Diszipliniert und geduldig warten Skifans bei der Talstation des Lienzer Zettersfelds auf die Auffahrt mit der Gondel. Foto: Dolomitenstadt/Pirkner

Diszipliniert und geduldig warten Skifans bei der Talstation des Lienzer Zettersfelds auf die Auffahrt mit der Gondel. Foto: Dolomitenstadt/Pirkner

Skifans stürmen das Lienzer Zettersfeld

Lange Warteschlangen bereits kurz nach 9.00 Uhr vor der Auffahrt mit der Gondel.

Sonntag, 27. Dezember, 9.00 Uhr. Zweiter Tag des dritten Lockdowns, es ist wolkenlos und klirrend kalt im Lienzer Becken. Die Straßen der Stadt sind wie ausgestorben, man hat das Gefühl, die Menschen kuscheln noch in ihren Betten oder sitzen in der warmen Stube beim Sonntagsfrühstück, immerhin ist Zuhausebleiben verordnet, weil da draußen eine Pandemie ihr Unwesen treibt. Die totale Ruhe?

Keineswegs. Nur zehn Minuten vom Stadtzentrum entfernt schließen sich auf dem Zettersfeldparkplatz bereits um 9.15 Uhr die letzten Parklücken sogar schon in den oberen Arealen. Vor dem Eingang haben sich zwei Schlangen gebildet, eine auf der Seite des Holunderhofes, die andere gegenüber bei der „Tenne“. Während hier bereits hunderte Menschen auf die Auffahrt warten, beginnt es sich bei der Einfahrt zu den Parkplätzen nun schon zu stauen.

„Gestern waren wir erst um 10.00 Uhr da, da war es genauso. Heute sind wir extra früher aufgestanden,” erzählt eine Frau in der Warteschlange ihrer Nachbarin. Ein Streifenwagen der Polizei kurvt rund um den Parkplatz, ein Polizeibus trifft ein, offenbar Beamte mit Skiern. Geschätzt 90 Prozent der Wartenden tragen den geforderten FFP2-Mund-Nasenschutz.

Mario Tölderer, Vorstand der Lienzer Bergbahnen, bestätigt diesen Eindruck: „Mit den wenigen Ausnahmen, die es immer gibt, verhalten sich die Leute vorbildlich. Das bestätigt uns auch die Polizei, die von der Behörde ins Skigebiet geschickt wurde.“ Die FFP2-Masken müssen übrigens von Jugendlichen und Erwachsenen nur beim Anstellen getragen werden, auf der Piste genügt ein Standard-Mundschutz. Apropos Anstellen. „Es sieht dramatischer aus als es ist,” erklärt Tölderer, „wir mussten ja im Inneren der Talstation das Anstellen neu organisieren um Gruppenbildung zu vermeiden und haben auch erstmals zwei Warteschlangen, damit sich auch vor der Tür die Menge entzerrt. Im Skigebiet selbst gibt es kaum Wartezeiten und wenn, dann nur in den Stoßzeiten zwischen 9.00 und 13.00 Uhr.“

Der Bergbahn-Vorstand sieht sich in der Entscheidung bestärkt, das Zettersfeld mit allen Liften aufzusperren: „Nicht nur wir sind zufrieden. Die Leute sind happy und sitzen beim Jausnen in der Sonne.“ Die Toiletten der Bergstation sind geöffnet und auch die Naturfreundehütte erlaubt den Zugang zu ihrer WC-Anlage. Alle Hütten haben geschlossen, allerdings gibt es bei der Bergstation und künftig laut Tölderer auch bei einigen Hütten Automaten für Snacks und Getränke. Mag der Lockdown noch so hart sein, der Schnee ist pulvrig, die Sonne scheint und die Jause passt in den Rucksack. Morgen kommt Neuschnee und vor uns liegt ein langer Skiwinter.

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47 Postings bisher
vitl

Die Standpunkte sind unterschiedlich und im Sinn der Sache mit denen in der Diskussion des Nichtrauchergesetzes auch deckungsgleich... Schifahrer muss schifahren, Gelegenheitsschifahrer oder "Sommersportler" muss nicht schifahren.

