Ab 1. Feber: Vormerkung für Covid-Impfung möglich

Impfwillige TirolerInnen können sich anmelden und werden bei Verfügbarkeit kontaktiert.

Ab 1. Feber können sich impfwillige Personen, die in Tirol wohnhaft oder berufstätig sind und eine österreichische Sozialversicherungsnummer haben, unverbindlich unter www.tirolimpft.at für eine Covid-Impfung vormerken lassen. In einem ersten Schritt werden Impfwilligkeit, Standort-Präferenzen und weitere persönliche Angaben vermerkt. Vorgemerkte Personen werden informiert, sobald die Impfstoffe verfügbar oder Terminbuchungen möglich sind.

„Dies wird aufgrund der aktuell begrenzt verfügbaren Impfstoffe noch etwas Geduld erfordern – jedoch werden alle zur Verfügung stehenden Impfstoffe schnellstmöglich verimpft. Eine Kontaktaufnahme zur Terminvereinbarung vonseiten der impfwilligen Personen mit den Impfstandorten bzw. Ärzten soll zum jetzigen Zeitpunkt nicht erfolgen“, betont Elmar Rizzoli, Leiter des Corona-Einsatzstabes des Landes. Der Zeitpunkt der Vormerkung habe keinen Einfluss auf eine allfällige Reihung. Diese soll ausschließlich auf Basis der Tiroler Impfstrategie und verfügbarer Impfdosen erfolgen. „Diese Vorgehensweise ist für zielgerichtete Planungen wichtig, da die Impfstoffe derzeit noch begrenzt zur Verfügung stehen und in Tranchen angeliefert werden“, so Rizzoli.

Eine Vormerkung ist für die eigene Person, aber auch für Angehörige oder Vertrauenspersonen möglich. Zur Auswahl stehen landesweit Impfstationen, Kundenservice-Stellen der Österreichischen Gesundheitskasse und derzeit über 500 impfende niedergelassene ÄrztInnen. Alle vorgemerkten Personen erhalten eine Nachricht, sobald der Impfstoff in Tirol für ihre Personengruppe zur Verfügung steht. Eine konkrete Terminbuchung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt. Weiters werden Impfwillige die Möglichkeit haben, sich gegebenenfalls einer Berufs- oder Risikogruppe zuzuordnen. Personen, die sich für eine Impfstation vorgemerkt haben, erhalten dann erneut eine Nachricht, wenn sie dort einen konkreten Impftermin einbuchen können. Wer sich im niedergelassenen Bereich vormerkt, wird bei Verfügbarkeit vom niedergelassenen Arzt kontaktiert.

Eine Vormerkung soll ausschließlich über www.tirolimpft.at bzw. in Ausnahmefällen über die 1450 erfolgen. Entsprechend dem Tiroler Impfplan ist eine Covid-Impfung für Personen zwischen 65 und 80 Jahre nach derzeitigem Stand und nach Verfügbarkeit der Impfstoffe ab April 2021 vorgesehen. Die allgemeine Bevölkerung soll ab Mai oder Juni geimpft werden.

Die Arbeit von
dolomitenstadt.at unterstützen

Liebe Leserinnen und Leser,

gerade in Krisenzeiten ist faktenorientierte und schnelle Information wichtig.
Wir arbeiten trotz Rückgang bei den Werbeeinnahmen mit großem Einsatz, um Sie bestmöglich – und kostenlos! – zu informieren.

Wenn Sie unsere journalistische Arbeit mit einem einmaligen Beitrag unterstützen möchten, haben Sie jetzt Gelegenheit dazu. Wir würden uns freuen!

Sie möchten dolomitenstadt.at unterstützen?

Ein Posting verfassen

Sie müssen angemeldet sein, um ein Posting zu verfassen.
Anmelden oder Registrieren

15 Postings bisher
gemeiner Waldkauz

Positiv denken! Ich freue mich auf die Impfung obwohl das Masken tragen beliben wird.

Spanidiga

Also,muß schon sagen,die Anmeldung funktioniert einfach und flott...morgen am ersten Tag wird natürlich mal ein Gedränge werden. 👍👍

    KC

    Stimmt, klappt wunderbar. Heute in der Früh gab es keinerlei Probleme.

