Blum (Anna Maria Mühe) verabschiedet sich von Mark (Maximilian Kraus) bevor sie ihn für die Beerdigung vorbereitet. Foto: ORF/Mona Film/ Barry Films/Stephan Burchardt

Blum (Anna Maria Mühe) verabschiedet sich von Mark (Maximilian Kraus) bevor sie ihn für die Beerdigung vorbereitet. Foto: ORF/Mona Film/ Barry Films/Stephan Burchardt

Bernhard Aichners „Totenfrau“ startet als TV-Serie

Die Bestseller-Verfilmung geht als Coproduktion von ORF und Netflix um die Welt.

Vor 200 Premierengästen präsentierten am Donnerstag, 5. Oktober, ORF-Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz und Mona-Film-Chef Thomas Hroch eine Vorschau auf die zweite Koproduktion von ORF und Netflix – die sechsteilige TV-Thriller-Serie „Totenfrau“ nach dem Bestseller des Osttiroler Autors Bernhard Aichner. Regisseur Nicolai Rohde inszenierte die Serie mit Anna Maria Mühe in der Hauptrolle. Die Dreharbeiten fanden von April bis Juli 2021 in Tirol und Wien statt.

Bevor die Bestseller-Verfilmung ab 7. November im ORF zu sehen ist, feierten das Filmteam und Pressevertreter:innen im Innsbrucker Leokino. Unter den Gästen: Hauptdarstellerin Anna Maria Mühe mit ihren Kolleginnen und Kollegen Michou Friesz, Gregor Bloéb, Gerhard Liebmann, Yousef Sweid, Romina Küper und Amelie Rohde mit ihrem Vater und Regisseur Nicolai Rohde, Autor Bernhard Aichner, die Drehbuchautoren Barbara Stepansky und Mike Majzen sowie das Barry-Films-Produzentenduo Benito und Wolfgang Mueller, ORF-Film- und -Serienchefin Andrea Bogad-Radatz und viele mehr.

Bernhard Aichner und seine „Film-Totenfrau“ Anna Maria Mühe. ORF/Franz Neumayr

Für Stefanie Groiss-Horowitz ist die neue Serie „eine Fernsehproduktion mit Weltniveau, auf die der ORF stolz sein darf. Dieser Stoff, diese Geschichte, diese Talente und diese schönen Bilder gehen im wahrsten Sinne des Wortes in die Welt hinaus – die Serie wird in zwölf Sprachen synchronisiert und mit 30 weiteren untertitelt. Der ORF leistet mit der ‚Totenfrau‘ für die österreichische Film- und Fernsehproduktion jenen Beitrag, den sie verdient.“

Aichner-Fans kennen die Handlung des Bestsellers. Brünhilde Blum, die Betreiberin eines Bestattungsinstituts in der Umgebung von Innsbruck, führt ein glückliches Familienleben mit ihrem Ehemann Mark und ihren beiden Kindern Nela und Tim. Die traute Idylle wird jäh erschüttert, als Mark vor ihren Augen auf seinem Motorrad von einem Auto angefahren wird und wenig später im Krankenhaus stirbt. Vom Fahrer des Wagens fehlt jede Spur. Zunächst völlig gelähmt vor Trauer, beginnt Blum nach dem Unfallfahrer zu suchen und findet dabei Hinweise, die Marks Tod in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen. Bald begreift sie, dass der vermeintliche Unfall ein Mord und ihr Mann schrecklichen Geheimnissen auf der Spur war. In ihrer Verzweiflung wird Blum zur gnadenlosen Rächerin und dabei mit ihren eigenen Abgründen konfrontiert.

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