Jos Pirkner präsentiert Medienvertretern seinen Hauptplatz-Entwurf, gebastelt mit Schere und Papier! Foto: Dolomitenstadt/Wagner

Jos Pirkner präsentiert Medienvertretern seinen Hauptplatz-Entwurf, gebastelt mit Schere und Papier! Foto: Dolomitenstadt/Wagner

Lienz: Jos Pirkner legt einen Hauptplatz-Entwurf vor

Der Künstler setzt auf Architektur als Blickfang und Wasser als Thema. Mit Video!

Jos Pirkner, Doyen der heimischen Kunstszene, hat eine besondere Beziehung zum Hauptplatz von Lienz. Geboren 1927 in Sillian, wuchs er ab dem zweiten Lebensjahr direkt am Hauptplatz auf. Er kennt den Platz also seit mehr als 90 Jahren und hat dort auch eine der markantesten künstlerischen Spuren hinterlassen, den „Florian“, eine aus Kupfer getriebene monumentale Brunnenfigur, die Pirkner in den fünfziger Jahren der Stadt zum Materialpreis überließ, also schenkte. Zigtausendfach wurde der Schutzpatron der Feuerwehren vor der Liebburg fotografiert, auf den neuen Plänen für den Platz ist er nicht mehr zu sehen. „Das hat mich verwundert“, erzählt Pirkner, „denn mit mir hat niemand gesprochen.“

„Verräumt“ wurde auch ein Entwurf Pirkners für die Neugestaltung des Hauptplatzes aus den neunziger Jahren. Denn nicht seit elf Jahren, wie Bürgermeisterin Elisabeth Blanik bei der Präsentation der neuen Pläne ausführte, sondern seit vielen Jahrzehnten wird über die Gestaltung des Platzes diskutiert. Jos Pirkner sprach sich schon 1993 für eine Fußgängerzone aus, baute ein Gestaltungsmodell für den Platz und überreichte es der Stadtverwaltung – die niemals öffentlich darüber diskutierte.

Doch der Maler und Bildhauer, der heuer im Dezember 94 Jahre alt wird und noch in sehr hohem Alter monumentale Architektur und Bildhauerei für Red Bull in Fuschl realisierte – inklusive Platzgestaltung! – hat die Lust am Mitgestalten und an kreativer Impulssetzung noch nicht verloren. Pirkner ist selbst bei Kritikern in einer Qualität völlig unumstritten: er beherrscht den Raum, die dritte Dimension, hat ein fast unbestechliches Auge für Proportionen, Raumwirkungen, auch optische Täuschungen und perspektivische Verzerrungen.

Am aktuellen Hauptplatzentwurf der Stadt Lienz kritisiert er mehrere Aspekte: „So wie das derzeit ausschaut wird aus dem Platz eine Allee. Und alles, was ihn markant macht, wurde entfernt. Es gibt nichts mehr, das das Auge einfängt.“ Problematisch ist aus der Sicht des Künstlers auch der Belag: „Die Pflasterung ist zu hell, an manchen Tagen wird man eine Sonnenbrille brauchen, andererseits ist die optische Segmentierung nach Hausbreiten problematisch. Das suggeriert, die Segmente würden zu den jeweiligen Häusern gehören.“ Weder funktional noch ästhetisch vertretbar ist für den Künstler „die Ritsche“, sprich das Rinnsal, das den gesamten Platz durchschneiden soll.

Insgesamt fehlt dem Maestro das Unverwechselbare, das Aha-Erlebnis beim Betreten des Platzes, das Fotomotiv, das sein Florian-Brunnen über Jahrzehnte war. Und so setzte sich der Bildhauer in seinem Atelier in Tristach mit Schere und Pappkarton an einen Tisch und baute mit der ihm eigenen Sicherheit wieder ein Modell für den Lienzer Hauptplatz, einen Vorschlag, der jedenfalls verdient, öffentlich gezeigt und diskutiert zu werden. Pirkner geht davon aus, dass eine architektonische Form – letztlich sind auch die bestehenden Rabatte nichts anderes – den Platz gliedern und das Auge einfangen sollte. Auch den Mut zu einem beeindruckenden und tatsächlich Wasser spendenden Brunnen sollten die Gestalter nach seiner Ansicht haben. Beides legt der Künstler vor.

Im Wesentlichen besteht Pirkners Gegenentwurf aus einem geschwungenen architektonischen Element, das mit einem großen, wasserspendenden Brunnen korrespondiert. „Das kann ein Pirkner-Brunnen sein, oder auch nicht. Wichtig ist mir das Wasser. Lienz ist eine Wasserstadt mit zwei Flüssen,“ betont der Künstler. Die architektonische Platzinsel ist multifunktional, die nimmt das Wasser auf, beleuchtet charmant den Platz, ist variabel bepflanzbar und bietet mit einer runden Plattform genau gegenüber der Liebburg einen idealen „Instagram-Fotopoint“, der sich auch für Straßenmusiker oder einen kleinen Straßentheater-Auftritt eignen würde.

