Was lange währt wird endlich gut? Bürgermeisterin Elisabeth Blanik präsentiert die geplante Neugestaltung für den Hauptplatz von Lienz. Jetzt sind die Bürger und Bürgerinnen am Wort. Foto: Dolomitenstadt/Pirkner

Was lange währt wird endlich gut? Bürgermeisterin Elisabeth Blanik präsentiert die geplante Neugestaltung für den Hauptplatz von Lienz. Jetzt sind die Bürger und Bürgerinnen am Wort. Foto: Dolomitenstadt/Pirkner

So soll der neue Hauptplatz von Lienz aussehen

Bürgermeisterin Elisabeth Blanik eröffnet die Diskussion über das „Wohnzimmer der Lienzer“.

Nun ist es soweit, der Hauptplatz von Lienz wird ab Herbst umfassend neu gestaltet. Bürgermeisterin Elisabeth Blanik präsentierte, assistiert von Stadtbaumeister Klaus Seirer, am 14. Juni erstmals vor Medienvertretern die Pläne für die Neugestaltung. Blanik unterfütterte ihre Ausführungen mit allerlei Planungsphilosophie aus den immerhin zwölf Jahre dauernden Beratungen in diversen Denkkreisen, Workshops und ExpertInnen-Runden, bevor die ersten Bilder des neuen Platzes auf die Leinwand im Saal des Lienzer Gymnasiums gebeamt wurden. 

Markanteste Neuerung am Hauptplatz von Lienz ist die Pflasterung, die deutlich heller als in der Oberen Altstadt sein soll.

Die visuell markanteste Neuerung ist der Bodenbelag, der aus hellem Granit bestehen soll, im Gegensatz zu rotem Porphyr in der Oberen Altstadt. „Selbst ich wollte keinen roten Platz“ scherzte Blanik und räumte ein, dass die Pflasterung noch nicht endgültig fixiert sei. Mit drei Steinbrüchen aus dem Alpenraum werde verhandelt, demnächst werden größere Musterflächen ausgelegt, um eine reale Entscheidungsgrundlage zu haben. Immerhin müssen Steine für mehr als 6.000 Quadratmeter Fläche in durchgängig einheitlicher Optik bestellt werden und im Laufe der nächsten Jahre auch verfügbar sein. 

Die Pflasterung des Hauptplatzes hat ein Raster, das sich an den Hausbreiten orientiert. Die Längslinie zieht sich bis zum Barbarahof durch und wird zum Teil mit Wasser gefüllt sein.
Aus dieser Vogelperspektive gut zu sehen: Die neue Baumbepflanzung soll bis in die Gastgärten der Hauptplatzcafés reichen.

Gerastert wird er Platz durch eine markante, ab und zu von Wasser durchspülte Längsrille (Ritsche) von der Andrä-Kranz-Gasse bis zu Tor des Barbarahofes, der künftig visuell mit dem Hauptplatz verschmelzen wird. Die Querlinien im Platzraster orientieren sich an den Hauskanten der Gebäude rund um den Platz. Sicher für Diskussionen wird die Bepflanzung sorgen. Am Hauptplatz werden rund 10 bis 15 Bäume gepflanzt werden, und zwar nach dem sogenannten Schwammstadt-Prinzip. Dabei holen sich die Wurzeln das Wasser aus einem unterirdischen Schwamm, der zum Teil von Regenwasser gespeist wird. 

Unterschiedliche, zum Teil rund um die Bäume platzierte Bänke aus Holz laden zum Verweilen ein.

Runde Bänke aus Holz rund um die Bäume laden zum Verweilen im Schatten ein. Spannend: zumindest angedacht sind auch Bäume in den Gastgärten von Café Glanzl, Café Eck und Petrocellis! Vor dem Eck wird ein „Dolomitenbrunnen“ Wasser spenden, er soll zwar nicht so aussehen wie auf der Visualisierung, aber einen künstlerischen Wettbewerb für die Brunnengestaltung wollte Blanik auch nicht in den Raum stellen. Man denke noch nach.

Ein „Dolomitenbrunnen“ soll Wasser spenden. Ob er so aussieht wie in der Visualisierung ist nicht sicher. Das Wasser rinnt bei Bedarf zur Rinne in der Mitte des Platzes und fließt an heißen Tagen oberirdisch Richtung Osten.

Startpunkt für Bauarbeiten und zugleich planerisches Highlight ist die Einbindung des Hauptplatzes in den Gesamtkontext der Bahnhofskreuzung, des Boznerplatzes und die künftige Unterführung. Zwischen alter Post und Antoniuskirchl wird eine Begegnungszone ein völlig neues Geh- und Fahrgefühl im Osten des Hauptplatzes bringen. Was aktuell noch gar nicht in seiner realen Bedeutung realisiert wird, ist die künftige Verbindung in den Süden der Stadt. Die Unterführung ist weit mehr als ein Zugang zum Bahnhof, es ist eine neue urbane Bewegungsachse, die das Bild am „unteren Hauptplatz“, aber auch das städtische Lebensgefühl der Menschen „jenseits der Gleise“ nachhaltig verändern wird. 

Die markanteste städtebauliche Veränderung zeigt sich nicht unbedingt am Hauptplatz selbst, sondern an dessen östlicher Einmündung in den Boznerplatz. Hier entsteht eine Begegnungszone und ein echtes „Tor zum Süden“ durch die Unterführung.