Um der Coronamaßnahmenüberdrüssigkeit Wind aus den Segeln zu nehmen, ist das erlaubte Schifahren bei uns im Westen gewiss nicht grundsätzlich verkehrt gewesen. Wie sich dies dann im Saldo der Neuinfektionen wiederspiegelt ist gewiss streit- weil schwierig zuordenbar. Ich selbst aber setzte nach einem Skitag meine Maske etwas weniger wiederwillig auf.

Osttiroler9900

Unglaublich wieviel Naive es im Bezirk gibt! Wie dämmlich muss man sein, mit Maske, ohne offenen Schihütten schifahren zu gehen? Das sind die Schafe die jede hirnlose Anordnung der Regierung sofort umsetzen. Wegen dieser Menschen funktioniert das regieren durch Angst!

Denksport

Warum schimpfen hier manche auf die Schifahrer? Ist ja erlaubt und vom BK abgesegnet, also gut und so gewollt. Dass in einer Kirche (egal welcher Größe) zur Zeit nur mehr 10 Personen beten dürfen, ist doch auch gut und so gewollt, ebenso wie viele, viele andere hirnrissigen Verordnungen, wo Zweifel an der Sinnhaftigkeit wohl noch gestattet sein dürfen.

Tierwohl

Da muss ich "frin" recht geben. Der Handel muss geschlossen bleiben wo sich die Anzahl der Personen in den Geschäften und der Abstand leicht kontrollieren ließe aber bei diesen Menschenschlangen ist alles egal. Auch diese Aktion "Lienz geht spazieren" ist mehr als provokant. Ohne Maske u. Abstand solche Demo-Aktionen abzuhalten ist eine Frechheit. So werden die Lockdowns nie aufhören. Mir kommt vor Corona hat manchen Menschen das Gehirn angegriffen sofern diese eins haben sonst würden sie nicht so handeln. Aber wo bleibt hier die Polzei als Kontrollorgan. Aber Hauptsache an den Krampustagen mit einer ganzen Kolonne Polizeiautos auffahren.

Caesar

Hallenbad wochenlang geschlossen, Hochstein den ganze Winter gesperrt, Skisaison beginnt erst am 24.12. - Preise bleiben gleich - für Sportpass, für Saisonkarten, für Tageskarten. Ich finde das unverschämt und würde eine Preisreduktion erwarten.

    senf

    ja, caesar, ist das nicht überall dort so, wo man positionen nach belieben und nicht nach fachlicher eignung und standhaftigkeit besetzt, damit man in erster linie seine eigenen interessen zur machterhaltung durchsetzen kann? widerspruch oder geschäftliches feingefühl wird mancherorts halt nicht geduldet. eine alte geschichte ...

    roland9900

    Solang die Leute das Zettersfeld stürmen wie die Depperten, wären sie ja blöd, die Preise zu senken!

      Urmel

      richtig muss es heißen: "Wo die Depperten Leute das Zettersfeld stürmen.." - sorry für die Verbesserung !

      Hot doc

      Eine der sinnlosesten Wortmeldungen der letzten Jahre. Kann niemand was dafür das Du nicht Schifahren gehst.

Bergtirol1

Und welches Konzept hat die Sonnenstadt Lienz parat wenn dann Ende Januar die Touristen auch noch kommen? Ich glaube nicht das dann jeder einheimische zuhause bleibt,nur so eine frage nebenbei...

frin

Wir befinden uns noch immer mitten in einer Pandemie und dann bekommt man unter anderem aus Osttirol derartige Bilder. Es ist nicht nur sehr verstörend, sondern auch unfair gegenüber allen anderen die geschlossen haben müssen. Das Bild stimmt einfach nicht, nicht nur das Bild was jetzt öffentlich in die Welt getragen wird, sondern auch das Bild gegenüber allen anderen die sich strikt an die Regeln halten bzw. halten müssen.