Seinen Entwurf ließ Jos Pirkner auf eigene Kosten vom Designstudio Aberjung visualisieren: „Mir ist die Macht der Bilder in unserer heutigen Zeit bewusst. Deshalb ist es wichtig, dem einen Bild, das uns die Stadt bisher gezeigt hat, ein weiteres, alternatives Bild hinzuzufügen. Nur so kann überhaupt eine Diskussion über die Gestaltung des Platzes in Gang kommen. Wenn ich nur einen Vorschlag habe, kann ich den ablehnen oder annehmen. Jetzt gibt es zwei Vorschläge und ich bin gespannt, wie die Menschen auf meine Idee reagieren.“

Bürgermeisterin Elisabeth Blanik hat bereits reagiert. Sie hat den Künstler besucht und sich seinen Entwurf angesehen: „Ich habe mich bei ihm bedankt. Es ist eine zusätzliche Variante, die wir nun in den Ausschüssen und im Gemeinderat diskutieren werden.“


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87 Postings

unholdenbank

Es ist interessant zu sehen, wie viele kluge und gut ausgebildete Stadtplaner plötzlich offensichtlich aus dem nichts auftauchen. Als man das Projekt vorgestellt hatte, haben sich nur wenige beteiligt. Typisch Oschttiroler: Aus der Deckung der Anonymität läßt sich leicht schießen. Da kommen alle mit ihrem:" I tat aso" oder " wenn i wos zin sogn hatt" oder "i mochats aso, oba mi frogg jo kaana" und " de do obn tian eh as wie se welln". Ein köstliches Life-Teather a la Oschttirol. Und plötzlich wissen auch der Bauauschußobmann und der ÖVP-Bürgermeisterkandidat, was man machen könnte. Die hätten auch früher aufwachen können.

 
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steuerzahler

Die lebhafte Diskussion im Forum beweist eigentlich, daß das Thema Neugestaltung nicht beendet ist. Beide Entwürfe sind noch immer nicht das, was sich die Bevölkerung wünscht. Der Entwurf von Pirkner wird zwar viel besser angenommen, stellt aber noch immer nicht die beste Lösung dar. Der Hauptplatz sollte das Wohnzimmer der Besucher werden, ein Platz auf dem man viele Gelegenheiten zum Flanieren und Verweilen findet. Und das durchaus nicht nur auf kostenpflichtigen Sitzplätzen in Kaffehäusern und Restaurants. Ein Platz mit schattigen und sonnigen Abschnitten, mit Brunnen, Blumen, Bäumen und ohne Verkehr, maximal schiebende Radfahrer. Den alten Brunnen kann man belassen, ein neuer zusätzlicher weiter östlich wäre willkommen. Eine östliche Abgrenzung zur Kärntnerstrasse würde den Platzcharakter betonen.

Es gibt noch viel zu bedenken, aber sicher ist, daß der Entwurf der Stadt nichts verbessern wird und entbehrlich ist. Die Diskussion wird also wohl noch ein paar Jahre weitergehen.

 
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Edi1913

Im Burgtheater wirst du als Schauspieler auch nicht reich, da brauchts halt zwischendurch ein paar seichte Filmchen - oder eben zusammengeschweißte Ochsen, die sicher unter seinem Wert waren.

 
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Raphael Pichler

Die beste Sichtweise zu diesen Geschehnissen: https://www.dolomitenstadt.at/2021/08/30/ich-reise-zum-klang-der-harfen-durch-die-zeit/

 
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Edi1913

Quadriga hat das unten schön ausgeführt. Es ginge auch ohne krampfhaft originellen Firlefanz.

 
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MelissaM

Mit Stammtisch-Raunzer, Le Corbusier und Quadriga99 beweist dieses Forum Qualität! Endlich kommt eine spannende Perspektive in die Hauptplatz-Diskussion und damit ist unabhängig vom Vorschlag Jos Pirkners sichtbar, dass im Vorfeld eben nicht offen diskutiert wurde und dass leider eher Kleinkariertheit dominierte. Boznerplatz, Barbarahof, Oberhuber-Haus - der große Plan ist gefragt. Alte Post ist ein Thema, finde ich, und der neuen Bahnhofsplatz (bis runter zum Autohaus), der ja direkt vor der Altstadt liegt. Warum kein Kreisverkehr? Seit die Ampel weg ist, fließt das. Und jetzt soll sie wieder kommen? Danke Herr Prof. Pirkner, Sie haben eine wichtige Diskussion vom Zaun gebrochen. Zu spät?

 
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ruhigblut

Warum wird eigentlich so oft versucht aus Allem ein Politikum zu machen? Das führt doch nur zu gekränkten Eitelkeiten. Sachorienterte Lösungen, zum Nutzen Aller könnten wir mal wieder in den Vordergrund rücken.

...in diesem Sinne..

 
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Quadriga99

Ein Platz ist ein Platz ist ein Platz

Der Sommer in Osttirol scheint langweilig zu sein und da Nicht-Impfen wohl die einzige wirkliche Beschäftigung ist, kocht der Zorn der ewigen Neider und Nörgler gegen das neue Hauptplatzkonzept der Stadt Lienz auf. Silberstreif am Horizont dabei: Ein Alternativvorschlag von Jos Pirkner. Komplett undifferenziert wird das Konzept der Stadt zur Realisierung der Vorhölle verdammt und Jos Pirkners Idee in den Olymp öffentlicher Raumplanung gehoben. Aber Schwarz-Weiß-Denken ist ja sowieso der Volkssport der Stunde. Woran beide Konzepte und Vorschläge der Vergangenheit grandios scheitern, ist die Grundregel: Ein Platz ist ein Platz ist ein Platz. Kein Park. Keine Allee. Kein durchgehender Biergarten. Wenn wir uns schon so gerne mit Italien vergleichen, warum nehmen wir uns dann nicht die weltberühmten Piazze italienischer Städte zum Vorbild? Was macht die Plätze Roms, Triests, Florenz' oder Bolognas aus? Genau, nichts. Auf diesen Plätzen befindet sich in den meisten Fällen: nichts. Denn ein Platz ist im wahrsten Sinne seines Wortes ein Platz. Ein Café am Rand, optional aufbaubare Infrastruktur bei Konzerten, ein Blickfang am Kopfende. Denn genau bei diesem letzten Punkt begeht Pirkner unverständlicherweise einen Kapitalfehler, der den Hauptplatz auch aktuell lähmt: Durch die Kakteen- und Palmeninsel ist der Hauptplatz seit jeher zweigeteilt, zerschnitten und unbrauchbar für große Veranstaltungen. Wie auf gegenläufigen Fahrbahnen einer Autobahn irren Menschen umher und suchen vergeblich den Platz auf dem Platz - oder haben Sie sich am schmaleren Streifen vor den Auslagen der Geschäfte jemals wohlgefühlt? Und genau diesen Fehler will Prikner mit seinem Vorschlag offensichtlich wiederholen. Das architektonische Element an sich ist ansprechend, eventuell hat Pirkner in letzter Zeit "Der Herr der Ringe" gesehen und sich von Minis Tirith inspirieren lassen. Mit diesem Element nun den Platz wieder zu spalten, wäre unverzeihlich. So eine Installation gehört um 90 Grad gedreht und an einem Ende des Platzes arrangiert - hier käme eventuell eine der größten Stärken des Konzeptes der Stadt zum Zug, die Verlängerung des Hauptplatzes bis zum Barbarahof, ein genialer Kniff, der der gesamten Stadt mehr Tiefe und Raum verleihen würde. Bei genauer Betrachtung ist Pirkners Idee ja nicht wirklich ein "Gegenvorschlag", ließe er sich doch bis auf ein paar Details gut mit dem Konzept der Stadt kombinieren. Was sich mir trotzdem nicht erschließt: Warum beide Vorschläge auf das kleine Lienzer Wahrzeichen in Form des Florianibrunnens vergessen und es komplett wegrationalisieren. Das ist der eigentliche Skandal.