Blanik betonte mehrfach, dass vom Boden über die Platzierung der Bäume, die Gestaltung der Sitzgelegenheiten bis zur Beleuchtung noch vieles zur Diskussion stünde und diese Diskussion nunmehr eröffnet sei.


Eine Bürgerversammlung findet heute, Montag, 14. Juni, um 18.00 Uhr statt. Ort: Saal des Gymnasiums

Für diese Versammlung stehen nach Lockerung der Covid-Regeln noch hundert Plätze zur Verfügung. Man kann sich bei der Stadtverwaltung (Tel.: 04852/600) anmelden oder spontan hingehen und auf einen freien Platz hoffen. Den 3-G-Nachweis muss man auf jeden Fall in der Tasche haben. Die Infotermine für morgen, Dienstag, wurden abgesagt.

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78 Postings bisher
wolf_c

... hoffentlich wird s kein platz des -himmlischen friedens- ...

so ist es vielleicht

Studiere noch immer die Bilder. Was mir erst jetzt aufgefallen ist, warum will man bitte bei beiden Gastgärten Glanzl und Petro eigentlich einen Baum reinpflanzen? Da ist ja jetzt schon zuwenig Platz bei Veranstaltungen oder schönen Tagen. Außerdem würde das Laub wohl auch die Sonnenplanen und die Sitzplätze darunter ziemlich verschmutzen. Viel Spaß beim ständigen säubern. 🌳🌴 passen schon, aber hier hat man es doch zu gut gemeint.

Und den Hl. Florian würde ich auch belassen, ist doch inzw. ein Teil Geschichte dieses Platzes (soweit ich weiß wurde er um 1966 errichtet) und von einem sehr bekannten Künstler aus unserer Heimat entworfen. Man könnte ihm event. einen moderneren Look (mit neuem Sockel und hellerer Brunnenschale) verpassen. Da der Künstler ja immer noch tätig ist, sollte natürlich er diese Umgestaltung (wenn er das möchte) durchführen, dann bliebe es ein echter Pirkner und eine Ehrerbietung an einen verdienstvollen Osttiroler. Wundert mich sowieso, dass man ein Kunstwerk einfach so entfernen will, obwohl der Künstler noch unter uns lebt, ist auch nicht gerade die feine sensible Art. Es ist nicht alles schlecht, was alt ist. Man kann auch Altbekanntes restaurieren und in eine moderne Struktur einpassen. Vielleicht findet mein Vorschlag ja Anklang, wäre schön! 🌞

kritisch

Leider wirkt dieser Platz so doch sehr eintönig, wäre dann gleich grau wie die Liebburg und ist tatsächlich für jede Stadt austauschbar. Wenn man alte Fotos des Hauptplatzes aus den 1960ern kennt, die sind bunt und anregend, mit viel Blumen und auch mit etwas Grün. Ich verstehe nicht, warum man das ganze Stadtzentrum von der Messinggasse bis zum Bahnhof komplett zupflastern muss...dadurch wird sich dieser Platz doch sehr aufheizen, da werden ein paar symetrisch gesetzte Bäume auch nicht viel helfen.

Bitte, belasst verschiedene Blumenrabatte, belasst die Palmen und schaut, dass der Osten des Platzes nicht weiterhin als Durchzugsstraße für den motorisierten Verkehr verkommt. So sieht der Platz leb- und seelenlos aus, mir hat das Gesamtbild viel zu viel Geometrie in sich. Es wird dann nicht mehr das alte südländische Flair aufkommen können, denn das gibt es dann einfach nicht mehr. Wo soll eigentlich der alte Floriani-Brunnen dann hinkommen? Der sollte auf alle Fälle bleiben, solche nichtssagenden Betonsäulen können ja gar nichts, warum muss man denn tatsächlich immer alles wegräumen, das soll mir mal jemand erklären bitte. Würde mich interessieren, was Jos Pirkner dazu sagt, dass man seinen Brunnen nicht mehr zeitgemäß empfindet und somit entfernt.

Also, bitte ein bißchen Altes belassen, Notwendiges erneuern und vorallem mehr GRÜN und Farbe (mit Blumen und Palmen) am Platz belassen. Dieser Platz sollte doch noch seine Eigenständigkeit und Seele behalten, diese Retortenarchitektur findet man eh überall sonst schon!

    so ist es vielleicht

    Bin auch der Meinung, der Platz sollte ein wenig mehr aufgelockert und nicht völlig durchgesteilt, in totaler Symetrie erscheinen. Das wirkt unnatürlich und langweilig, ganz abgesehen davon, dass der Platz keinen eigenständigen Flair mehr hätte. Einfach das Notwendige (wie den Bodenbelag oder die Beleuchtung) ersetzen oder restaurieren und vorallem mehr Natur zulassen!!! Leider wird momentan die Natur überall zurück gedrängt, das verstehe wer will, warum nur noch "kalter" langweiliger Beton das Nonplusultra zu sein scheint. 😬

Ismile

🤦🏻‍♀️🤦🏻‍♀️Soll das ein schöner Brunnen sein?..... Hunde machen ihre Erledigungen auf Dieser Wand.... Und später ist diese Wand voll mit Plakaten (Wahl)..... Hässlich

    rebuh

    hunde, wenn ich in die stadt geh, hab ich sowieso das gefühl, ich geh durch eine jauchegrube!

