Ministerium bestätigt Omikron-Fall in Tirol

Einsatzleiter Elmar Rizzoli: „Alle Kontaktpersonen wurden umgehend abgesondert“.

Die Coronavirus-Variante Omikron ist offiziell in Österreich angekommen: „Im Gesundheitsministerium liegen jetzt sämtliche Ergebnisse vor, die es für eine Bestätigung braucht“, hieß es aus dem Ressort. Bei einem Fall aus Tirol handelt es sich „mit Sicherheit“ um die Variante mit der wissenschaftlichen Bezeichnung B.1.1.529.

Die Tiroler Behörden hatten den Verdachtsfall am Samstagabend bekanntgegeben. Von der Infektion betroffen sei eine Person, die nach einer Südafrika-Reise positiv auf Covid-19 getestet wurde und derzeit keine Symptome aufweise. Laut Elmar Rizzoli, Leiter des Tiroler Corona-Einsatzstabes, wurden alle Kontaktpersonen umgehend abgesondert.

Das Land Tirol forderte alle Personen, die in den vergangenen 14 Tagen aus den Ländern Südafrika, Lesotho, Botswana, Simbabwe, Mosambik, Namibia und Eswatini zurückgekehrt sind, auf, einen PCR-Test zu machen. Dies sollte am fünften und zehnten Tag nach der Einreise wiederholt werden. Bisher meldeten sich 31 Menschen. „Neben dem genannten einen positiven Ergebnis liegt für 20 Personen bereits ein negatives Testergebnis vor, bei elf Personen sind die Testungen aktuell im Gange“, hieß es.

Die Omikron-Variante von SARS-CoV-2 sorgt weltweit seit Tagen für Schlagzeilen. Die WHO arbeitet nach eigenen Angaben mit technischen Partnern zusammen, um die Auswirkungen der Variante auf die bestehenden Gegenmaßnahmen wie Impfstoffe zu bewerten. Es sei noch unklar, ob B.1.1.259 leichter übertragbar verglichen mit anderen Covid-19-Varianten sei oder einen schwereren Krankheitsverlauf nach sich ziehe.

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