Thal/Assling bezwingt den FC Hermagor mit 2:0

Die Asslinger bleiben ungeschlagen. Niederlagen für Nußdorf-Debant und Dölsach.

Thal/Assling hat es im Ligaspiel gegen den FC Hermagor besser gemacht als noch vor einer Woche im Derby gegen Dölsach. Zwar passte auch damals spielerisch vieles zusammen, gegen die Kärntner begingen die Osttiroler aber nicht mehr den Fehler, im zweiten Durchgang die Defensive zu vernachlässigen.

Im Heimspiel legte die Elf von Ibel Alempic stark los und belohnte ihren Aufwand in der 34. Minute mit dem Führungstreffer. Lukas Juen ließ Gäste-Goalie Jakub Corej alt aussehen und lupfte den Ball Richtung Tor. Dort klärte ein Verteidiger mit dem Arm. Logische Konsequenz: Elfmeter. Pascal Kofler bewahrte einen kühlen Kopf und schob die Kugel in die Mitte – 1:0. Kurz vor dem Seitenwechsel war es abermals das Duo Juen-Kofler, das die Kärntner verzweifeln ließ. Die Flanke von Juen fand Kofler, der zum 2:0-Endstand einköpfte.

Ein gefährliches Duo: Pascal Kofler und Lukas Juen führten Thal/Assling zum Sieg. Foto: EXPA/Huter

Für die Asslinger war es ein Sieg mit bitterem Beigeschmack, in der zweiten Hälfte mussten Doppeltorschütze Pascal Kofler und Kevin Kofler verletzt ausgewechselt werden. Zudem wurde Goalgetter Jasmin Dindic nach einem ruppigen Zweikampf mit gelb-rot vom Platz gestellt. Der Blick auf die Tabelle dürfte trotzdem für gute Laune im Oberland sorgen: Assling liegt nach vier Spieltagen ungeschlagen mit acht Punkten auf Rang vier.

Knappe Pleite für Nußdorf-Debant, Debakel für Dölsach

Der FC-WR Nußdorf-Debant kommt indes nur schwer in die Gänge. Im Heimspiel gegen den SV Sachsenburg hatten die Osttiroler das Nachsehen, das Spiel entschied Elias Kaim mit einem frühen Tor zugunsten der Kärntner. Noch deutlicher fiel die Niederlage von Liga-Neuling Dölsach gegen den SV Seeboden aus. Ausgerechnet die Seestädter, bei denen in der letzten Saison nur wenig klappte, verpassten den Osttirolern eine 6:2-Abfuhr. Zur Pause lag Seeboden bereits mit 4:0 in Führung, nach dem Seitenwechsel bäumten sich die Dölsacher mit zwei Toren von Dominik Mattersberger und Spielertrainer Andreas Wenger noch einmal auf. Zwei weitere Tore der Heimischen besiegelten schließlich die klare Niederlage am Millstätter See.

Zeit zum Nachtrauern gibt es keine, bereits am kommenden Samstag wartet das Derby gegen Matrei. Einen Tag zuvor steigt im Dolomitenstadion das Talboden-Duell zwischen Lienz und Nußdorf-Debant.

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