Ceterum censeo

Endlich geht was weiter, mit der Neugestaltung des Lienzer Hauptplatzes. Verantwortliche und Bürger diskutierten und machten sich Gedanken über die Ausgestaltung des "Lienzer Wohnzimmers". Auch für mich ist die Gestaltung "beliebig austauschbar", wie es in einem Post steht. Mir fehlt das "gewisse Etwas", sozusagen ein "Aha-Eindruck", wenn man die Gefilde des Hauptplatzes betritt. Es wurden vorwiegend Einheimische befragt. Sind Meinungen von auswärtigen Besuchern in die Gestaltung eingeflossen? Schließlich handelt es sich hier auch um eine internationale Begegnungstätte. Fremdenführer und Bustouristen könnten wertvolle Anstöße geben. Befragt sie! Was mir noch fehlt sind Frequenzbringer für den östlichen Teil des HP. Polizei und Gericht gehören - wir sind ein friedvolles Volk! - jedenfalls nicht dazu. Wenn schon, denn schon: Im Winter ein kleiner Eislaufplatz, im Sommer ein Spielplatz für Kinder (kleiner Vergnügungspark). Oder das Kaufhaus Lienz. Warum nicht? Siehe Kaufhaus Tyrol in Ibk. Ich freue mich schon auf den Aufschrei. Im zu wenig frequentierten "Ostteil" ist zu wenig "Leben" zu erwarten.

bb

Radfahrer müssen meiner Meinung nach auch einen Platz haben am Hauptplatz. Er ist mit dem Rad schwer zu umfahren - keine durchgehenden parallenen Routen, Einbahnregelungen... Man versucht, den Individualautoverkehr einzuschränken, die Menschen zum Fahrradfahren zu zu bringen. Da geht es um die tägliche Fahrt zur und von der Arbeit, die täglichen Erledigungen. "200m schieben" (wie in einem Post gefordert) ist nicht praktikabel, wird wohl nicht gut angenommen werden. Ist schwer exekutierbar (wie die Maskenpflicht am Stadtmarkt...) und schafft böses Blut in der Bevölkerung (wie ich es seinerzeit beim Radfahrverbot am Iselsteg mit erleben durfte). Besser ein Streifen am Rand - dann wissen Eltern, wo die Kinder sich frei bewegen können und wo nicht. Ein Problem ist sicher die Disziplin der Radfahrer, keine Frage...

    steuerzahler

    Natürlich wäre ein Miteinander möglich und 90% der Radfahrer sind durchaus in der Lage sich angepasst zu bewegen. Aber wie bekommt man den Rest in den Griff? Es gibt sie leider überall, die undisziplinierten Raser, denen selbstverständlich alle Wege gehören, die sich an keine Regeln halten, die überall unbedingten Vorrang fordern. Es ist halt so, wegen ein paar Schnellfahrern werden 30er Zonen gemacht, wegen ein paar Radfahrtrotteln werden Fahrverbote erlassen. Besser wäre es, die Polizei holt die paar Idioten aus dem Verkehr, dann müssten die restlichen 90% nicht mit den Einschränkungen leben.

      bergfex

      Früher sah man die Polizei in der Stadt Streife GEHEN.

    S-c-r-AT

    Was am Schieben des Fahrrads über den Hauptplatz nicht praktikabel sei soll, erklären Sie bei Gelegenheit bitte mal genauer. Den Hauptplatz kann man auch als Radfahrer auf der Straße, gleich wie mit dem Auto oder Motorrad, umfahren. Auf der einen Seite verbannen Sie die Autofahrer, auf der anderen Seite ist es für die ach so sportlichen Pedalritter unzumutbar, nicht bis vor die Lokaltür fahren zu dürfen.

    Generelles Fahrverbot am Hauptplatz und den Fußgängerzonen. Das wäre eine saubere Lösung. E-Bikes haben in Fußgängerzonen sowieso nichts verloren. Man kann auch das Fahrrad parken und dann zu Fuß in die Innenstadt gehen.

roland

Die Visualisierung ist lustig. Unten sommerliches Flair, auf den Dächern Schnee. Amüsant.

vintagelienz

Wie schön wäre es wenn nach so langer Planungszeit etwas mehr outcome vorhanden wäre. Zeitgemäß? Das die neue Gestaltung auf alle Fälle. Regelmäßig angeordnete Bäumchen, makellose Pflasterung, ein moderner Brunnen. Man findet solche Plätze ja z.B. in jedem Designer Outlet Center. Austauschbar und farblos? Das trifft auch auf alle Fälle zu. Der Lienzer Hauptplatz befindet sich schon so lange im Dornröschenschlaf, dass wenn man genau hin sieht man einige ikonische Elemente aus vergangener Zeit finden würde. Sind es die gemauerten Palmenrabatten, die großen Midcentury Straßenlaternen oder der für den Hauptplatz so typische Brunnen. In großen Städten oder auch in kleinen Städten mit Geschmack ist es zeitgemäß vorhandene individuelle und vor allem charmante Strukturen in eine Neugestaltung einzubinden. Das würde unserem neuen Hauptplatz sehr gut tun. Das wäre der Benefit aus dem jahrzehntelangen Nichtstun. Südliche Flair kommt nicht von neuen Eisenbänken mit Rostoptik, und auch nicht von einer wahllosen Laubbaumansammlung ohne Zentrum und Spannung sondern von liebevoller Eigenständigkeit. Ich wäre also stark für Renovierung, natürlich auch mit neuen Elementen aber eben MIT den alten Klassikern. 0815 Gestaltungen a la Parndorf erfreuen sich weder Einheimische noch Touristen. Und das verflixte an Kontemporärem ist, dass es schneller wieder aus der Mode ist bevor man: "Der neue Platz ist fertig" sagen kann!

