Lienz: Sabine Istenich ist neue Standesamt-Leiterin

Sie folgt auf Anita Aichner. 2020 gab es ähnlich viele Geburten, aber weniger Todesfälle als im Vorjahr.

Seit 2009 war Anita Aichner Leiterin des Standesamtes Lienz und somit zuständig für die Beurkundung von Eheschließungen, Geburten und Sterbefällen im Standesamts- und Staatsbürgerschaftsverband Lienz, dem die 15 Gemeinden des Lienzer Talbodens und auch St. Johann im Walde angehören. Mit 1. November 2020 übernahm Sabine Istenich die Leitung des Standesamtes, unterstützt wird sie von Sabine Gutwenger und Manuela Mühlmann.

Die neue Leiterin des Standesamts- und Staatsbürgerschaftsverbandes Lienz, Sabine Istenich. Foto: Profer und Partner

Nun legte das Lienzer Standesamt für die 16 Gemeinden des Verbandes die Zahlen des vergangenen Jahres vor.

2020 gaben sich 141 Paare – bevorzugt in den Monaten Juli, September und Oktober – das Ja-Wort. 134 von ihnen ließen sich in der Liebburg trauen, sieben auf Schloss Bruck. Die jüngste Person, die sich trauen ließ, war zum Zeitpunkt der Trauung 21 Jahre alt, die älteste 81. Der größte Altersunterschied eines Pärchens betrug 23 Jahre.

Die Zahl der Geburten hat sich im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert – 2019 kamen 565 Kinder zur Welt, 2020 waren es 564. Das Verhältnis der Geschlechter hielt sich die Waage: 284 mal durften sich die Eltern über ein Mädchen freuen, 280 mal über einen Jungen. Doppelten Grund zur Freude gab es bei den sieben Zwillingsgeburten. Der überwiegende Teil des Nachwuchses kam im Krankenhaus Lienz zur Welt, sechs Hausgeburten verzeichnet die Statistik für das Jahr 2020.

Bei den beliebtesten Babynamen rangieren Lea und Anna im Spitzenfeld, jeweils siebenmal wurden diese Namen vergeben. Bei den Buben liegen gleich vier Namen an der ersten Stelle: Jeweils achtmal wurde ein Kind Matteo, Leon, Gabriel oder Elias getauft.

Einen Rückgang gab es hingegen bei den Sterbefällen. Mit 293 Verstorbenen verzeichnet die Statistik 21 Todesfälle weniger als im Vorjahr. In den Monaten Mai, November und Dezember wurden mehr Todesfälle als 2019 verzeichnet. Bei den verstorbenen Männern lag das Durchschnittsalter bei 77 Jahren, bei den Frauen bei rund 82 Jahren. Der älteste Mann war zum Zeitpunkt seines Todes 98, die älteste Frau 99 Jahre alt.

Anna Maria Huber studiert in Innsbruck, schreibt nicht nur für dolomitenstadt.at sondern auch für die Straßenzeitung 20er und betreut unser Redaktionsbüro in der Landeshauptstadt. Annas Stärken sind penible Recherchen und die Fähigkeit, komplexe Inhalte in klare und verständliche Artikel zu verwandeln.

4 Postings

Majo

Weniger Todesfälle, das ist gut, stimmt mich aber trotzdem nachdenklich. Hat man nicht immer gesagt, wieviel Leute schon an der tödlichen Pandemie verstorben sind .... irgendwie komisch das ganze ... ???

 
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    rebuh

    hast den artikel nicht gelesen, nov. dez. starben mehr. jän. werden wir dann in einem jahr erfragen

     
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AngryMan

Weiß jemand, wann und in welchen Medien dieser Job ausgeschrieben war?

 
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Lucy

Gratulation an Frau Istenich ... viel Freude an der neuen Position.

 
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