Mit Hunden wurde der Lawinenkegel nach möglichen Verschütteten abgesucht. Fotos: Expa/Groder

Mit Hunden wurde der Lawinenkegel nach möglichen Verschütteten abgesucht. Fotos: Expa/Groder

Lawinenabgang in Kals am Großglockner

Update: Die aus Sicherheitsgründen veranlasste Straßensperre wurde aufgehoben.

Am 23. Februar um 15:00 Uhr löste sich im Bereich des Haslachgrabens westlich der Kalser Landesstraße (L 26) eine Nassschneelawine, die sich oberhalb der L 26 teilte und mit zwei Armen über die Kalser Landesstraße floss. Die Fahrbahn wurde auf jeweils eine Breite von 20 bis 30 Metern und einer Höhe von bis zu vier Metern vollständig verlegt.

Bagger räumen die Kalser Landesstraße. Sie wird temporär geöffnet.

Nach der Räumung und einem Orientierungsflug eines Polizeihubschraubers mit Mitgliedern der Lawinenkommission wurde die Straße in Absprache mit dem Baubezirksamt Lienz am Dienstag kurz nach 17:00 Uhr kurzfristig wieder für den Verkehr freigegeben, dann aber ab 20.20 Uhr im Bereich der Hasslerebene zwischen Staniska und Arnig wegen Lawinengefahr neuerlich gesperrt.

Am 24. Februar in den Morgenstunden tagte die Lawinenkommission. In den nächsten Tagen wird es noch wärmer, deshalb wird die Kommission den kritischen Straßenabschnitt genau beobachten.

Update, 24. Feber, 17.00:

Wie das Baubezirksamt Lienz mitteilt, wurde die Sperre der Kalser Landesstraße am Mittwoch um 17.00 Uhr aufgehoben, die Strecke ist wieder frei befahrbar.

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