Der „alte Geigenseer“ auf dem Bieretikett sei „ein guter Geist, der über den Geigensee und die Brauerei wacht“, erklären die Bierbrauer aus dem Defereggental. Die Nachfrage stimmt, der Geist wirkt! Foto: Andreas Wimmer

Der „alte Geigenseer“ auf dem Bieretikett sei „ein guter Geist, der über den Geigensee und die Brauerei wacht“, erklären die Bierbrauer aus dem Defereggental. Die Nachfrage stimmt, der Geist wirkt! Foto: Andreas Wimmer

Geigenseer Privatbrauerei braut Bier im Defereggental

1,4 Millionen Euro wurden investiert. Bereits starke Nachfrage nach „Geigenseer Edelsud“.

Seit Anfang Dezember wird in Hopfgarten im Defereggental in größerem Stile Bier gebraut. Am Standort der Getränkewelt Handels GmbH wurden knapp 1,4 Millionen Euro in die Geigenseer Privatbrauerei investiert, eine moderne Brauanlage in der bis zu 5.000 Hektoliter „Geigenseer Edelsud“ pro Jahr gebraut werden, ein „Helles“ (Märzen) mit 4,9 Prozent Alkoholgehalt, das nach dem malerischen Geigensee hoch über dem Defereggental benannt ist.

Die Geigenseer-Gesellschafter v. l. n. r.: Reinhard Juffinger, Matthias Fröhleke, Bastian Stolz, Patrick Rainer, Günther Rainer, André Rainer. Foto: Andreas Wimmer

Gesellschafter des Unternehmens sind neben Braumeister Bastian Stolz, Matthias Fröhleke, Reinhard Juffinger, Patrick Rainer, André Rainer und Günther Rainer. Sie möchten vor allem Handel und Gastronomie in Osttirol beliefern und sind trotz Pandemie optimistisch. Erhältlich ist der Geigenseer Edelsud bei einigen ADEG- und SPAR-Märkten in Osttirol sowie im RGO-Fachmarkt in Lienz. Die Nachfrage stimmt, deshalb soll die Kapazität der Brauerei bereits im Frühjahr 2022 ausgebaut werden.

Seinen „vollmundigen und einzigartigen Charakter“ habe das Bier aus dem Defereggental vom Wasser aus der nahegelegenen Quelle, betont Braumeister Bastian Stolz. Foto: Andreas Wimmer

„Qualität und Regionalität spielen bei uns die erste Geige,“ betont der Braumeister aus St. Jakob und verweist auf die Qualität des Wassers aus der nahe gelegenen Romisquelle: „Aufgrund der besonderen Mineralisierung des Quellwassers fließt dieses vollkommen unbearbeitet in den Brauprozess ein und verleiht so dem Bier seinen vollmundigen und einzigartigen Charakter“, erklärt Stolz. Weitere Biersorten sind bereits in Entwicklung.

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