Mair oder Schett – Wer regiert in Innervillgraten?

757 Wahlberechtigte müssen sich am 27. Feber zwischen zwei Listen entscheiden.

Die kommende Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl verspricht in einigen Osttiroler Gemeinden wenig Spannung. Doch es gibt durchaus Kommunen, in denen der Faschingssonntag alles andere als langweilig wird. Ein Beispiel dafür ist Innervillgraten, wo sich 757 Wahlberechtigte am 27. Feber für einen der beiden Bürgermeisterkandidaten entscheiden müssen. Andreas Mair wagt sich erstmals auf das politische Parkett und bittet seinen erfahreneren Namensvetter Andreas Schett zum Tanz. Gute Chancen werden beiden nachgesagt.

Andreas Schett (Mitte) mit seinem Team „Für Innervillgraten“. Er kandidiert zum zweiten Mal als Bürgermeister. Foto: edifilm75

Jungbauer Mair kandidiert mit der ÖVP-Gemeinschaftsliste des scheidenden Bürgermeisters Josef Lusser. Für die ÖVP-Liste gilt es, sieben von elf Mandaten zu verteidigen. Herausforderer Andreas Schett ist mit Unterbrechung seit 2004 in der Kommunalpolitik aktiv. Zuletzt hat er wegen einer Weiterbildung auf sein Mandat verzichtet.

Hinter sich, so Schett, vereint er auf der Liste „Für Innervillgraten“ eine Gruppe von Menschen, „die das Dorf breit abbilden“. Er will Bindeglied zwischen allen Bevölkerungsschichten sein und die Bürger stark in die Gemeindepolitik einbinden. Der Zimmermeister und Landwirt will das Dorf „mit Verlässlichkeit und Weitsicht Schritt für Schritt weiterentwickeln.“


Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen 2022 Osttirol

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