Babsi86

Der neue Hauptplatz sieht modern und zeitgemäß aus, verliert aber seine Individualität und wird beliebig austauschbar. Das südliche Flair geht verloren. Sehr schade.

ozzy

Eine Wasserfontäne is nett, ebenso eine Ritsche aber wir sind in Lienz und haben maximal 3 Monate brauchbare Temperaturen. Ich bin altmodisch und würde mir Skulpturen einheimischer Künstler wünschen und vorallem mehr grün . (kostet auch weniger als den gesamten Platz zu pflastern.)

    thomas78

    Ich kann mich noch an die 3 Köpfe am Südtiroler Platz erinnern...

thomas78

Ich sags noch mal, eine schöne Wasserfontäne auf Bodenniveau als Zentrum wäre sicherlich ein Highlight am Platz. Die Ritsche könnte dort irgendwie "entspringen" oder "enden"...

karlheinz

Wenn die Umgestaltung des Hauptplatzes so lange dauert wie der Bau des "Kaufhauses Lienz" dann können wir noch lange weiter träumen. Außerdem ist dieser Ort eh völlig tot, wenn man abends dort hin schaut. Durch diese Umgestaltung wird das Treiben in dieser Gegend auch nicht besser werden. Außerdem wer wird dies bezahlen ? Sicher nicht die wichtigen "Einflüsterer" !! Wer meine Meinung nicht nachvollziehen kann, soll sich die Webcam "Hauptplatz Lienz" zu Gemüte führen und dann sich selber eine Meinung bilden !!

bb

Der Entwurf gefällt mir gut - nur wie bereits in einigen posts angklungen, wirkt die Linienführung duch die Wasserrinne und die lineare Anordnung der Bäume dem Platzcharakter entgegen - macht ihn optisch mehr zum einem Durchgang zwischen Bahnhof und oberer Altstadt (Landebahn hat wer treffend geschrieben). Hat kein Zentrum - eine Wasserfontaine (wie jemand vorgschlagen hat), um die sich Leute gruppieren können, wo die Wasserrinne eingebunden ist, fände ich auch sehr schön... wenn man bei dem Durchgangs-Prinzip bleiben möchte, könnte man auch einen Rad-Streifen machen...

    bergfex

    Müssen Radfahrer immer auf "belebten" Plätzen fahren? Kenne einige solcher Hauptplätze wo Rad-fahren ausnamslos nicht gestattet ist. Da kann man auch Kinder frei laufen und spielen lassen.

    Die Einheimischen sollen weit außerhalb der Stadt parken, denen wird ein Weg von min. 1 km zugemutet.

    steuerzahler

    Radfahren sollte auf keinen Fall erlaubt sein. Es ist zumutbar, sein Fahrrad die 200m zu schieben.

Franz Brugger

Mir wäre wichtig, dass eine frühere Botschaft "Lienz - hier beginnt der Süden", vermittelt durch viele Palmen und Blumenrebatten da voll durchschlägt.

Welt

Ich finde es als Gute Idee das es Bäume geben sollte wo es,Schatten gibt .Was mir nicht gefällt ist das, Pflaster. Das gefällt mir nicht, wenn man muss auch an Rollstuhl fahrer denken, und Frauen die auch mit Stöclelschuhe, unterwegs sind und dort sich nicht bewegen können,so richtig das sich meine gedanken dazu. Was passiert mit den Brunnen den es jetzt schon gibt am Hauptplatz bleibt der Bestehen oder wird er angerissen ist auch eine ander Lautsprecher Anlage auch angedacht am Hauptplatz ?Übrigens ist die Unterführung beim.Bahnhof schon offen ,Radfahrer dürfen in der Unterführung nur das Rad, schieben aber leider halten sich die Menschen nicht daran.

    bergfex

    .............Radfahrer dürfen in der Unterführung nur das Rad, schieben aber leider halten.............

    Dafür dürfen sie dann am Hauptplatz wieder fahren, dort sind ja NUR KINDER unterwegs.

gemeiner Waldkauz

etwas karg, vielleicht mehr grün?

Danny

Ich finde es gut,das was geschieht und es begrünt wird.Aber irgendwie fehlt das südliche Flair, was Lienz zu dem Stadt'l gemacht hat. Urlauber haben genau das so geliebt.Ich denke für mich ,das Palmen sowie viele Blumen genauso auf den Hauptplatz gehören.

Burgi

War gestern bei der Präsentation und muss sagen: ein super tolles Konzept - mit den Bäumen und der ein- und abstellbaren Wasser-Ritsche- absolut klimafit! Sehr einleuchtend war auch das Konzept der Schwammstadt, mit der man auch in Großstädten gute Erfahrungen gemacht hat, damit die Bäume sich gut entwickeln können! 👍Gratulation!