Die Schulen haben stetig in Wellen offen und zu, viele Dienstleister und Unternehmen konnten in diesem Jahr seit Wochen / Monaten nicht öffnen und dürfen aktuell wieder nicht öffnen. Viele Geschäfte in der Innenstadt dürfen nicht öffnen, obwohl dort bei weitem nicht derartige Menschenmassen wie aktuell in den Skigebieten vorhanden sind. Vielleicht mag man jetzt argumentieren, dass doch alles im Freien statt findet? Das mag auf dem ersten Blick stimmen, aber dann wären da die Schlangen innerhalb von Gebäuden, die Anreise mit Bus, Zug, die Zusammenkunft der Menschen an bestimmten Punkten und natürlich auch das Bild was hier mitten in einer Pandemie vermittelt wird. Es mag sein das jeder die FFP2 Maske trägt, aber wenn hier im Bericht auch noch positiv darüber geschrieben wird wie diszipliniert doch alle sind und niemand auf diesem Foto die Regeln einhält, kann ich nur den Kopf schütteln. Vielleicht ist manche Regel etwas zu scharf, aber sie sind nun einmal da um eingehalten zu werden und nicht um gebrochen zu werden. Nicht von ungefähr nimmt man jetzt diese Bilder in anderen Bundesändern, vor allem in der Hauptstadt und der dortigen Berichterstattung auseinander. Wo ist der Abstand von mindestens einem Meter bei den Warteschlangen? Wo ist die Eigenverantwortung, müssen diese Menschenmassen aktuell wirklich sein?

Wieso gibt es keine generelle FFP2 Pflicht, sodass auch Kulturveranstaltungen im Freien statt finden dürfen, wieso müssen die botanischen Gärten geschlossen bleiben, wieso haben die Zoos geschlossen usw. wieso beiben die Schulen geschlosen - und auf der anderen Seite die Bilder von den Skigebieten mit Menschenmassen.

Anstatt das hier vor allem die Einheimischen zumindest im Lockdown auf diesen Genuss verzichten und das ohnehin schon angeschlagene Bild nach außen nicht noch schlimmer machen, gehen viele in einer Pandemie diesem Genuss nach, nur weil die Regierung zu doof ist Verbote auszusprechen. Nur weil etwas nicht verboten ist, heißt es noch lange nicht das es zu befürworten ist? Diese Bilder werden vor allem in der Regierung wieder für Gespräche sorgen, denn so war das sicher nicht angedacht und womöglich kommen dann wieder umfangreiche Verbote und Pflichten.

Zahlen-lügen-nicht..

Es schaut so aus, als würde so Mancher hier einen Lockdown richtig geil finden, und möchten noch strengere Maßnahmen. 🤔

leiWEITERso

Der heutige Ansturm auf das Zettersfeld war für mich genau so wenig überraschend wie die Tatsache, dass die LBB den Hochstein im heurigen Winter nicht aufsperrt. Wirtschaftlich absolut richtig wäre da nicht das große ABER…! Der Hochstein ist längst im Winter wirtschaftlich unrentabel, wurde aber immer wieder als politischer Spielball in der einen oder anderen Wahl eingesetzt und war auch bereits Zünglein an der Waage bei so manchem Wahlausgang... wir denken da einmal kurz an die TVBO Wahl im Jahre 2017, hat da doch der „stille“ Berg dem Langzeit-Obmann die Wiederwahl gesichert. Nun haben wir das außerordentliche Jahr 2020 und eine Situation, die für die meisten von uns noch vor einem Jahr unvorstellbar war. Corona mag übel sein, wird aber auch derzeit für so manches „Übel“ als willkommene Ausrede genutzt. Der kleine Haidenhoflift konnte angeblich nicht aufgesperrt werden, da das Covid-19 Sicherheitskonzept fehle… na, warum wohl? Andere kleinen Lifte haben geöffnet, aber ja, das ist eine andere Geschichte. Vielleicht bestand in Lienz nie die Absicht das kleine Liftchen zu öffnen, genau wie auch keine Absicht bestand, den Hochstein diesen Winter zu öffnen. Zugeben wird das natürlich niemand. Das Übel liegt aber meiner Meinung nach darin, dass ein Skigebiet nie und nimmer von einem Tourismusverband und einer Stadtgemeinde betrieben werde sollte… noch dazu herrscht bei den beiden Eigentümern alles andere als Harmonie (höflich gesagt) und liegen jetzt aufgrund der aktuell wirtschaftlich schwierigen Situation die Nerven blank! Grausliche Zustände also… nicht nur für eine Bergbahn. Die Bevölkerung nimmt das alles erstaunlich gelassen zur Kenntnis… was wäre wohl, wenn die Lienzer Bergbahnen in den Händen eines privaten Liftbetreibers liegen würden – ein in Lienz seit vielen Jahren „verteufeltes“ Szenario - und dieser den für so manchen Lienzer „heiligen“ Hochstein einfach nicht aufsperren würde… tja, da würde die Volksseele überkochen, so aber… lei weiter so!

