Testpflicht: Ausnahme für Pendler ohne Wohnsitz in Tirol

Ab morgen, Donnerstag, tritt eine Testpflicht beim Verlassen von Osttirol in Kraft. Davon ausgenommen sind unter anderem Personen, die nicht in Tirol wohnen, dort aber arbeiten. Voraussetzung ist ein Aufenthalt in Tirol, der nicht länger als 24 Stunden dauert. Wer beispielsweise täglich von Kärnten nach Osttirol zur Arbeit und retour fährt, braucht dafür keinen negativen Test.

Wie das Land dazu mitteilt, ist bei etwaigen Kontrollen glaubhaft zu machen, dass man nicht in Tirol wohnt – zum Beispiel mittels Meldezettel.

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20 Postings bisher
keinexperte

ORF - Coronastatistik vom 14.4.: Testungen in den letzten 7 Tagen in Tirol 253000, in Kärnten 53000, Inzidenz Bezik Lienz 439, Bezirk Spittal 346. Bin kein Mathematiker, aber was mir mein Hausverstand sagt, wenn ich daran denke, wieviele Pendler aus dem Drautal und dem Mölltal stammen, reicht schon das einfache Kopfrechnen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Pendler ohne Symptome aber hochansteckend mit anderen in einem Büro sitzt lässt die Zahlen in Osttirol sicher nicht sinken. Politik und Logik haben nur das K am Ende gemeinsam.

Lola46

Um 6 Uhr früh passiert man Landesgrenze Kärnten, um 19 Uhr retour nach Osttirol. Das tgl. So, und wo macht man den Test? Apotheken öffnen um 8, schliessn um 18 Uhr. Teststrasse schliesst um 15 Uhr. Nicht mehr arbeiten fahren??? Zahlt dann der Staat den Lohn weiter??? Idioten

    Gotwald1

    ich muss auch zwischen 11 und 13 Uhr testen fahren. Gilt ohnehin als Arbeitszeit. 🤷‍♂️ - bei einem 13 Stunden Arbeitstag sollte sich das irgendwo ausgehen. Gerade bei den aktuell sehr vielen Teststellen. alles Gute - durchhalten!

    hubert

    😉in kärnten testen, als berufspendler ev. im betrieb.....

    oder doch in osttirol zur arbeit gehen, der dr. walder sucht händeringen personal.

ria

ich finde diese Ausnahme(n) auch nicht nachvollziehbar! bei der Ausreisetestpflicht aus Nordtirol (ohne Wohnsitz in Nordtirol) musste ich auch nach einem nur 15 minütigem Aufenthalt in Innsbruck einen negativen Test vorweisen!!!! es entsteht sehr stark der Eindruck dass hier mit zweierlei Mass gemessen wird.

Ruf

Bisher und in anderen Regionen wsr es üblich, dass man einen Test vorlegen musste, auch wenn man nur 1 Stunde ins gesperrte Gebiet fuhr. War in Matrei so und auch jetzt im Oberland so. Es schaut mit dieser Verordnung so aus, dass man einen grossen Betrieb entgegen kommen will. Wäre interessant was da im Hintergrund abgelaufen ist. Das Virus wird hoffentlich auch die Verordnung lesen und sich auch daran halten.

Bergtirol1

Ich gehe testen, halte mich an Regeln, trage meine FFP2 Maske und bin recht positiv eingestellt das wir alle das beste aus der momentanen Situation machen - - soweit zu meinem Teil - - jetzt kommt der andere, den verstehe ich nicht - - 1.Warum wir bei Beginn von Leisach kontrolliert und nicht am Ende (wenn ja abfaltersbach/anras/assling/leisach ein Gebiet sein soll)in Richtung Lienz?? 2.Warum kann dann bei Ausreisetests aus Osttirol.. z. B ein Arbeitnehmer aus Oberkaernten der in Lienz arbeitet mit "Ausnahmen" verschont bleiben?? Bin echt dafür das kontrolliert wird, gerade jetzt, aber wenn dann richtig und OHNE - - zig - - Ausnahmen!! Frei nach dem Motto, was von mir erwartet wird, darf ich auch verlangen!!!

    Gotwald1

    ... 100% meine Ansicht zur aktuellen Situation, und auch ident wie ich mich verhalte. Ist nun mal so, und als Dienstnehmer in der "Osttiroler Hochrisikosperrzone" lass ich mich auch 3x die Woche testen. Wenn jeder seinen Beitrag leisten würde, kämen auch wir in Osttirol vorwärts!

karlheinz

Manchmal denke ich, dass Verordnungen nur elassen werden, dass einfach etwas geschieht. Die Sinnhaftigkeit dieser versteht wohl keiner. Mich würde interessieren, wem diese Schnapsidee eingefallen ist ? LOGIG ist gegenwärtig Mangelware !!