Spanidiga

Bitte macht einfach das best-Mögliche daraus....Nörgler wird es immer geben,und allen alles Recht machen geht nicht...👍

bobbilein

ich freue mich über die pläne bezüglich hauptplatz, u. die visualisierung finde ich auch sehr ansprechend.

meiner meinung nach hätte man aber bei der umgestaltung des hauptplatzes ruhig etwas mutiger u. innovativer sein können. wenn die gelegenheit schon da ist, würde ich mir eine dynamische u. kreativere gestaltung wünschen, auch mit hinblick auf zukünftige entwicklungen wie klimaveränderung z. bsp.

bla

Im Sommer gibts an jedem Dienstag ein Dienstagskonzert und an jedem Mittwoch und Sonntag ein Blasmusikkonzert. Dazu kommen unzählige Einzelveranstaltungen.

Das hätte man doch irgendwie berücksichtigen können.

    Burgi

    Konzerte usw wurden durchaus berücksichtigt bis hin zu Großkonzerne - wurde gestern eindrucksvoll demonstriert, wie das funktioniert!

thomas78

Die "Ritsche" klingt interessant. Was wäre denn mit großem Springbrunnen/Wasserfontäne eingelassen auf Bodenniveau irgendwo in Platzmitte, sozusagen als optisches Zentrum?

Ruf

Wie wird dann da der Christkindlmarkt aufgestellt? Werden dann da neue Hütten gemacht um diese der neuen Aufteilung anzupassen? Theurl sein Dolomitensprint gehört damit wohl auch der Vergangenheit an, oder?

    Gregor Samsa

    Zumindest in diesem Fall kann ich beruhigen: Für alle derzeitigen Veranstaltungen hat man sich Gedanken darüber gemacht, wie man die Bäume so platzieren kann, dass alles noch so ablaufen kann, wie gehabt. Die Organisation der Bühnen, Hütten etc. wird sich dadurch zwar ändern, aber noch möglich, ohne diese anzupassen.

      dacapo

      Wäre interesant zu wissen, wer sich da Gedanken gemacht hat. Da glaubt man ernsthaft, dass der Dolomitenmann, Weltcup, Langlauf etc, so wie bisher ablaufen kann? Würde sagen, dass das so gemacht ist, dass man diese Veranstaltungen unmöglich macht auf dem Hauptplatz. Dann ist es ruhig, ein Brunnen, Bäume und ein paar Bankerln, ideal für einen Kurpark. Vielleicht gibt es auch dann ein Salonorchester. Und Theurl, Grissmann & Co können andere Orte für Ihre Veranstaltungen suchen. Die sind durchwegs alt und mit dem Charme vergangener Jahrzehnte. Übrigens: nette Bilder aus Perspektiven, die ein Hausbesitzer vielleicht hat, mit einem Fischauge oder so? Gibt es da auch normale Ansichten oder sollte man sich das vorort anschauen, wie zum Beispiel ein 5 m hoher Brunnen wirkt oder die Bäume beim Gastgarten?

      chiller336

      nun man kann ja dann den zielsprint beim dolomitenmann für die kanuten in der hochgelobten wasserrinne durchführen ....

    Nachdenker

    Wenn man sich die Mühe gemacht hätte um bei der Publikumsdiskussion anwesend zu sein, wären alle Fragen, welche jetzt auflaufen beantwortet geworden. Und es sind alle Bilder für alle Veranstaltungen gezeigt worden, ob Dolomitenmann, Dolomiten Lauf, Skiweltcup, sogar an das Abseilen von der Liebburg wurde gedacht, Musikveranstaltungem bis 3500 Personen möglich, Dienstagskonzerte, Platzkonzerte, Stockbahn beim Christkindlmarkt, sowie für Osttirol de Luxe, alles auf Plan. Und es werden keine neuen Hütten gebaut. Ausserdem wird auch wie in den anderen Gassen, Strom + Wasserversorgung unterirdisch eingebaut, um endlich diese Kabelwerk über den Platz abzuschaffen. @gregorsamsa, @prinzessinL @dacapo @gertrude usw

    Jeder hätte mitreden können. Hinterher alles verdammen, ist bestimmt nicht de richtige Weg.

      Gregor Samsa

      @Nachdenker Es gibt auch noch in den nächsten Wochen die Möglichkeit, sich zu beteiligen - es wird ja eine Dauerausstellung im StadtLabor geben, in der dann immer jemand zum Diskutieren da ist. Damit können auch jene Personen mitreden, die gestern nicht konnten. Ich werde sicher auch noch vorbeischauen und das anbringen, was ich hier schon hinein-verdammt habe😉

      so ist es vielleicht

      Gibt es dazu eine Möglichkeit, diese Perspektiven auch online ansehen zu können? Auf gut Glück bin ich halt gestern auch nicht zur Aula geschlendert, um dann wieder uneingelassen umzukehren. Außerdem war diese Veranstaltung wohl sehr zeitnah vorverlegt worden, da hat auch nicht jeder so spontan Zeit! 🤓

      dacapo

      Lieber Nachdenker, hoffentlich hast du auch nachgedacht wie sie dir die Bildchen gezeigt haben. Meine Qualifikation: Dolomitenmannwochenendestammgast und Konzertbesucher. Ich befürchte dass ist mehr als die Zeichner und Planer. Kann mir einfach nicht vorstellen, dass Konzerte mit 3500 Besuchern möglich sind. Christkindlmarkt und Dienstagskonzerte mit ein paar hundert, Osttirol Deluxe und Stockbahn mit max. 10 Besuchern glaube ich ja noch. Aber dann ist es vorbei. Vielleicht kann ja einer der Veranstalter hier seine Meinung kundtun. "Jeder hätte mitreden können". Warum haben dann Veranstalter einen Brief geschrieben, weil sie keine Infos bekommen konnten?