EO

Die Leute sind happy .... bis sie die Toiletten an der Bergstation benützen müssen. Meine Tochter musste gegen 11 Uhr auf das WC und so haben wir die Toiletten dort aufgesucht. Zum einen eine lange Schlange vor uns (ist auf Frauentoiletten nun mal so), zum anderen ist 2 Stunden ! nach Öffnung der Lifte bereits ein übler, "versiffter" Geruch auf den Toiletten. Meine Tochter fragt nach Verlassen des WC's: "War das wirklich nur Wasser auf dem Boden ?". Darauf konnte ich ihr wirklich keine Antwort geben ....

    bergfex

    ...........Die Leute sind happy .... bis sie die Toiletten an der Bergstation benützen müssen.......

    Die Toiletten am Berg sind offen ???

    Warum die bei der Talstation nicht? Weil dort NUR rodelnde Kinder sind??

isnitwahr

Lieber Karlheinz! ...den Rest der Menschen sperren wir weg? wann waren Sie das letzte Mal vor der Haustüre? Ich gehe täglich meine Runden und kann Ihnen versichern, dass sehr viele Menschen die Freizeit zur körperlichen Ertüchtigung nutzen, ob zu Fuß, auf Schi, mit der Rodl, was auch immer. Sogar bei den Altenwohnheimen sieht man Leute mit Rollstühlen, die spazieren geschoben werden, auch die 24 Std. Pflegerinnen und Pfleger sind mit ihren Pfleglingen unterwegs, soweit es sie derzeitigen Straßensituationen zulassen. Also bitte, lassen wir das Kind IM Bade! Mit einem haben Sie allerdings recht, dass die Unfernunft Vieler zum Fortbestand der Situation nicht unwesentlich beigetragen hat! aber dafür der überwiegenden Mehrheit Freizeitaktivitäten zu untersagen wäre sicher der falsche Weg. Da hat die Regierung in meinen Augen auf die Berater gehört und die richtige Entscheidung getroffen.

Spanidiga

Sind halt jetztpaar Tage wo etwas mehr los ist....warum da gleich nach zum entflechten nach Hochstein schreien...?? Anders wärs wenn wirklich auch noch Touristen hier wären. Jeder soll so gut wie möglich die Regeln einhalten und dann geniesen,vorsichtig sein und auf sich aufpassen...damit nicht zusätzlich das Krankenhaus belastet wird. 👍

Herr und Frau Lummer

... puhhh, bin ich froh dass heuer Schifahren wegen Fetzerl im Gsichterl bei IHR kein Thema ist:

Bambi-Blick auf und schon geht’s los: Schaaaaatzi, trägst du meine Schi, die sind sooooo schwer ...

Das geht mir aber schon jeden Winter sowas auf die E..r !!!!

    isnitwahr

    so nett, es gibt auch so Einige, die lieber keine Mütze tragen, zwecks der Frisur.........

Verloren

Wir waren gestern um 11:00 Uhr bei der Talstation Zettersfeld, haben zwar schwer einen Parkplatz gefunden, aber Menschenschlange bei der Gondel war keine mehr, auch bei den Liften am Zettersfeld nicht! Und alle haben eine Maske getragen, das Liftpersonal hat streng zum Tragen aufgefordert, wenn sich einer durchschwindeln wollte! Besser, als mit Schifahren, kann man das Immunsystem nicht stärken! Es sollte noch viel mehr Sportarten erlaubt werden, fördert die Gesundheit!

S-c-r-AT

Vormittags in der Warteschlange, abends am Spazieren. So wirkt Lockdown sicher am effektivsten.

genaugenommen

es würde sinn ergeben die menschenmenge zu entflechten und dazu den hochstein zu öffnen.

realist

@LBB Vorschlag: Stellt doch bei der Talstation wenigstens einige Getränke- und Snackautomaten auf! Sehr wenig Aufwand für zufriedenere Gäste!

