Hans Mayer: „Des Leben is a bissl wie a Fluss …“

Evelin Gander plaudert mit dem Wildwasser-Guru am Ufer des Matreier Tauernbachs.

Er ist durch den Grand Canyon gepaddelt und auf Riesenwellen im Himalaya geritten. Doch ins Schwärmen kommt der in London geborene, in den USA aufgewachsene, in Deutschland groß gewordene und in Osttirol lebende Hans Mayer am Ufer des Matreier Tauernbachs. Dort sitzt er bei diesem Podcast-Interview mit Evelin Gander, die selbst begeisterte Wildwasser-Paddlerin ist. Auf einer Sandbank plaudern die beiden über wildes Wasser, Auswüchse im Tourismus, Perspektiven für die Isel und die Verpflichtung, die letzten frei fließenden Gewässer zu schützen. Kein Wunder, dass das Gespräch am rauschenden Bach schließlich philosophisch wird. Denn, so erklärt Hans Mayer treffend, „des Leben is a bissl wie a Fluss …“. 


Der Dolomitenstadt Podcast ist ein akustisches Magazin, das die Redaktion von dolomitenstadt.at in Lienz zusammenstellt. Das Themenspektrum ist breit und beschränkt sich nicht nur auf die Region. Wir stellen spannende Projekte vor, widmen uns den Künsten und der Kunst des Lebens, schauen in Kochtöpfe und über den Tellerrand, greifen heiße Eisen an und diskutieren die Themen unserer Zeit mit Menschen, die etwas zu sagen haben.

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1 Posting bisher
senf

ein begeisteter paddler mit einer noch begeisterten paddlerin im gespräch. da kommt freude auf. ich war erstaunt über die ehrlichkeit. paddeln am fluss ist nicht so umweltfreundlich, man bereist den globus, sucht das abenteuer und benötigt dazu haufenweise energie und ist in guter gesellschaft mit ski- rennautofahrern und ja sogar e-bikestramplern, die die natur arg belasten. aber jeder träumt von einer sauberen umwelt. dazu kommt noch die portion egoismus. aber egal, die moderne zivilisation muss den mittelweg finden, alles andere ist schmafu!

was mich anwiedert. ist das mediale gejammer: der letzte wildfluss, das letzte gletscherflusssystem, die bedrohten tamarisken, die gepeinigten winterlinden an der schwarzach und so fort.

wie wärs. endlich einmal positiv zu deuten? paddeln am schönsten und kaftvollste gletscherbach derostalpen, die tamariskenüberzogenen schotterflächen am tagliomento, oder die klaren wasser des soccio ...

ich bekomme gänsehaut, wenn im folder vom letzten, ökologisch intakten gebirgsbach die rede ist und ich damit aufgerufen werde dort hinzufahren um ihn zu belasten, oder zu zertören.

mayr hans hat seine paddel-übungsstrecke am regulierten und gezähmten tauernbach eigerichtet. warum wohl? dieser gewässerabschnitt ist der isealste - den haben schon vor 40 jahren die matreier für sich entdeckt - bis zur besagten rohrmündung der damals ungeklärten abwässer vom marktlen.