 
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    Edi1913

    Sie sagen es. Genau das Asymmetrische macht diese Piazze oft aus. An den Rand mit dem Zeug, wenn monumentales Mobiliar überhaupt sein muss!

     
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    so ist es vielleicht

    Tolle neue Ansätze von Ihnen, "Quadrigga99". Wo dann der Brunnen und die Bänke endgültig stehen sollen, kann tatsächlich noch diskutiert werden!

    Aber am meisten gefällt mir die Idee, den Platz bis zum Barbarahof zu vergrößern, denn schließlich hätte er ja dort seinen gewachsenen baulichen Abschluss. Dass man im Osten weiterhin per KFZ durchfahren "muss", erschließt sich mir gar nicht mehr. Früher führte ja die Hauptverkehrsader als Bundesstraße mitten durch den Platz, da es keine Alternative gab. Doch seit der Umfahrung von 1968 ist eine Befahrung des Boznerplatzes bzw. der Kärntner Str. in diesem Bereich nicht mehr wirklich notwendig. Auch die endgültige Sperrung des gesamten Hauptplatzes für KFZ würde heute niemand mehr aufheben wollen, obwohl es erst Fr. Bgm. Blanik vor wenigen Jahren (nach langem Ringen) ganzjährig geschafft hat.

    Der Mensch gewöhnt sich sehr schnell an neue Bedingungen, dies wäre auch der Fall, dass man dann halt mit dem KFZ nimmer direkt vom Bahnhof zum Kino oder retour kommt. Die Aufwertung der Platznutzung für Fußgänger und Radfahrer, aus der neuen Unterführung herauf, wären immens. Vorallem wenn man dafür auch den verkehrstechn. Sicherheitsaspekt berücksichtigt, der meines Erachtens durch den Umbau des Boznerplatzes nicht mehr gegeben ist, wenn sich hier weiterhin KFZ aller Art, unnötig zwischen den Menschen hindurch zwängen dürfen. Wie dies dann (vorallem im Sommer) mit den dann unterirdisch umgeleiteten 🇮🇹-Urlaubermassen funktionieren soll, ist wohl noch nicht wirklich fertig gedacht worden, denn dass dies zum leichten Chaos ausartet, ist wohl ziemlich klar.

    Wieviel an Möglichkeiten der erweiterten Platznutzung sich da noch auftun könnten, darüber sollte man noch nachdenken!

    ps: Noch eine Frage zum (doch ziemlich) hässlichen Oberhuberhaus gegenüber der ehem. Post. Muss hier auch mal renoviert (oder noch besser, abgetragen) werden? Denn dieses Gebäude wird nach der gesamten Renovierung aller Gebäude in diesem Bereich als Schandfleck übrig bleiben. Leider ist dieses Gebäude als erstes vom Bahnhof aus zu sehen und zerstört das Ensemble des Einganges zum Hauptplatz komplett. 😬

     
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      Quadriga99

      Lieber so ist es vielleicht,

      die Vergrößerung des Platzes bis zum Barbarahof ist Teil des Konzeptes der Stadt. Pirkners Vorschlag greift da nicht weit genug, weil er sich im Prinzip nur mit der Frage nach dem Element vor der Liebburg beschäftigt - natürlich eine berechtigte, aber nicht allumfassende Diskussion. Verkehrstechnisch ist meines Wissens eine Begegnungszone geplant, kennt man ja z.B. schon aus Wien, wo das mal besser, mal schlechter funktioniert. Eine komplette Autobefreiung wäre für die Flanierer natürlich ein Traum, die Verlagerung auf das Nadelöhr beim Grandhotel und der Tankstelle dürfte allerdings Chaos auslösen. Da wird es wohl irgendwann ein Großkonzept brauchen, spektakulär wäre eine Unterführung, die beim Kino beginnt, unterirdisch zum Bahnhof führt und den Verkehr erst Richtung Debant bzw. Miteregger Kreuz wieder zum Vorschein kommen lässt. Aber das werden wir wohl nicht mehr erleben.

      Den Einwand zum "Oberhuberhaus" finde ich hochinteressant! Ich muss gestehen, darüber habe ich selbst noch nicht nachgedacht, an dieser Stelle könnte tatsächlich das vielzitierte "Tor zum Süden entstehen", der aktuelle Bau ist wenig charmant. Ein Pirkner-Tor statt einem Pirkner-Brunnen, das wäre ein Werk für die Ewigkeit 😉

       
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      Edi1913

      gehn wir noch weiter, grundsätzlich hätte vor dem Bahnhof ja auch die Fahrbahn unter die Erdn gelegt werden können und die Leute oben bleiben... Hätt allerdings Einiges gekostet.