P.S. 50 Euro für eine Tageskarte bei vermindertem Angebot ist ganz schön gesalzen! Sogar Kitzbühel ist einige Euros billiger! 😱

    moritz 123

    man dividiere die 50 euronen für eine tageskarte durch die anzahl der gebotenen pistenkilometer. im direkten vergleich zu anderen gebieten mal eichtig teuer...

      schnuffi

      Aktueller Vergleich Zettersfeld/Lienz - Nassfeld/Hermagor: Zettersfeld: Tageskarte 50,- Euro für Erwachsene bei aktuell 6 von 6 geöffneten Aufstiegshilfen (inkl. Gondel) Nassfeld: Tageskarte 43,- Euro für Erwachsene bei aktuell 15 von 30 geöffneten Aufstiegshilfen

      senf

      @schnuffi; völlig falscher vergleich von dir, denn mehr als schifahren will und kann ich in beiden schigebieten nicht, oder gehts dir gar ums liftfahren? 😒

      nachdem es ja kaum irgendwo andrang und wartezeiten gibt, kommt man ja ganz gut in den sportgenuss, denke ich.

      ausserdem hast du bei deinem vergleich die kosten und den zeitaufwand für die fahrt ins nassfeld vergessen.

      schnuffi

      @senf.. Sie haben natürlich absolut Recht! Das Nassfeld mit dem Zettersfeld zu vergleichen hinkt mehr als gewaltig! Das Nassfeld hat weitaus mehr Aufstiegshilfen und deshalb auch ein Vielfaches an Pistenkilometern! 110 vs. 37 sprechen einfach eine deutliche Sprache! Kurzum...es ist um einiges Größer, bietet viel viel mehr und ist auch noch günstiger....Klingelt´s jetzt? ☺

      senf

      @schnuffi, es klingelt nicht. das überangebot in vergleich zu lienz bringt dir ja nichts, ausser dass dich zahlen begeistern.

      du fährst pro tag am zettersfeld ev. 40 km piste und hockst eine zeitlang auf den zubringersesseln/gondeln und geniesst eine weile die aussicht, machst verschnaufpausen. dasselbe machst du auch am nassfeld. mehr nicht! du kannst also mit der billigeren tageskarte das überangebot genau so wenig nutzen, wie bei einem mittagsteller, wo es der koch mit dir gut meint und dir ein nicht verschlingbares übergroßes schnitzel präsentiert. du wirst es nicht mit gewalt hinunterwürgen, auch wenns einige cent billiger ist als beim heimischen wirt. knallts jetzt?

      Waldkauz

      Möchte mich an dieser Stelle auch einmal bei der Fam. Schultz und Mitarbeitern bedanken,die so herrliche Schitage auf traumhaft präparierten Pisten in Osttirol möglich gemacht haben.Ein toller Service für uns Einheimische,scheinbar aber nicht überall selbstverständlich!!Hier sind wirkliche Profis am Werk .Danke

      moritz 123

      @ senf: überleg dir deinen standpunkt vl nochmal. das geschriebene kannst du doch unmöglich ernst meinen.... übrigens bietet das zettersfeld im leben nicht 37 pistenkilometer. wo wären die denn bitte? die lbb insgesamt vielleicht, die hälfte entfällt dann aber vermutlich auf den hochstein. bleiben also maximal noch 20 über...

      senf

      lieber @moritz, selbstverständlich nehme ich meine meinung ernst.

      die 37 km-angabe hast du @schnuffi zu verdanken, ist aber egal, denn ein schon etwas überdurchnittlicher skifahrer erreicht lt. statistik rund 40 pistenkilometer am tag, egal ob und wie oft er die pisten wechselt. wenn nun das nassfeld 110 km (schnuffi) anbietet, dann ist doch kaum jemand in der lage, das angebot mit einer einzigen tageskarte zu nutzen. ich glaube auch nicht, dass er in dieser zeit das gesamte nassfeldangebot mit liften und hütten auskosten kann. das hab ich gemeint, was soll also der vergleich mit der kartengebühr - ist denn das sooo schwer zu verstehen?

      um zu meinem sonntäglichen skispass zu kommen, brauch ich also nicht in die ferne schweifen.