Gregor Samsa

Bei einer Neugestaltung eines Platzes in der heutigen Zeit Grünflächen fast zu 100% wegzurationalisieren ist schon ein starkes Stück. Wie schon weiter unten geschrieben, ich verstehe, dass für Veranstaltungen Platz sein muss. Aber in der jetztigen Konstellation funktioniert es ja auch und die bestehende Grüninsel ist nicht gerade klein.

Ich war gestern Abend noch einmal am Platz unterwegs, um den Entwurf noch einmal auf mich wirken zu lassen. Empfehle ich jeden / jeder, das noch einmal bewusst zu machen. Das hat mir noch eindrücklicher gezeigt, welche Schwächen die Neugstaltung hat. Die lineare Anreihung der Bäume drängt den Platz so sehr zurück, dass man sich eher an eine Landebahn von Konsumenten der Rosengasse erinnert fühlt als an einen eigenständigen, nein, an den zentralen Platz in Lienz. Ich kann schon jetzt prophezeien, dass aus dem Platz ein Donut werden wird: Außen bei den Bäumen und bei den Auslagen Gedränge, in der Mitte aber ein leerer, ungenutzter und toter Raum. Welchen Anreiz hat man auch auf die große, leere Fläche in der Mitte zu gehen außer vielleicht, um durchzugehen oder durchzufahren? Es wäre toll, wenn hier noch Ideen kämen, wie man diesen großen Raum an den 300 Tagen nutzt, an dem keine Großveranstaltungen stattfinden. In Form von eleicht auf- und abbaubaren Elementen, in Form von in den Boden eingelassenen Elementen (Wasserfontänen) oder in irgendeiner anderen Form. Kreative Köpfe gibt es ja sicher auch in Lienz genug. Ich denke nicht, dass man es sich leisten kann, zwei Drittel des Platzes einfach ungenutzt links liegen zu lassen. Mehr Grünflächen, dort wo sie möglich sind, mehr Ideen für den Kern des Platzes. Das würde ich mir wünschen. Sonst müssen wir Jahre warten, bis die gepflanzten Bäume einmal ansatzweise groß sind und die kahle Pflasterwüste überdecken.

Noch etwas zur "BürgerInnen-Beteiligung": Es wäre hier schön gewesen, neben den Geschäftsinhabern, Hauisbesitzer*innen etc. auch eher in der Anfangsphase auch die Nutzer*innen zu fragen: Was fehlt euch hier? Was findet ihr hier besonders ansprechend etc. Dann vermeidet man, einen Platz zu gestalten, der schließlich nicht angenommen wird, weil er die Bedürfnisse nicht abdeckt.

Gertrude

Für so wenig Neues so viel Zeit verschwendet?

bergfex

..................Man denke noch nach...............

Das kann dann aber noch Jahre dauern bei diesem Plan.

so ist es vielleicht

Noch etwas zu den beiden letzten Bildern. Die neue Begegnungszone war ein echter Wurf, danke an all die Verantwortlichen, vorallem an die ÖBB. 👏🏻👏🏻 Jedoch was an diesen beiden Bildern richtig stört sind die KFZ. Wer muss dort wirklich unbedingt vierrädrig durchfahren, außer Anrainer und Zubringer? Hier sollte man den KFZ-Verkehr möglichst minimalisieren! Denn sonst wirds mit der Begegnung mit 🚲 oder 🚶‍♂️🚶‍♀️ bald mal Konflikte geben, wenn man die Fahrbahn überqueren muss und wohl das KFZ wieder Vorrang hat. Vorallem wenn unsere 🇮🇹 Freunde ins Zentrum und retour wollen! Schon eine Einbahn würde den Verkehr halbieren, aber am Besten wäre tatsächlich ein Fahrverbot für den allgemeinen Durchzugsverkehr. 🚙 🚛 Ebenso würde ich die Kreuzung Muchar- Zwergergasse autofrei gestalten. Dort fühlt man sich zum Glück eh schon als "Fremdkörper" mit KFZ, dieser Effekt sollte sich am Antoniuskirchl mit Antoniuspark hoffentlich auch mal einstellen! Denn so ist die Begnungszone für mich dort unten völlig unterbrochen. Und dass es ohne KFZ in der Stadt viel besser geht, beweisen die Messing- und Rosengasse. Wer hätte sich das vorstellen können...als ich in den 80'ern den Führerschein machen durfte, war das Apothekeneck eine der gefürchtesten Passagen bei der Prüfung. Und wer kann sich heute dort noch einen Durchzugsverkehr vorstellen, er geht niemanden ab!!! Also, Rad vor KFZ, ein weiterer Schritt zur autofreien Stadt wär hier eine riesen Chance, wie ich finde!!!! 😊

isnitwahr

gefällt mir sehr eigentlich alles sehr gut, besonders die vielen Bäume. Nur bitte das Radfahren verbieten, man kann kleine Kindern allein nicht laufen lassen, ist durch die Radfahrer, Scooterfahrer viel zu gefährlich, es wird leider keine Rücksicht genommen. Der Hauptplatz ist ja auch zu Fuß in wenigen Minuten durchquerbar. Ich bin übrigens auch Radfahrer, fahre aber, seit ich mit den Enkelkindern unterwegs bin, dort nie mehr mit dem Rad.

    irina

    Beim Fahren im Schrittempo sehe ich nicht wirklich eine Gefahr. Und der Hauptplatz sollte ja definitiv nicht nur Kinderspielplatz sein.