       
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    sonnenstadtlienz

    Quadriga99: 100 % Zustimmung von meiner Seite - ein Platz ist ein Platz ....

     
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    so ist es vielleicht

    Je ein Stadttor auf beiden Seiten des unteren Hauptplatzes, wie es dies z.B. auch in München gibt, das wär wirklich revolutionär. Dadurch würde dieser Teil des Platzes (da abgeschlossen) auch einladender wirken, momentan wirkt dieser Bereich durch die Durchzugsstraße und den KFZ-Verkehr eher deprimierend und langweilig und es zieht einen dort einfach nicht hin. Schade, dass es dort unten nicht auch 1-2 Lokale mit Gastgärten gibt, sodass auch dort Gemütlichkeit bei einem ☕ mit 🍰 oder einem🍷entstehen könnt. Aber solange dort immer noch 🚗 und 🚛 durchfahren dürfen, möchte man bei diesem Motorenlärm eh nicht sitzen. Den Hl. Florian würde ich dann vor den Barbarahof hinstellen, wenn er schon weg muss, er sollte doch ein Teil des gewohnten Bildes am Hauptplatz bleiben, das hätte sich unser außergewöhnlicher Künstler, Prof. Pirkner, wirklich verdient.

     
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Edi1913

Hingerissen bin ich von beiden Vorschlägen nicht. Der erste vielleicht etwas zu nüchtern, der zweite weder Fisch noch Fleisch.

 
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le corbusier

Bei allem Respekt vor Herrn Pirkner, aber ich hätte mir schon ein bisschen eine kritischere Diskussion zu diesem Thema gewünscht. Mangels weitere Alternativen wird sein Projekt super gehypt, ich bin mir aber nicht sicher, ob der Entwurf wenn er nicht von Pirkner gekommen wär, auch der Kritik standhalten würde. Jeder der sich nur im geringsten mit moderner Architektur beschäftigt muss erkennen, dass auch Pirkners Konzept nicht der große Wurf ist. Wie beim Stadt-Konzept werden nur 2-3 Elemente der additiven Gestaltung hinzugefügt. Jeweils ein Brunnen, einmal eine Ritsche, einmal ein geschwungenes Sitz-Bühnen-Blumen Teil. Ganz nett, aber weit weg von einem integralen Gesamtkonzept.

Die Art und Weise wie das ganze jetzt von statten geht finde ich auch höchst fragwürdig. Über die Medien wird ein privater Alternativvorschlag eingebracht um sich in die Debatte zu reklamieren. Natürlich kann man das machen, natürlich sollen gute Ideen diskutiert werden. Aber dann muss diese Möglichkeit allen zur Verfügung stehen. Ich wette, wenn man einen offenen Wettbewerb ausgeschrieben hätte, oder noch ausschreibt, würden wir vielleicht noch wesentlich bessere Vorschläge am Tisch haben.

 
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    Herr_Kules

    Stimme zu. Ich bin mir aber nicht sicher, ob dieses Posting, wenn es nicht von Le Corbusier gekommen wäre, der Kritik standhalten würde.

     
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Ceterum censeo

Der Entwurf der Stadt zur Hauptplatzgestaltung wird hier im Forum in Grund und Boden verdammt. Außer einigen azeptablen Ansätzen finde ich wenig, das einen WOW-Effekt erzeugt. Der Platz soll sich ja für Jahrzehnte als neues Wohnzimmer der Lienzer Bevölkerung - und nicht zu vergessen der Gäste - präsentieren. Da darf/muss man schon zukunftsweisend über den Tellerrand blicken. Zu Hr. Prof. Pirkners Vorschlag rege ich ergänzend an, am Hauptplatz eines neues "Wahrzeichen" zu errichten. Wie wärs mit einem kunstvoll gestalteten, beleuchteten Aussichtsturm aus Holz (Lienzer Campanile, in Anbindung an das vielgepriesene südliche Flair ("bei uns beginnt der Süden")? Liebe Entscheidungsträger, trauts Euch was! Was am Pyramidenkogel funktioniert, könnte auch bei uns erfolgreich sein. In der Pflasterung gehört eine Sammlung von Lienzern und Osttirolern - oder mit unserer Stadt verbundenen Persönlichkeiten (Görzer) - wie in anderen Städten gesehen, namentlich erwähnt. Aber bitte leserlich! Nicht wie dzt. die dumpf-braunen Hinweischilder für bedeutende LienzerInnen an div. Gebäuden.

