Stier verletzte Besitzer und musste erschossen werden

Der 800 Kilogramm schwere Bulle sollte in Tirol eine neue Heimat erhalten.

Eigentlich sollte er in Breitenbach am Inn im Bezirk Kufstein eine neue Bleibe erhalten, der 800 Kilogramm schwere Stier, den ein 53-jähriger Landwirt und sein 28 Jahre alter Sohn in Niederösterreich gekauft hatten und am Samstag, 28. August, mit einem Anhänger abholten.

Als die beiden um 21.00 Uhr am Abend auf ihrem Hof das Tier abladen und in seinen Stall bringen wollten, riss sich der Bulle los und lief davon. Der Sohn versuchte ihn einzufangen, doch der Stier stieß ihn zu Boden und brach dem jungen Mann dabei vier Rippen. Dann trabte der Bulle los, im Schlepptau eine mittlerweile mobilisierte Einsatztruppe mit Polizei, Cobra, Jäger, Feuerwehr und einem Tierarzt.

Eine Drohne der Feuerwehr Kufstein, ausgestattet mit einer Wärmebildkamera, wurde in der Dunkelheit zur Ortung des Tieres eingesetzt. Der Stier wurde schließlich entdeckt und von insgesamt vier Betäubungspfeilen getroffen, doch selbst diese Dosis konnte den Bullen nicht stoppen. Kurz nach 2.00 Uhr wurde er deshalb von einem Jäger erlegt.

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