Lienzer Eislöwen feiern Doppelsieg gegen Leisach

UEC Lienz nach Stotterstart in Torlaune. Eisbären aus Huben bezwingen die Velden Pirates mit 4:1.

Lange Zeit waren die Eiscracks aus Lienz in dieser Saison sieglos. Ausgerechnet im Nachbarschaftsduell gegen den UEC Leisach fanden die Eislöwen nun zurück in die Erfolgsspur. Mit einem Doppelsieg machten die Dolomitenstädter in der Tabelle Boden gut. Im Hinspiel am 6. Jänner siegten die Eislöwen souverän mit 6:2 und überzeugten auch im Rückspiel am Sonntag.

Auf heimischem Eis hielten die Leisacher im ersten Drittel noch ordentlich mit, nach Toren von Michael Marx (Lienz) und Lukas Ortner (Leisach) stand es 1:1. Gregor Libiseller und Michael Unterlercher stellten die Weichen für Lienz im zweiten Spielabschnitt auf Sieg. Im letzten Drittel verkürzten Mario Lumaßegger im Powerplay für Leisach auf 2:3, ehe die Eislöwen innerhalb von nur drei Minuten für die Entscheidung sorgten. Jiri Broz, Gregor Libiseller und Michael Unterlercher versenkten den Puck im Leisacher Tor.

Die Lienzer Eislöwen feiern gegen Leisach zwei Siege en suite. Foto: Dolomitenstadt/Wagner

In einer erneuten Powerplay-Phase gelang Elias Schmidpeter noch der Ehrentreffer für die Hausherren, kurz vor Schluss fixierte Libiseller mit seinem dritten Tor den 3:7-Endstand. Im nächsten Spiel müssen die Eislöwen in Virgen antreten, der UEC Leisach empfängt das zweite Team der Eisbären aus Huben.

Deren Topteam feierte am Samstagabend einen 4:1-Heimsieg gegen die Velden Pirates. Bereits zum zweiten Mal in dieser Saison ließen die Eisbären die Piraten über die Planke springen. Nach zwölf Minuten waren es jedoch die Gäste, die das erste Tor des Abends erzielten. Lukas Titze trug sich in die Scorerliste ein, ehe Johannes Fuetsch die Heimischen zurück ins Spiel brachte.

Im zweiten Drittel dominierten die Osttiroler. Knapp vor Halbzeit gelang Martin Steiner die verdiente Führung zum 2:1. Die Hubener blieben am Drücker und erhöhten durch Robert Trojer knapp vor Drittelende auf 3:1. Im Schlussabschnitt wirkten die Hausherren etwas verunsichert, wodurch die Piraten aus Velden immer wieder zu guten Torchancen kamen.

Thomas Warscher glänzte jedoch mit einem starken Spiel im Tor der Eisbären und hielt den Sieg fest. In der 58. Minute machte David Schwarzer mit einem Traumtor den Sack zu. Das 17-jährige Hockeytalent schnappte sich den Puck an der Mittellinie, ließ zwei Kärntner alt aussehen und knallte das Spielgerät in den Kasten.

Dolomitenstadt-Redakteur Roman Wagner studierte an der FH Joanneum in Graz und ist ein Reporter mit Leib und Seele. 2022 wurde Roman vom Fachmagazin Österreichs Journalist:in unter die Besten „30 unter 30“ gewählt.

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2 Postings

gargamel

Als neutraler Zuseher bei beiden Spielen war die sportliche Leistung des UEC Lienz klar besser als jene des UEC Leisach, deshalb die Endergebnisse aus meiner Sicht verdient. Dem gegenüber stehen aber die Präpotenz und das schikanöse Verhalten einiger Lienz-Spieler, von denen einzelne sogar als Trainer tätig sind, das absolut beschämend und menschlich letztklassig ist. Da bleibe ich den restlichen UEC Lienz- Spielen lieber fern!

 
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    mendes

    Ich bin begeisterter Eishockey Zuschauer und sehe mir gerne die Spiele der verschiedenen Vereine an. Habe mir u.a auch die zwei Begegnungen zwischen Leisach und Lienz angesehen und es war auch für mich bei beiden Spielen Lienz klar die bessere Mannschaft. @gargamel Ich glaube nicht, dass du ein "neutraler" Zuseher bist, denn als Zuschauer kann man nicht behaupten, dass es innerhalb einer Mannschaft negative Strömungen gibt. Im Gegenteil, bei diesen zwei Begegnungen habe ich eine kompakte, eingespielte mit gutem Zusammenhalt kämpfende Mannschaft gesehen. Das was du da schreibst, kann, wenn es stimmen sollte, nur jemand wiedergeben, der mit dieser Mannschaft gespielt oder trainiert hat. Also denke ich, du warst ein Teil dieser Mannschaft und dann könnte es aber leicht so sein, dass vielleicht sogar du das Problem warst. Sollte das so sein, dann lass es einfach. Also weiter so Lienzer Eislöwen, kämpft und siegt

     
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