 
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Stammtisch_Raunzer

Eine wunderschöne Vision eines renommierten Osttiroler Künstlers. Ich möchte den vielen „Jos Pirkner Hauptplatz Fans“ ihre Illusionen nicht rauben. Leider wird auch diese fantastische Vision nur ein mit Schere und Karton gebastelter Traum bleiben. Die Präsentation des neuen Hauptplatzes ging im Juni über die Bühne. Samma si‘ ehrlich: Bei einem Baubeginn im Herbst 2021, also quasi JETZT, sind doch alle notwendigen Schritte bereits gemacht. Beispiel aus der Praxis des oft von der Politik beschworenen „kleinen Mannes“ oder auch der „kleinen Frau“. Wenn wir Normalos im Juni den Entschluss fassen, im Herbst ein Haus zu bauen, ist das Grundstück gekauft, die Finanzen geregelt, der Kredit läuft, die Freunde und Mithelfer für den Kellerbau stehen fest, die Baufirma ist beauftragt und das Material bestellt. Warum sollte das hier anders sein? Gut, der Hauptplatz ist kein Einfamilienhaus. Ich denke dennoch, das Ding kommt genau so, wie es hinter verschlossenen Türen der Liebburg von einem kleinen Kreis von „Experten-für-eh-alles“ in stundenlanger Kleinarbeit ausgetüftelt worden ist. STOPP!! Was soll das heißen, diesen Hauptplatzentwurf haben doch die BürgerInnen der Sonnenstadt Lienz in jahrzehntelanger Mit- und Zusammenarbeit mit hochwertigen Experten entwickelt und mitbestimmt. Hinter verschlossenen Türen war da gar nix. Jahrelang wurde mit ganz Lienz geworkshopt, gebrainstromt, developed und gestadtlabort. Nur hat man diese Ergebnisse nicht wirklich mit der Öffentlichkeit geteilt. Aber klar doch, hat man. Mitte Juni, nicht davon gehört? Ah ja, genau, die 50 Leute, welche beim Bürgerdialog von der Bürgermeisterin persönlich das Konzept präsentiert bekommen haben? Oder die paar, die zum 2. Termin gekommen sind? Was? Der wurde gleich mal abgesagt? Ach so, eh klar: Corona! Die BürgerInnen der Sonnenstadt Lienz wurden vor vollendete Tatsachen gestellt. Der vielpropagierte Bürgerdialog und die Bürgerbeteiligung sehen anders aus. Die Kommunikationsmaschinerie läuft und dadurch entsteht der Eindruck, dass der von der Stadtgemeinde präsentierte Hauptplatz einer ist, der mit uns für uns entwickelt worden ist. Ich denke, dass das nicht so ist. Ich glaube, dass die Verantwortlichen die Pflastersteine für den Hauptplatz neu schon bestellt haben… Schau, sieh das nicht so eng: Frau Bürgermeisterin hat doch Interesse am Entwurf von Jos Pirkner gezeigt und will diesen in den Gremien diskutieren. Ja, sie werden diskutieren. Sie werden die Vision in alle Einzelteile filetieren, die Schwachstellen suche, finden und das Projekt aushebeln. Die Kosten sind zu hoch, die Brunnenkopie zu teuer, die Auflagen der Behörden sind zu streng, der Hauptplatz zu schräg, die Pflastersteine zu unruhig, die Vergabe entspricht nicht den Richtlinien, das Projekt muss ausgeschrieben werden usw.… Ja, warum eigentlich wird ein Projekt in dieser Größenordnung nicht für Architekten ausgeschrieben, warum ist das nicht transparent geregelt? Wieso gab es keinen Architekten-Wettbewerb? Wir haben in Osttirol exzellente Vertreter dieser Zunft. Das wären nur einige der Fragen, die mich brennend interessieren würden. Jos Pirkner ist für mich ein Garant für kunstvolle, leidenschaftliche und stilvolle Architektur. Es tut mir leid, dass sein Entwurf ein Entwurf bleiben wird. Eines hat Jos Pirkner jedoch geschafft. Er hat das erste Mal die Diskussion über den Hauptplatz richtig ins Rollen gebracht. Jos ist kein politischer Gegner, den man einfach mal so mit einer Stimmenmehrheit „wegputzen“ kann. Das wissen auch die politischen Verantwortlichen der Stadt. Er steht über diesem System und hat mit Schere und Karton gezeigt, dass es mit Bürgerdialog und Bürgerbeteiligung in dieser Stadt nicht weit her ist. Es wird spannend, wie man sich politisch professionell aus diesem Dilemma rauskommunizieren wird. Die Köpfe rauchen sicher schon. Danke an Jos Pirkner, der mit seiner Vision eine außergewöhnlich stilvolle architektonische Marke gesetzt hat und eine sozialdemokratisch regierten Stadtregierung an ihre eigenen Werte erinnert. Danke Jos.

 
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    senf

    @stammtisch-raunzer, du triffst auf den kern der sache, es ist drei vor zwölf! trotzdem: wenn man will, kann man mit etwas mit das ruder sicher noch herreisen.

    vielleicht liegt das übel ganz woanders, denn die politisch verantwortlichen der stadt lienz sind nicht die visionäre, nein, sie verlassen sich vermutlich zu sehr auf ihre beamteten und unkündbaren fachleute in den abteilungen, sie stehen in abhängigkeit und werden deshalb deren argumente folgen. ihre energie verliert sich leider im parteipolitischen.

    die bisherigen konstrukte der platzgestaltung sind leider nur das ergebnis interner planer, die eigentlich nicht die kompetenz, auch nicht das wissen und die voraussetzungen für solche aufgaben haben, aber in ihrem machtstreben versuchen werden, ihre ideen durchzusetzen.

    nach 27 jahren gibt es endlich einen zukunftsorientierten und ernst zu nehmenden vorschlag für die platzgestaltung am hauptplatz. meine hoffnung liegt am willen der frau bürgermeisterin, die ja selbst architektur studiert hat und daher von projektumsetzung ahnung haben müsste.

    der hauptkostenfaktor der platzneugestaltung liegt sicherlich unter der erde, denn hier sind umfangreiche vorbereitungs- und erdbewegungsarbeiten notwendig und systeme der infrastruktur zu erneuern. mit diesen arbeiten kann wie geplant begonnen werden, es ändert sich an den kosten nichts!

    die umgestaltung der oberfläche, also alles was der besucher dann sieht, wir im kostenmäßig im überschaubaren liegen und erfolgt zu einen späteren zeitpunkt - undabhängig davon, welche gestaltungsvariante letztendlich kommt.

    es bleibt also genügend zeit, das projekt gestalterisch und kostenmäßig auf den vorschlag von prof. jos pirkner abzustimmen. ich glaube sogar, dass herr pirkner im herzen bereit ist, für "seine stadt" seinen bereits existierenden brunnen kostengünstigst den lienzern zu überlassen, denn in lienz erlangt er gebührende aufmerksamkeit und bringt den menschen freude.

    wenn ich bürgermeister dieser stadt wäre, dann würde ich zuerst intern aufräumen, denn den bediensteten an den zuständigen abteilungen muß vor augen gehalten werden, dass sie im dienste der bevölkerung dort arbeiten dürfen und nicht für ihre selbstherrlichkeit, ihr machtstreben oder ihren profit!

    liebe frau bürgermeister, holen sie sich endlich ihre macht wieder zurück, die sie von ihren wählern übernommen haben!

