Auf zwei Rädern fährt Thomas Hecher allen davon

Der 16-Jährige aus Irschen gilt als großes Talent. 2020 gewann er den Enduro-Cup.

Thomas Hecher aus Irschen war gerade einmal fünf Jahre alt, als er zum ersten Mal auf ein Motorrad stieg. Der 16-Jährige erbte das Talent seines Vaters, der selbst in jungen Jahren hunderte Kilometer mit seiner Enduro-Maschine abspulte. Auch Thomas entdeckte das Geländemotorrad für sich, wollte den Sport aber nicht nur hobbymäßig betreiben. Seit über drei Jahren fährt er bei Rennen mit und nimmt an Events teil.

Thomas Hecher landete heuer bei der österreichischen Staatsmeisterschaft in Niederösterreich auf Rang drei. Foto: Privat/Hackl

Der Ehrgeiz des jungen Oberkärntners wurde rasch belohnt. 2018 wurde er in der 85-Kubik-Klasse Enduro-Staatsmeister der Junioren und stieg in die 125er-Klasse auf. 2019 gewann er den „Grand National Enduro Series Cup“ in Kroatien und Slowenien. Heuer trat Thomas von Mai bis Ende Herbst in der 250-Kubik-Klasse an und überzeugte abermals. Die Saison beendete er als Sieger des Österreichischen Enduro-Cups in der Rookie-Wertung. Bei der Staatsmeisterschaft wurde Thomas als jüngster Teilnehmer im Feld Dritter: „Das fühlt sich sehr gut an, ich freu mich.“

„Im Haus wird der Platz langsam eng, jetzt musste ich mir einen Schrank für die Trophäen zulegen“, grinst Thomas. Foto: Dolomitenstadt/Wagner

An seinem Sport liebt der Kärntner das Risiko und die immer neuen Herausforderungen. Er erzählt von einem besonderen Erlebnis auf dem Motorrad:

Das IBI-Racing Team aus der Steiermark und sein Vater sind immer an der Seite des Jungspundes: „Papa fährt mit mir zu jedem Rennen. In zwei Wochen beginnt die Vorbereitung auf die neue Saison. Für die Trainings fahren wir bis zum Frühjahr fast jedes Wochenende nach Slowenien oder an den Gardasee.“ Sein großes Ziel für 2021 ist der Staatsmeistertitel. Sollte Thomas auch diese Trophäe einheimsen, muss er in die Profiklasse wechseln. Auch an der Europameisterschaft will er schnellstmöglich teilnehmen. „Das würde mich sehr reizen. Es ist ohnehin mein Traum, irgendwann an der Enduro-Weltspitze zu landen“, erzählt Thomas.

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