Post_ler

Nur für ein ordentliches Entgeld würde ich an dieser weltweiten Feldstudie teilnehmen.

karlheinz

Eine erfreuliche Nachricht ! Hoffen wir, dass viele Menschen dieses Angebot in Anspruch nehmen ! Nur so wird es uns gelingen langsam wieder ein normales Leben führen zu können.

tiroler85

Wäre an sich eine schöne Meldung für alle, die auf eine Impfung warten und dies schon seit einem Jahr. Noch schöner wärs, wenn es unsere "Beschaffungsexperten" auf Bundes- und EU-Ebene geschafft hätten, genügend Impstoff zu besorgen. Für mich ein epochales Versagen aller Beteiligten, welches noch mehr und längeres Leid für alle bedeutet und das vermutlich ohne Konsequenzen für die Verantwortlichen. Wir haben alles richtig gemacht 🤦🏼‍♂️

    isnitwahr

    Aha, Sie sind also der Ansicht, dass der Besteller die "Schuld" hat, wenn der Lieferer nicht oder verspätet liefert. Dann werde ich mir aber ganz schnell überlegen, ob ich irgendwo noch einmal etwas bestelle. Wenn es nämlich dann erst später geliefert werden kann, habe ich noch die Schuld. Und ja, sie haben tatsächlich nicht alles richtig gemacht, Sie immer?

      tiroler85

      Sie sollten sich vielleicht mal den Vertrag mit Astrazeneca durchlesen. Der "Lieferer"(Astrazeneca) liefert weder nicht noch verspätet, er liefert wie im Vertrag vereinbart (best effort). Und ja, wenn ich was bestelle, wo die Lieferzeit z.B. 6 Wochen beträgt und ich das Produkt aber in 4 Wochen benötige, dann habe ich als Besteller Schuld und nicht der Lieferant.

    pierina

    Wäre das alles nur eine Sache der Beschaffungslogistik, so würde ich dir ja recht geben. Aber du hast die Sache nicht von Anfang bis zum Ende gedacht. Es gibt leider auf dem Erdball weniger Impfstoff als benötigt wird. Und die reichen Staaten dieser Erde haben zu horrenden Preisen die Zuteilungen aufgekauft. Will heißen, für jeden der bei uns geiimpft wird, wird woanders einer nicht geimpft. Südafrika hat z.b. heute überhaupt erst die 1.Lieferung an Impfstoff erhalten, und zwar 1 Million Dosen für 60 Millionen Einwohner ! Und da beschwerst du dich über die Beschaffungsexperten. Es ist so wie immer: die Reichen bekommen viel, die Armen wenig. Bei der Ansteckung ist es leider umgekehrt, weil in der Armut natürlich auch der Schutz und die Hygiene zuerst auf der Strecke bleibt. Drum seid zufrieden mit den Zuteilungen die wir haben, sind eh weit über dem weltweiten Durchschnitt. Es soll ja Bevölkerungsgruppen auf der Welt geben, die noch nicht einmal von dem Impfstoff wissen. Zudem könnte die Gier nach dem Serum auch sehr schnell abebben, wenn sich womöglich doch noch eine gewisse Wirkungslosigkeit herausstellt, oder schlimmer noch, entgegen aller Beschwichtigungen, trotzdem schwere Nebenwirkungen eintreten. Dann könnte der Bibelspruch "Die letzten werden die ersten sein" doch einmal für die vergessenen Menschen dieser Welt von Bedeutung sein.

Spanidiga

@Nickname ist mir schon klar...sofort war ja auch symbolisch gedacht...sofort halt wie es geht...@Tilda Danke, habe aber keine Bedenken.👍

    Tilda

    Die EMA hat für alle drei aktuellen Impfstoffe eine bedingte Zulassung genehmigt. Die nächsten Jahre werden es zeigen, da quasi die Phase III der Studien weiterlaufen. Ich beobachte lieber u. setze auf natürliche Immunität. Ich finde, dass dies jeder für sich entscheiden darf. Auch deine Entscheidung respektiere ich.

Nickname

am 1.02 werden die Server fast fix fallen, werde mich etwas später anmelden ;))))

Spanidiga

Ich (65) werde mich sofort am Montag zur Impfung anmelden und darauf bauen das die Impfpläne wie vorgesehen ablaufen aber auch darauf hoffen das durch Verbesserung der Lieferungen bzw. neue Impfstoffe es rascher gehen wird.Bin zuversichtlich für die Zukunft.

    Tilda

    Ich wünsche dir alles Gute!

    Muenchner

    Februar geht die Produktion von Biontech in Marburg los , damit hat nichtmal Biontech gerechnet. Die BRD hat alle Mittel zur verfügung gestellt , das der Umbau inkl. Genehmigungen so schnell möglich ist . Bin mir sicher das nach die ersten Fehler und neue Bedingungen , wir für die nächsten Jahre gut aufgestellt sind und Europa versorgt ist und wir auch für wirtschaftlich schwächere Länder genügend Impfstoff zukommen lassen .