    Gotwald1

    ... hört mal Rizzolis Interview in Radio Osttirol nach. Ich habe den Kopf geschüttelt! Er erkennt keinen Taktikwechsel, wenn er mit Sonntag 3 Sperrzonen bis 21.4. ausruft, davon 2 dann mit 15.4. aufhebt. Eine davon bis 24.4 verlängert, UND gesamt Osttirol einen Ausreisetest erteilt. Begründung ist die 7Ti über 400, da ist abzuriegeln! Nicht in MATREI, da gehts mit 800 7Ti auch aufzusperren. Der is wie ein Barbapapa (falls diese wandelbaren Wesen jemand nicht kennt bitte dr. google fragen 😂).

      Oschtadio

      Woher nimmst du die Zahl von Matrei 800 7T

      Genuatief

      Leider alles völliger Unsinn. Dr. Walder darf nix machen. Wenn Tests dann auch beim Einreisen. Die Oberkärntner Pendler, die den Interspar besuchen fallen da durch den Rost. D.h. Infektionen finden nur in Osttirol statt und machen der Grenze halt... Alibiaktion????

      ria

      da kann man wirklich nur den Kopf schütteln.

      Gotwald1

      @Oschtadio -> da die Daten für Osttirol leider statistisch nicht gesondert aufrufbar sind, in der Tat etwas schwer zu beweisen. Wenn man sich die Berichterstattung zu Gemüte zieht, und das Infektionsgeschehen täglich etwas beobachtet, ist auch nachträglich klar das es einfach so war. Ansonsten mal kurz überschlagen -> Matrei +/- 5.000 Einwohner -> x20 = 100.000 -> das sind dann über 7 Tage mehr als 40 infizierte/ Tag um auf 800 zu kommen -> das dies so wahr, kann hier sicher keiner verneinen! Das Matrei mit 69 aufgesperrt hat auch nicht! Ich mache mir aber auch keine Screenshotsamllung, falls mal wer irgendwo einen Nachweis braucht! Bin ja keine offizielle Stelle 😉

      Osttirolbeobachter

      Vielleicht geht es auch nur darum, dass die OsttirolerInnen wissen sollen, dass es nur einen Krisenmanager in Tirol (mit Osttirol) gibt und der heisst Rizzoli und nicht Dr. Walder. In Innsbruck kann man es scheinbar nicht ertragen, dass die Menschen in Osttirol die Expertise von Dr. Walder schätzen und ernstnehmen. Das scheint das Hauptproblem zu sein. Wir haben ein Jahr Krise ohne die Einmischung des Landes gut überstanden. Herr LH, bitte kehren wir wieder zur bisherigen Vorgangsweise zurück, dann funktioniert es. In Osttirol soll eine Verordnung innerhalb von 36 Stunden umgesetzt werden, für die Schwaz eine Woche Zeit hatte. Zwei Tage später, sobald alles organisiert ist, kommt die nächste Verordnung, die leider wieder nicht zu 100% nachvollziehbar ist. Ehrlich gesagt, eine völlige Pflanzerei und es entsteht leider immer mehr der Eindruck, dass alles gemacht wird, um Dr. Walder mit Team zu schikanieren. Der Tauernwind scheint sein Ziel in Innsbruck erreicht zu haben. In derart schwierigen Zeiten sind solche Vorgangsweisen ein absolutes No Go.

bergfex

........Testpflicht beim Verlassen von Osttirol..........

Warum nicht auch bei der Einreise???

Gotwald1

.... ja, ABER! Wir haben in Osttirol immer noch die gesperrte Zone Assling, Abfaltersbach, Anras, Leisach! Nach meinem Verständnis sind Pendler die dort arbeiten zu testen! Was würde das sonst für einen Sinn machen (bei Theurl, Metek, Hella, Eder arbeiten ja nicht 10 bis 12 Arbeiter)? Das sind Leitbetriebe mit 100ten teils Schichtarbeitern). Da wäre ganz oben wer gefordert der ABERMALS was bis zum Ende durch denkt!!!! Ich würde das bei den aktuellen Bedenken sogar in Betracht ziehen bei Ein- und Ausreise zu testen. Irgendwie fehlt mir die Logik dahinter, wenn man ohne Test rein darf....infizieren kann.... ohneTest wieder raus darf (ohne Blick auf die gesperrten 4 Gemeinden). Wie soll das jemand überprüfen können? Plötzlich ist dann jeder Pendler? Undurchsichtiger gehts nimmer🙈

    multi 1

    Der kleine hat immer die Arschkarte, Liebherr Interspar etc. da braucht sicher keiner einen Test.

Sonja

Finde es nicht richtig das sich Pendler nicht testen müssen um nach Osttirol zum arbeiten zu gehen 🤔 denn die können genau so das Virus einschleppen und Arbeitskollege anstecken. Bzw.jene die in Osttirol jetzt nicht mehr testen oder nie testen die Pendler anstecken. Irgendwie unlogisch das ganze......