Adventkalender Lienz 2020: Das 17. Fenster

Giselbert Hoke, „Blau“, 2000, Lithografie, Höhe 76 cm x Breite 64 cm

Giselbert Hoke wurde 1927 in Warnsdorf in Nordböhmen geboren und kam mit seinen Eltern 1945 nach Österreich. Er maturierte in Klagenfurt und studierte an der Wiener Akademie der bildenden Künste bei Robin C. Andersen. Frühe Anerkennung durch öffentliche Aufträge. Breitere Berühmtheit erlangte Hoke durch seine 1956 realisierten monumentalen Fresken im Klagenfurter Bahnhof. Konservativen Kreisen im Land waren sie zu „modern“. 1962 ließ sich Hoke im Schloss Saager südlich von Klagenfurt nieder, einem Zentrum für gestaltende und bildende Kunst in allen ihren Formen.

In den sechziger und siebziger Jahren widmet sich der Künstler intensiv der Malerei, besonders der Darstellung der Landschaft und des Frauenkörpers. In den 80er Jahren war Hoke mehrmals einer der Kursleiter an der internationalen Sommerakademie für bildende Kunst in Salzburg. 1995 emeritierte er zum Professor für künstlerische Gestaltung an der TU Graz. Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland fanden einen Höhepunkt zum 80. Geburtstag des Künstlers mit einer großen Retrospektive im Museum Moderner Kunst Kärntens. Giselbert Hoke starb am 18. April 2015 in Klagenfurt.

Giselbert Hoke, „Blau“, 2000, Lithografie, Höhe 76 cm x Breite 64 cm


Das Rathaus von Lienz hat zum Hauptplatz hin exakt 24 Fenster und wird deshalb alljährlich zu einem überdimensionalen Kunst-Adventkalender. Dolomitenstadt.at stellt täglich kurz nach der offiziellen Öffnung eines Adventkalenderfensters das jeweilige Bild und die Künstlerin oder den Künstler vor. 2020 werden die Bilder erstmals auch im Original in 24 Schaufenstern der Stadt gezeigt. Im Frühjahr 2021 findet eine Kunstauktion statt, organisiert von Round Table 22 Lienz. Der gesamte Erlös der Auktion wird für einen wohltätigen Zweck gespendet.

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