      isnitwahr

      sehr geehrte Irina, leider hält sich kaum jemand an das vorgeschriebene Schritttempo und wenn man schon in diesem Tempo "fährt" könnte man das Rad doch gleich schieben, auch habe ich nicht geschrieben dass der Hauptplatz zum Kinderspielplatz umfunktioniert werden soll, aber leider wird bei uns alles den Radfahrern untergeordnet. Ich möchte nur einfach meine Enkerl laufen lassen können, ohne sie dauernd auf die Seite zu holen, weil ein Radfahrer die 50 m sein Rad nicht schieben kann. Es ist schon einige Male sehr knapp abgegangen, schade dass Sie das nicht so sehen, vielleicht ändert sich das einmal, wenn Sie selbst betroffen sind.

      roli72

      Kein Mensch redet von einem Kinderspielplatz. Nur wäre es schon angenehm wenn die Radler und Radlerinnen ausnamslos mit Schrittgeschwindigkeit fahren würden! Es gibt auch ältere Menschen die nicht so schnell aus dem Weg springen können. Schrittgeschwindikeit ist nicht immer gleich Schrittgeschwindigkeit.

    chiller336

    also bei dir soll sich einer auskennen .... hier wetterst du gegen die radfahrer und dein abschlußsatz im obigen beitrag von dir lautet: Also, Rad vor KFZ, ein weiterer Schritt zur autofreien Stadt wär hier eine riesen Chance, wie ich finde!!!! 😊 ..... guten morgen schöne welt

    chiller336

    ach das war jetzt ein fehler meinerseits - man möge mir verzeihen

PrinzessinL

5 MILLIONEN Euro für Pflastersteine, Bäume, Bänke und Leuchten?

Petra HP

Mehr Grün ist immer gut! Heimische Baumarten zu verwenden wäre wünschenswert!

so ist es vielleicht

Ich wär auch für MEHR und nicht weniger Grün am Platz! Verstehe nicht, warum man auch hier wieder alles "zubetoniert", es verschwindet ja offenbar auch die schöne Blumeninsel. Die Bänke finde ich auch eher ungeeignet, vorallem werden sie ungeschützt unter den Bäumen bald mal von Vogelkot u.ä. beschmutzt sein. Das wäre dann immer zu reinigen! Ebenfalls wäre das fallende Laub zeitnah zu entfernen, nicht dass es ansonsten die Wasserrinne verstopft. Es ist nur zu hoffen, dass sich durch den Umbau der Platz nicht noch mehr aufheizt. Werden denn lt. den Plänen der Altbestand der Bäume entfernt? Auch der Brunnen von Jose Pirkner kann bleiben, steht ja seit den 1960er Jahren dort und der Künstler lebt immerhin auch noch!!! 😊 Zumindest bewegt sich mal was, bis jetzt wurde ja nur verschoben und dauerdiskutiert.

    mirnixdirnix

    Richtig, der Floriani-Brunnen und die Blumeninsel mit Palmen - das Schönste vom ganzen Platz! Völlig daneben sind die übergroßen Festzelte der Wirte! Da muß es doch Schöneres geben.

thomas78

Also das letzte Bild "Anbindung an den Süden" gefällt mir persönlich am Besten. Schaut super aus alles...

Gregor Samsa

Gerade beim Kreuzungspunkt Unterführung / Antoniuskapelle und Hauptplatz wird es sicherlich noch so manch interessante Begegnung geben. Der Radweg von der Unterführung weg endet ja anscheinend dann im Nichts. Zumindest eine Andeutung einer Kreuzung auf dem Straßenbelag wäre da sicher nicht verkehrt. Schade auch, dass man am Bozner Platz nicht mehr Verweilqualität durch Bäume und Sitzgelegenheiten schafft. Das schaut ja nach einer ziemlichen Aspahltwüste dort aus.

Über die beiden geplanten Brunnen lässt sich ebenso noch sehr diskutieren. Mir persönlich hätte es besser gefallen, wenn man den Alleecharakter mit einem zentralen Element durchbrochen hätte, um den Platzcharakter besser zu unterstreichen. Auf den Renderings wirkt der Platz doch eher wie eine Durchzugsstraße und weniger wie der zentrale Platz von Lienz. Z.B in dieser Form: https://www.badisches-tagblatt.de/Lokales/Rastatt/Wasserspiele-in-Rastatter-Kaiserstrasse-aktiv-41258.html). Durch eine ebenerdige Eingliederung so eines Brunnens könnte man bei Veranstaltungen das Wasser auch einfach abdrehen und den Platz bespielen. Der Brunnen scheint mir gar zu einsam herumzustehen. Vor allem Sitzgelegenheiten um den Brunnen für Eltern etc. fehlen mir hier.

Ich finde es außerdem schade, dass man anscheinend die Grünflächen weiter reduziert hat. Bis auf den "Palmenvulkan" beim Brunnen (über den sich sicher auch streiten lässt) gibt es ja kaum Grün am Boden. Dass man am oberen Platz jeden Platz deingendst braucht, ist mir klar, aber gerade am unteren Platz hätte man sich da sicher mehr trauen können, ohne Veranstaltungen etc. zu beeinträchtigen.

