Strengere Regeln bei Einreise nach Italien

Wegen Omikron: 2G-Plus an der Grenze. Osttiroler:innen profitieren von Ausnahmen.

Rom wappnet sich für den Kampf gegen die Omikron-Variante des Coronavirus und verschärft die Einreisebestimmungen. Ab heute, Donnerstag, müssen alle Einreisenden – auch geimpfte – zusätzlich zum Grünen Pass (2G-Nachweis) und einer Online-Registrierung einen negativen Corona-Test vorweisen. Italiens Gesundheitsminister Roberto Speranza hat ein entsprechendes Dekret unterzeichnet. Umgeimpfte müssen trotz Testnachweis fünf Tage lang in Quarantäne. Bislang reichte bei der Einreise aus anderen EU-Ländern ein Impf-, Genesenen- oder Testnachweis. Die neuen Maßnahmen wurden vorerst bis 31. Januar verordnet.

Akzeptiert wird bei der Einreise ein maximal 48 Stunden alter negativer PCR-Test oder ein Antigen-Test (max. 24 Stunden). Das Zertifikat muss von einer offiziellen Teststelle ausgestellt werden, Selbsttests gelten also nicht. Kinder unter sechs Jahren sind von dieser Regelung ausgenommen, ebenso wie Berufspendler, Kraftfahrer im Güterverkehr oder Durchreisende.

Osttiroler:innen profitieren von einer weiteren Ausnahme: Trotz der neuen Bestimmungen gilt nach wie vor die „60-Kilometer-Regel“. Wer vom Zielort in Italien nicht weiter als 60 Kilometer (Luftlinie) entfernt wohnt, darf auch ohne „Grünen Pass“ ein- und wieder ausreisen. Voraussetzung ist ein maximal 48 Stunden langer Aufenthalt. Ein Beispiel dafür wäre ein Ausflug zum Adventmarkt nach Innichen. Wer dabei mit dem eigenen Fahrzeug unterwegs ist, entkommt auch der elektronischen Registrierung. Die genauen Bestimmungen finden Sie auf der Website des Österreichischen Generalkonsulats Mailand.


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