     
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Freigeist

Alles ist besser als der Plan der Stadt. Die Kugellichter bei dem Plan des Herrn Pirkner könnte man vielleicht an der Strandpromenade in Pörtschach lassen. Es gibt mittlerweile viel elegantere Lichtquellen. Ich würde auch mit dem Licht viel mehr machen. Aber eine ausgefeilte abendliche Beleuchtung ist sicher nicht zu unterschätzen. Der Plan von Herrn Pirkner gefällt mir sehr gut.

 
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    bb

    Ja, Kugelleuchten blenden gern, find ich nicht angenehm.

     
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Martina

Der Vorschlag v. Jos Pirkner ist zu befürworten u. die Stadtgemeinde sollte ein Spendenkonto zugunsten der Hauptplatzgestaltung einrichten, wo die Bürger dazu beitragen können, diesen Entwurf zu unterstützen um diesen künstlerischen Blickfang raschest umzusetzen.

 
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Julie6699

Endlich darf der Lienzer und die Lienzerin wieder munter drauflos kommentieren. Bei den Covid 19 Beitragen wurde uns doch nun auch der virtuelle Maulkorb angelegt.

Zum Entwurf von Prof. Pirkner muss ich auch meinen Senf abgeben. Stilvoll, zeitlos, urban... kurz gesagt, meine Stimme hat der Herr Prof.

 
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mali

Ich finde diese Platzgestaltung für den Hauptplatz zu klobig, wirkt zu dominant und etwas "oltvattrisch". Zu wenig bzw. zu kleine Bäume. Die geschwungenen Bänke wiederum sind attrativ.

 
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Inglwood

Jos Pirkners Brunnen hat im Gegensatz zur Stadtvariante ganz einfach Charakter. Ist höher, hat optisch weit mehr fallendes Wasser und eine kreative ausgeprägte Erscheinungsform. Kurz, ein echter Brunnen eben oder noch schöner: " Willkommen am Lienzer Brunnen ". Die erhöhte kreisförmige Sitzgelegenheit mit ihren leicht geschwungenden Ausläufen runden das Gesamtkunstwerk ab und sind gleichzeitig ein schöner Kontrast zum ansonsten "rechteckigem" Platz. Fotomotiv steht, rauß mit den Apperaten! Der Rest unterscheidet sich dann wenig vom Plan der Stadt der mir auch gefällt. Eine einheitliche Pflasterung ist jedoch ein Muss. Der Hauptlatz ist groß und ich finde das sollte auch spürbar sein. Am Osteingang klein gehaltene Bäume da es das Tor in die Innenstadt ist, dann auch ab in die Höhe. Mit dem neuen Bahnhof und der jetzt schon schönen Unterführung ein sicher wunderschöner Blick in das Herz der Stadt. OT. Mit Fertigstellung der Koralmbahn wird es vermutlich neben den direkt Zügen Lienz- Wien auch zwei neue Railjet Verbindung von Graz nach Innsbruck bzw. Bozen über Lienz geben. Die Pustertalbahn macht dank der Riggertalschleife ab 2024 Brixen zum neuen Brenner-Pustertalbahn Kreuz und wird Franzensfeste ablösen. Die Fahrzeiten ca: Graz - Bozen über Lienz 4h:55m// Lienz-Innsbruck ab Eröffnung Brennerbasistunnel 2h:50m// Klgenf.- Innsbruck 4h:04m.

 
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senf

wenn man die meinungen hier im forum überfliegt, dann merkt man, wie politisch motiviert so manche reagieren, man möchte meinen, die hauptplatzgestaltung wird mittel zum zweck, die sache rückt nach hinten. seit 1993 wird quer durch die parteien über dieses thema gestritten - nichts ist passiert.

seit einigen tagen liegt nun der neue vorschlag vor und ich würde wetten, dass die postings ganz anders aussehen würden, wenn man den urheber dieser idee verschwiegen hätte. jos pirkner ist ein künstler mit erfolg und wie oben redaktionell beschrieben auch unter kritikern in (s) einer qualität unumstritten.

pirkner hat nun eine wohlüberlegte gestaltungsidee vorgelegt und begründet, die viele user überzeugt hat. das wohnzimmer der lienzer wird wohnlicher, meine ich. es wird aber nicht mehr alle multifunktionalen wünsche aller spielen, die vor wochen noch durch die rathaustüre geschoben wurden und vielen noch so wichtig waren. ich finde das gut, denn die umgestaltung muss auch in den köpfen der lienzer ankommen und freude und stolz auslösen.

der liebburgvorhang in form des bühnengestänges wird verschwinden, diverse sportveranstaltungen und einige event bleiben dort, wo sie hingehören – der elefant im porzellanladen hat ausgedient. Insider wissen sicher, wen ich meine 😏

der vorschlag von jos pirkner wird in den ausschüssen des stadtrates unter beiziehung von einigen namhaften experten zu diskutieren sein. und wenn die politischen vertreter diesmal auf ihre eitelkeit verzichten, dann dürfte die entscheidung leicht fallen, sodass der umbau des lienzer wohnzimmers bereits wie geplant ab herbst stattfinden kann und die schattenspendenden bäumchen ab kommenden frühjahr gedeihen können. ich freu mich!

 
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alex

Dann sprach Gott: Das Wasser unterhalb des Himmels sammle sich an einem Ort, damit das Trockene sichtbar werde. So geschah es.