      moritz 123

      ich verstehe deinen standpunkt schon, allerdings halte ich ihn für nicht ganz richtig. deiner argumentation folgend kann jedes skigebiegt, auch wenn es nur einen kleinen schlepplift hat, die volle maut (meinetwegen 50 euro für eine tageskarte) verlangen, weil, und das ist ja dein punkt, "mehr als skifahren kann man anderswo ja auch nicht". da muss es doch etwas dazwischen geben, oder? selbstverständlich kann man den gerechtfertigten preis fürs skifahren nicht NUR anhand der verfügbaren pistenkilometer feststellen, aber unter anderen gesichtspunkten sicherlich auch. und das was mir das zettersfeld in dieser hinsicht bietet, finde ich zumindest, ist den aufgerufenen preis einfach nicht wert. ein weiteres killerargument gegen das zettersfeld ist dass ich mich mit einer 4er gondel hinauf, und noch viel schlimmer, auch wieder herunterquälen muss, weil es keine talabfahrt gibt - untypisch für ein skigebiet, welches zumindest beim preis in der liga der "Großen" mitspielen will und mehr als abtörnend.

lienzer666

3. Lockdown Es gelten 4 Ausnahmen das Haus zu verlassen - kennt in der Zwischenzeit sicher schon jeder. Wie sieht die Realität aus _ solche Massen an der Zettersfeld Talstation in den letzten 50 Jahren noch nie gesehen. Der Parkplatz auf der Faschingalm um 10.00 Uhr schon überfüllt - nachzulesen auf der Facebook Seite der Bergbahnen. Lockdown 1 im März Da wurde alles verboten, Leute wurden bestraft die eine Schitour machten, es wurde darauf hingewiesen das man die Kapazitäten in den Krankenhäusern freihalten muss. Jetzt im 3. Lockdown ist das nicht mehr notwendig, obwohl jetzt wesentlich mehr Spitalsbetten belegt sind. KENNT SICH DA NOCH MEHR AUS? Privat darf man sich nur mehr mit einer Person treffen, die nicht im selben Haushalt wohnt, aber bei meiner Freizeitgestaltung kann ich tun und lassen was mir passt.

Ich sehe in diesen Maßnahmen die uns die Bundesregierung hier vorschreibt einfach keinen Sinn mehr, um in einfachen Schulnoten zu bleiben

NICHTGENÜGEND

    isnitwahr

    wie Sie vielleicht, oder vielleicht auch nicht, mitbekommen haben, hat man im Verlauf der Pandemie zumindest einiges dazugelernt. U.a., dass bei Freizeitbeschäftigung an der frischen Luft das Ansteckungsrisiko gering ist, weswegen Freizeitaktivitäten auch möglich sind. Oder hätten Sie es lieber wieder anders? Die Regierung und damit auch die deren beratende Experten können es euch sowieso nicht recht machen, ganz egal was sie tun und wie sie es tun.

    doc-doc

    Ein Virus ist so stark wie die Immunabwehrsysteme schwach sind. Deshalb sterben auch viele ältere Menschen und "Vorerkrankte". Deshalb mit Hubschraubern Jagd auf Personen zu machen, die über ihre eigenen Wiesen mit den Tourenschi wandern oder ähnliche sinnvolle Tätigkeiten zur Stärkung ihres Immunsystems machen, Menschen bei der Polizei anzuzeigen, die in der Natur spazieren gehen, grenzte schon an Diktatur, sowie man auch im jetzigen Lockdown viele Maßnahmen einfach nicht logisch erklären kann.....

karlheinz

Ich bezweifle, dass die Sicherheitsvorkehrungen so getroffen werden wie sie Herr Tölderer schildert. In der Regel nur 2 in den Gondeln ? Soll es anders sein, wären die Warteschleifen bei der Talstation um 11 Uhr noch. Ob das Öffnen der Schigebiete bundesweit richtig war, wird sich demnächst zeigen. Wenn die Fallzahlen wieder steigen, so gebrauchen die Politiker sicherlich die Ausrede, dass über die Feiertage weniger getestet wurde. Sollten die Infektionszahlen sich wieder erhöhen, bin ich neugierig, wie lange sich die Leute dies noch gefallen lassen. Lifte hoch, Wirtschaft runter ?? !! " Her Kanzler, dann haben Sie endgültig versagt !!"