Die Wasserrinne finde ich persönlich toll, vor allem an heißen Tagen sicher eine tolle Gelegenheit, den Platz zu kühlen. Bin nur gespannt, wann der Abfluss durch Blätter etc. verstopft ist und am Hauptplatz ein zweiter Tristachersee entsteht 😉

Die Bäume begrüße ich außerdem sehr, hoffe allerdings, dass man sich hier für eher großkronige Arten entscheidet, am Rendering sehen die Bäume gar winzig aus.

    Efeu

    Alle meine Gedanken dazu auf den Punkt gebracht! :-) Ich teile vollkommen Ihre Meinung dazu!

    MagdaLe

    Volle Zustimmung! Zu den Pflastersteinen noch eine kleine Anmerkung: Bitte denkt an Rollstuhlfahrer und Kinderwägen. Es sieht zwar schön aus, aber so ein Platz sollte schon barrierefrei und für jeden zugänglich sein!

wolfgangwien

Schaut gut aus!!!

ozzy

Keine Kunst, kaum Grün! Das ist der Plan? Ein Gespräch mit einem zeitgemäßen, kreativen Städteplaner wäre wohl gut investiertes Geld.

Right

Und das dauert Jahre zu planen? Einen neuen Bodenbelag aussuchen.. Mehr wurde nicht gemacht. Einen Brunnen wünschen sich viele, der wird dann am Ende wohl wieder nicht realisiert. Sitzmöglichkeiten.. Hoffentlich hat sich da jemand etwas überlegt, oder werden es wieder die Standard Bänke und man überlegt noch ein paar Jahre nach dem geeigneten Standort? Wie wäre es mal mit interessanten Geschäften am Hauptplatz? Etwas ausser Gewänder würde mal gut tun.. Sonst wird nichts aus der Belebung.. Die meisten werden sich weiterhin im oberen Teil aufhalten.

    Efeu

    genau!

    Nachdenker

    Geschäfte jeglicher Art ist nicht Sache der Stadtgemeinde, sondern da sind Unternehmer gefragt, welche ein interessantes Sortiment bieten. Es gibt halt meistens Kleidung und Gastro. Und in Lienz überwiegt die Kleidung im Verkauf. Leider.

rebuh

könnte man eventuell apfelbäume pflanzen, würde die vom schlossberg ersetzten, und die cafehäuser könnten ihren strudel mit obst direkt vom platz bewerben!

    bergfex

    Und gleich Rad-fahr-Verbot für den ganzen Platz ??

steuerzahler

Mehr Bäume sind sicher gut, aber ein bißchen mehr Grün wäre wünschenswert. Größere Platten sind besser begehbar. Ganz unpraktisch sind runde Sitzbänke. Auf solchen Dingern kann man sich nicht unterhalten. Schon wenn zwei nebeneinander sitzen, blickt man voneinander weg. Ich wäre für maximal zwei, drei runde Bänke und der Rest sollte mit geraden Dreier- oder Viererbänken gemacht werden. Und ja, der alte Brunnen kann ruhig bleiben.

tirolerisch

Find es schön. Im Herbst ,wenn das Laub von den Bäumen fällt, dann wird sicher wieder gejammert.

Kiew

"Über den Geschmack lässt sich nicht streiten!" Gemäss diesem alten lateinischen Spruch kann man durchaus verschiedener Meinung sein, mir persönlich gefällt der Plan sehr gut. Dass sie portable Bühne nicht mehr vor der Liebburg steht und die Sicht verstellt, finde ich positiv. Die Bäume und Bänke strahlen Ruhe aus und für die Figur des Florianisbrunnen findet sich bestimmt ein besserer Platz.

    Quadriga99

    Was ist an "Über den Geschmack lässt sich nicht streiten!" lateinisch?

      Kiew

      De gustibus non est disputandum!

      Quadriga99

      @Kiew

      Von "alt" kann trotzdem nicht die Rede sein, dieser Spruch wurde erst nachträglich, lange nach der Antike, ins Lateinische übersetzt.

Asdf jjkloe

lässig, schaug cool aus!

    Muenchner

    Finde ich auch gelungen , besonders mit Bäume und die Bänke dazu . Es fehlte bis jetzt an schattige Plätzchen am Hauptplatz .

Info

"Blanik betonte mehrfach, dass vom Boden über die Platzierung der Bäume, die Gestaltung der Sitzgelegenheiten bis zur Beleuchtung noch vieles zur Diskussion stünde"

Nach 12 Jahren "Planung" ist dass das Ergebnis? Ein paar nette Renderings erstellt aber eigentlich steht fast noch alles zur Diskussion. In Lienz finden zwar nur 1-2 mal im Jahr größere Events am Hauptplatz statt aber lt. aktueller Planung wurde es nicht berücksichtigt. Flexibilität sollte meiner Meinung nach berücksichtigt werden.

mirnixdirnix

Wieso neuer Brunnen? Der schöne Florianibrunnen hätte es verdient, dass er integriert wird

bergfex

Ich finde ihn, mM., für gewisse Veranstaltungen ungeeignet.

lienzer77

Gefällt mir sehr gut, aber warum müssen es immer diese kleinen Pflastersteine sein? Ich wäre für grössere Platten - damit wird es für Senioren, Rad- und Scooterfahrer, Menschen mit Sehbehinderung, sowie Frauen mit hohen, schmalen Absätzen (wie auf den Skizzen) nicht so gefährlich. Ausserdem müssen nicht alle paar Monate Steine neu verlegt werden und man kann dadurch sparen. Vielleicht mal Fussgängerzonen in Bibione, Lignano usw...ansehen.