 
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Osttirodler

Sehr schönes Projekt! Übrig bleibt ein wunderschöner großer zentraler Platz, genau so wie in den schönen italienischen Städten. Dort ist der Hauptplatz ja auch kein Park.

 
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    Quadriga99

    Nur, wenn man ihn nicht wieder mit einem zu gut gemeinten architektonischen Element zerschneidet.

     
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besserwisser

Traumhafter Artikel über einen traumhaften Künstler! Danke an Herrn Pirkner für diesen Einsatz und danke an dolomitenstadt.at, dass sie solche Sachen der Öffentlichkeit zugänglich machen hoffentlich setzen sich Herrn Pirkners Vorschläge durch!👍🏻👍🏻

 
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LZ145KLU

Grossartiger Entwurf eines Weltbürgers für eine Kleinstadt - Herz was willst du mehr ? Einfach umsetzen auch wenn es manchen Kleingeistern weh tut😉

 
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Nasowas

Die Aussagen von frau blanik in der kleinen zeitung lassen nicht auf ein Umdenken hoffen. Die Stadtregierung wird sich sicher bemühen, jede Menge Gegenargumente zu finden, um den eigenen, sehr phantasielosen Plan zu verwirklichen! Was der Bürger sich wünscht, wird als unwichtig gesehen und ist unerwünscht!

 
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    Chronos

    Eine Gegenstimme...

    Sind Sie es, Frau Blanik. Oder einer der Stadträte?

     
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      senf

      nein, frau chronos, das war ich, denn @nasowas interpretiert wirr und versucht, jemanden etwas in den mund zu schieben und zu hetzen. mich verwundern mehr die 14 zustimmungen, aber ja, es ist ja vorwahlzeit!

      schönen abend

       
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      Chronos

      Lieber senf, sooo trocken! Wenn schon, dann würde ich heute dich als wirr bezeichnen!? Wo bleibt dein Humor? Hätte dir mehr davon attestiert!

      @Nasowas liegt schon richtig. Das zeigt seine Einschätzung der Sachlage. Auch seine Zustimmungen!

       
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      senf

      @chronos, wenn du dich mit der meinung von @nasowas solidarisiert ist das ok, allerdings für mich etwas sonderbar, dass du dich anschließt, wenn jemand den anderen einfach nach gutdünken an die wand fährt. mehr gibt der barhocker-beitrag ja nicht her.

      warum lässt man die verantwortliche (n) nicht einfach entscheiden und verheizt sie danach wenn das ergebnis aneckt?

      aja, vielleicht echt osttirolerisch.

       
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    so ist es vielleicht

    Dieses Votum sollte man echt nicht ignorieren dürfen! Da sieht man mal wieder den Unterschied, was Politiker meinen, dass es gut wäre und wie dies das Volk empfindet. Bitte um eine Nachdenkpause mit erneuter Podiumsdiskussion MIT Herrn Prof. Pirkner. Wenn sich die Stadt das traut, beweist sie Mut. Und was da dann abgehen wird, kann ich mir jetzt schon vorstellen, die Bürger werden den Vorschlag der Stadt in der Luft zerreißen. Aber es soll ja das Volk vertreten werden, das könnte diese Bürgermeisterin jetzt beweisen! An dolomitenstadt die Bitte, könnten Sie nicht versuchen, Fr. Blanik dazu vor's Micro zu bekommen, ich hätte gerne eine pers. Stellungnahme von ihr. Am besten mit Herrn Pirkner zusammen! Dann kann man dieses Thema nicht einfach so unter den Tisch fallen lassen, was wohl sonst leider passieren könnte, wenn nicht die Medien dahinter sind!

     
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Chronos

Wow-Effekt von Jos Pirkners Entwurf! Wunderbar auch die Lichtgestaltung am Abend! Traumhaft!!! Ich stelle mir vor, dass die Bäume im Original volumig und im Sattgrün erscheinen werden – in der Visualisierung kommen sie aus meiner Sicht nicht voll zur Geltung oder wirken fast verdorrt.

Kein Vergleich zum aktuellen Hauptplatzentwurf der Stadt Lienz. Warum ist man nicht gleich an Herrn Pirkner herangetreten? Der Prophet im eigenen Land… oder was nichts kostet (Entwurf), ist…

"Es ist eine zusätzliche Variante, die wir nun in den Ausschüssen und im Gemeinderat diskutieren werden." Diese Aussage von Bürgermeisterin Blanik kling nicht wirklich überzeugend für Jos Pirkners Variante. Auf der anderen Seite ein klares Votum mit 96% oder momentan fast 2500 Stimmen für Jos Pirkners Entwurf!

 
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    senf

    mit den verdorrt wirkenden bäumchen wollte pirkner symbolik schaffen, er erklärt das auch sehr verständlich und meint ja, dass es eine gartenlandschaft werden soll/kann, die sich über die jahre dynamisch entwickeln wird. hundertjährige bäume einzusetzen (hinzustellen) wär ein gewaltakt, und die alten - die stehen bleiben - sind in der visualisierung zu sehen. das prinzip der schwammstadt ist in unserer vierjahreszeitenregion nur bedingt umsetzbar, ausser man setzt auf fremdländischen bewuchs.

    warum ist man nicht gleich ... es gab ja einen wettbewerb und nach dem ja nicht viel gscheites für das lienzer wohnzimmer herausgekommen ist, hat sich nun pirkner um seine stadt gesorgt. ich gaube auch, dass der GR mit frau BM blanik nun erkannte, wohin die reise gehen soll.

