Übergabe der Spezialausrüstung an die Feuerwehr-Vertreter des Bezirks Lienz. Foto: Landesfeuerwehrverband/Wegscheider

Übergabe der Spezialausrüstung an die Feuerwehr-Vertreter des Bezirks Lienz. Foto: Landesfeuerwehrverband/Wegscheider

Tirols Feuerwehren rüsten sich für Waldbrände

Weil das Risiko steigt, wurden Gerätschaften im Wert von 300.000 Euro angekauft.

Spezialgerätschaften zur Waldbrandbekämpfung im Wert von 300.000 Euro haben LHStv. Josef Geisler und Landesfeuerwehrkommandant Peter Hölzl am Donnerstag an die Tiroler Feuerwehren übergeben. Eine achtlos weggeworfene Zigarette oder offenes Feuer im Wald gepaart mit Trockenheit können schnell zu einem Waldbrand und enormen Schäden führen.

Aktuell ist die Waldbrandgefahr in Tirol besonders in nach Süden ausgerichteten, schneefreien Bereichen groß. Auch aufgrund der Klimaerwärmung steigt in unseren Wäldern das Brandrisiko. „Das Waldbrandrisiko steigt. Deshalb rüsten wir mit Hilfe des Waldfonds jetzt nochmals auf“, so Feuerwehrreferent Geisler.

Finanziert wird die zusätzliche Spezialausrüstung zu 80 Prozent aus Mitteln des vom Bund eingerichteten Waldfonds. 20 Prozent fließen aus dem Landesfeuerwehrfonds. „In Summe stehen für Tirol aus dem Waldfonds 1,1 Millionen Euro an Fördermitteln für die Waldbrandprävention zur Verfügung. Ein Großteil der Mittel fließt in die weitere Verbesserung der Ausrüstung der Feuerwehren. Wir investieren aber auch in Löschteiche, Ausbildungsprogramme und Bewusstseinsbildung“, erklärt Christian Schwaninger, Vorstand der Abteilung Waldschutz.

Zuletzt wurden unter anderem hunderte Äxte und Spaten gekauft. Auch leichte Waldbrandpumpen, Lastentragen, Schläuche, Löschrucksäcke, Waldbrandhelme und Sicherungsgeräte wurden angeschafft. Bis zum Jahr 2024 will das Land für die Ausrüstung der örtlichen Feuerwehren zur Bekämpfung von Waldbränden rund 775.000 Euro ausgeben.

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