    isnitwahr

    lieber karlheinz, da bin ich anderer Ansicht: die möglicherweise steigenden Zahlen haben in überwiegebdem Maße dann mit den x Verwandtenbesuchen in geschlossenen Raumen zu tun und sicher nicht mit dem Schifahren. Die Anbieter mussten schon sehr strenge Konzepte vorlegen p, damit sie aufsperren haben können. Und wie man liest, halten sich 90% der Leute an die Vorgaben, aber halt wieder 10% nicht, aber solche VI wir man halt immer haben. Leider lässt sich die Unvernunft solcher Menschen nur über die Geldtasche regeln und da nur dann, wenn es richtig weh tut in finanzieller Hinsicht.

      karlheinz

      Lieber isnitwahr, an manchen Orten brennt schon der Hut und man überlegt die Anlagen zu schließen, weil eben die Betreiber die Sicherheit nicht mehr gewährleisten können. Aber was soll`s: Schifahrer ins Freie und den Rest der Menschheit "sperr ma" wegen der Unvernuft anderer weiterhin zu Hause ein ! Für die, die diesen Unsinn genehmigt haben, fehlen mir die Worte. Ich bin mir fast sicher, dass der 3. Lockdown nicht am 18. (24.) Jänner endet. Da geht es wahrscheinlich erst richtig wieder los !!

    Lz

    Menschen infiszieren und der Kanzler ist schuld, das ist wohlzj einfach! Wenn alle eie FPP2 Maske tragen, dann ist die Ansteckungsgefahr null! Da kann der Kanzler nix machen, nur jeder Einzelne von uns!

      bergfex

      .....Wenn alle eine FPP2 Maske tragen, dann ist die Ansteckungsgefahr null!.....

      Woher haben sie den Unfug? Da dürfte ja keiner von den Obrigkeiten das Virus bekommen. Die halten sich doch immer daran.

Keil16

Für mich liest sich dieser Bericht so, als ob alle zufrieden sind mit der gegenwärtigen Öffnungsstrategie der Schigebiete in Lienz. Mein Appell kann nur immer wieder lauten: Machts endlich den Hochstein auf, damit auch die eingeschworenen Hochsteinfahrer (und das sind nicht wenige) auf ihr Schivergnügen kommen!!!

    senf

    @keil16: "allen recht getan, das ist, was niemand kann" meiner meinung war die jetzige öffnung des zettersfeldes nach wirtschaftlichen fakten richtig, denn es kann ja nicht sein, dass die stadt und der TVBO als miteigentümerin der LBB bodenlos geld in das unternehmen pumpt und ihre eigentlichen aufgaben zurückstellen oder vernachlässigen müssen.

    nur deshalb, weil einige wenige den hochstein seit jahren als spielball für ihre eigenen träume und ihre tasche missbrauchen.

      mirnixdirnix

      Aus meiner Sicht konnte auch der Hochstein in den vergangenen Jahren wenigstens bis Ferienende wirtschaftlich betrieben werden, ausgenommen der Ganzjahresrodler. Oder ist der schon abbezahlt?

      genaugenommen

      @mirnixdirnix, wenn der ostirodler nicht wäre, wär die hochteinbahnen schon geschichte.

    moritz 123

    Auch ich bin eingefleischter hochsteinfan und würde mir wünschen dass der berg endlich aufsperrt. ob das wirtschaftlich vertretbar ist weiss ich nicht, fehlen mir genaue zahlen. ich stelle aber fest, dass der parkplatz am zettersfeld gleich gut gefüllt ist wie in einem nicht-corona jahr, sprich, der anteil an skiurlaubern bei weitem nicht so groß ist wie in anderen skigebieten. folgernd werden die lbb von corona auch nicht allźu arg getroffen. Ich glaube sowohl das zettersfeld als auch der hochstein sind in wahrheit in erster linie einheimischenberge und verdienen auch ihr geld vorwiegend mit einheimischen welche nun durch das nicht öffnen des halben skigebietes nicht sehr fair behandelt werden. meine befürchtung ist jedenfalls dass der hochstein gar nicht mehr aufsperren wird. osttirol und insbesondere lienz würde damit ein juwel verlieren dessen wert sich die zuständigen entscheidungsträger meiner meinung nach gar nicht bewusst sind...