     
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Philanthrop

Das der Platz eine neue Gestaltung benötigt ist längst überfällig. Wenn ein renommierter Künstler wie Hr. Pirkner sich mit Konzepten und Ideen einbringt währe das definitiv für die Zukunft des Platzes und der Stadt ein grosser Mehrwert. Unabhängig vom Geschmack des Einzelnen würde man das fast als Gesamtkunstwerk eines weltweit anerkannten Künstlers betrachten können. Ich persönlich bin aber auch für mehr grün bzw. Bäume. Diesbezüglich gebe ich den Lesern, die mehr grün zur Beschattung wollen recht. Ansonst wird uns die Hitze des Platzes in den Sommermonaten von rechts überholen. Kunst, Bäume, Pflasterung und Wasser, geformt in der Hand eines Künstlers, das könnte ich mir für Lienz gut vorstellen. Ich bin schon neugierig ob es da noch überarbeitete Konzepte geben wird. Allen kann man es nicht recht machen und Kunst ist immer subjektiv im Auge des Betrachters. LG an die Freunde von Kunst und Natur

 
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    rebuh

    mehr bäume klingt zunächst mal recht gut, nur bäume- auch wenn es manchen zu langsam geht- wachsen sehr schnell, und vermutlich niemand will einen wald am hauptplatz, müssen wieder welche weg. das geschrei möchte ich nicht hören, manch drehn ja schon durch, wen irgendwo ein ast weggeschnitten wird!

     
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      so ist es vielleicht

      Nicht schwarz malen, liebe(r) rebuh...einfach die Bäume zur rechten Zeit stutzen und pflegen, dann passt das schon...

      Ich hätte da sowieso gleich noch einen Vorschlag zur 300€/🌳-Idee von Fr. Blanik: Für den Hauptplatz könnte man jetzt auch Paten suchen, die eine Baumbepflanzung mit finanzieren wollen! 😍

       
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      rebuh

      bäume sind für mich das, was jetzt jahrzehnte neben dem floriani brunnen stand, und nicht so verkrüppelt zurechtgeschnittene wie hinter dem antoniuskircherl. für eine "kostenfreie" sitzgelegenheit bietet sich der platz vor der liebburg an, praktisch ganzjährig im schatten, und sitzgelegenheiten die man im spätherbst wenns zu kalt wird wieder leicht verräumen kann.

       
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steuerzahler

Ein wirklich toller Entwurf. Der Vorschlag der Stadt wirkt dagegen sehr armselig.

Man könnte ihn noch ein wenig größer bauen, dann hätte der alte Brunnen in der Mitte Platz. Ich würde den alten Brunnen integrieren und ein wenig Grün als Randstreifen vorsehen.

 
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dobui

Die Energie von Jos Pirkner ist wunderbar, aber die Platzgestaltung gefällt mir nicht. Vielleicht etwas schöner als der Stadt-Entwurf, aber nicht schön. Wo bleibt das grün, von dem er spricht??? Viele sind wahrscheinlich so begeistert, weil das Video des authentischen Pirkners mit dramatischer Musik zusammengeschnitten wurde.

 
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    so ist es vielleicht

    Gebe Ihnen Recht, es muss mehr schattenspendende Platzerln zum verweilen geben, sonst heizt sich dieser Platz zu sehr auf. Aber bitte nicht in streng geordneten Linien und Formen, sondern aufgelockert und ein bisschen "chaotisch", wie es unsere 🇮🇹- Gäste auch sind!

    Aber ich glaube nicht, dass es nur am Video liegt, viel mehr zieht der Künstler selbst einen in den Bann. Mit seiner Euphorie und seinen klaren Worten bringt er es so toll rüber, das versteht auch der "einfachste Mensch"! Diese Sprache ist den Politikern und Verantwortlichen komplett verloren gegangen, es wird nur herum gedruckst und geschmettert, deshalb glaubt man ihnen auch nichts mehr. Da ist ein so direktes Statement die wahre Freude und zieht die Bürger mit in den Bann eines wahren Künstlers! 🤩 Bitte Fr. Bgm., nehmen Sie sich ein Vorbild und ignorieren Sie diesen Vorschlag nicht! Das ist eine echte Chance, für die Stadt und für Ihre Wiederwahl!

     
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Burgi

Der Entwurf von Herrn Pirkner ist optisch auch sehr schön! Ich hoffe aber, dass er auch auf dem Prinzip Schwammstadt basiert und dass noch mehr Bäume dazukommen, denn sonst verbruzzeln wir in Zeiten der Klimaerwärmung auf dem Steinpflaster nach dem Prinzip "Heißer Stein"

 
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smile

Wow - das ist ja cooler Entwurf - wunderschön - ein Künstler mit Sinn fürs SCHÖNE

 
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chiller336

Gefällt mir gut - NUR: das helle pflaster ist auch hier zu sehen - und zwar über den ganzen platz UND es sollte mehr grün sprich bäume und schattenspender auf diesem betonplatz geben

 
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sabine.ka

Wir finden den Entwurf klasse!! Es passt einfach, der Platz wirkt viel offener. So soll es sein!

 
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isnitwahr

ich kann mich nur allen anderen anschließen, unvorstellbar toll. Und wie Prof. Pirkner sagt, mehr Bäume kein Problem, denn im Sommer kann man sonst auf keinem Bankl am Hauptplatz sitzen - viel zu heiß ohne Schatten. Einfach nur ein Hammer. Ich hoffe nur, dass die Verträge für den anderen Entwurf, der mir zwar auch gefällt, aber nicht annähernd so perfekt ist wie dieser hier, schon unterschrieben sind, das wäre schlimm. Danke Prof. Pirkner, danke Aberjung - echt TOP!!!

 
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dacapo

Da hätte man sich viel Zeit und (Steuer)Geld sparen können. Warum nicht gleich einen Mann fragen, der das kann und darüber hinaus noch für die Sache "brennt". Pirkner ist ein Meister seines Fachs, der Vorschlag grandios, noch dazu einheimisch. P.S:: Bin mir sicher, dass Jos Pirkner auch einen besseren Vorschlag für die Brücke in der Tristacher Strasse gehabt hätte.

 
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