt mit LEGO-Bausteinen umgesetzt, in praxisorientierter Teamarbeit. Während die Volksschüler mit „LEGO – We DO“ arbeiteten, beschäftigten sich die Mittelschüler mit „LEGO Mindstorms“. Die Kinder und Jugendlichen bauten im Prinzip kleine Roboter, die programmiert wurden, um verschiedene Aufgaben zu lösen. Mit entsprechender Software und Tablets wurden die Modelle gesteuert. Meist handelte es sich um reale Problemstellungen aus dem Alltag.

Gefördert wurde das Projekt vom Land Tirol im Rahmen der Digitalisierungsoffensive „Bildung 4.0 – Tirol lernt digital“. Unterstützung bei der Koordination und Abwicklung gab es vom Verein „klasse!forschung“, der Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft mit Bildungseinrichtungen vernetzt. Andreas Bellony von der Mittelschule Telfs/Weißenbach schulte die Schüler und Lehrpersonen und führte sie in die Welt von „LEGO Education“ ein.

„Auch die Gemeinden haben ihre Hausübungen vorbildlich erledigt und bereits im Vorjahr für die Schulen im Defereggental und das Bildungszentrum in Kals gemeinsam Tablets und die entsprechenden Baukästen angeschafft“, freut sich Direktor Tönig.

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