Innovation Award: vegane und nachhaltige Seifen

Katharina Weitlaners Naturkosmetik spiegelt die Villgrater Kräuterwelt wider.

Seit einigen Wochen laufen die Einreichungen für den Osttiroler „Innovation Award“ der Arbeitsgemeinschaft „Vordenken für Osttirol“. Wir stellen alle eingereichten Projekte vor.

Die gebürtige Wienerin Katharina Weitlaner lebt seit fast 19 Jahren in Außervillgraten. Vor circa 3 Jahren entdeckte sie die alte Handwerkskunst der Seifensiederei für sich. Auf Basis ihrer Kreativität und ihres Unternehmergeists entwickelte sie daraus „WunderWirken“. Dabei erzeugt sie aus ausschließlich natürlichen Materialien kosmetische Artikel und Kräuterseifen. Wildkräuter aus Außervillgraten beziehungsweise von der Landwirtschaft und Alm ihres Lebenspartners bilden den Hauptbestandteil der Produkte.

Katharina möchte, dass sich die Villgrater Kräuterwelt in ihren Seifen widerspiegelt. Vorzugsweise sind die Seifen rein pflanzlich bzw. vegan, teilweise werden aber auch Bienenwachs von einem Außervillgrater Imker oder die Kuhmilch der eigenen Milchkühe verwendet. Die Kräuterseifen sind umweltschonend, umweltbewusst, mikroplastikfrei und unverpackt. Menschen, die selbstgemachte Produkte schätzen, die mit kommerziellen Hygieneartikeln und Hautprodukten keine guten Erfahrungen gemacht haben, die bewusst etwas Gutes für ihren Körper tun wollen – all diese Kunden können sich an den hautfreundlichen Körper-, Haar- und Handseifen erfreuen. Zusätzlich zur Seifenwerkstatt sind lokale Workshops sowie Kräuter-Spaziergänge und Wanderungen geplant, um das Wissen über Kräuter und natürlichen Produkte aufleben zu lassen.

Katharina verarbeitet heimische Kräuter zu gesunden, umweltschonenden, umweltbewussten, plastikfreien Produkten für Körper, Geist und Seele. Damit leistet sie ihren Beitrag zur Zukunftsfähigkeit Osttirols.


Im Zuge des Innovation Award 2021 sucht die Arbeitsgemeinschaft „Vordenken für Osttirol“ nach konkreten Ideen und Projekten mit Chancen auf eine erfolgreiche Umsetzung und direkten Nutzen für Osttirol. Bis 16. April kann man Projekte einreichen. Aus den sozialen und wirtschaftlichen Projektideen, die die Region beleben sollen, werden von einer Fachjury drei Hauptpreise ausgewählt und prämiert. Dolomitenstadt.at stellt die Projekte in einer Mini-Serie vor, einfach hier klicken.

Informationen zum Ideenwettbewerb finden sich auch auf der Website von Osttirol Leben.

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