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Hoch hinaus: Osttiroler erklomm die „Seven Summits“

Michael Ladstätter aus St. Jakob erfüllte sich mit einem Gipfelsieg am 22. Mai auf dem Mount Everest seinen Lebenstraum. 

Im Jahr 2008 begann Michael Ladstätter aus St. Jakob im Defereggental mit der Besteigung des Kilimandscharo ein Projekt, das am 22. Mai dieses Jahres mit dem Erreichen des Mount Everest seinen krönenden Abschluss fand: die Besteigung des jeweils höchsten Berges eines Kontinents, der sogenannten „Seven Summits“. 

Kurz nach 7.00 Uhr morgens am 22. Mai dieses Jahres erreichte Michael Ladstätter das Dach der Welt. „Das Gefühl ist unbeschreiblich, ich bin überglücklich und dankbar, dieses Abenteuer gesund überstanden zu haben“, so Ladstätters erste Reaktion, der sich auch bei allen bedankt, die ihn bei diesem Projekt unterstützt haben. Mit ihm am Gipfel waren am selben Tag (!) zwei weitere Osttiroler: Der Virologe Gernot Walder und sein Sohn Erich haben bereits im Dolomitenstadt-Podcast über ihre Reise zum höchsten Punkt der Welt berichtet. 

„Das Gefühl ist unbeschreiblich, ich bin überglücklich und dankbar, dieses Abenteuer gesund überstanden zu haben.“

Michael Ladstätter

Wie der Osttiroler berichtet, war die Besteigung über die weniger begangene tibetische Nordseite des Mount Everest geplant. Nachdem sich die Genehmigung der chinesischen Behörden jedoch mehrfach verzögert hatte, wich die Gruppe des Tiroler Expeditionsveranstalters „Furtenbach Adventures“ Anfang Mai kurzfristig auf die nepalesische Seite des Berges aus.

„Eigentlich wollten wir die Durchsteigung des gefährlichen Khumbu-Eisfalls und den Menschenandrang auf der Südseite des Everest vermeiden, aber schlussendlich war das Glück auf unserer Seite. Nach längerem Warten auf ein passendes Wetterfenster hatten wir einen traumhaften Gipfeltag mit kaum Wind und kaum anderen Bergsteigern“, erzählt Ladstätter. Noch am Vortag waren über 170 Bergsteiger am Gipfelgrat unterwegs.

Die sieben höchsten Gipfel der Kontinente dieser Welt zu besteigen, ist das Ziel vieler Bergsteiger. Michael Ladstätter zählt seit diesem Monat zu jenen, die dem Himmel auf Erden am nächsten gekommen sind. Neben dem Mount Everest (Asien) und dem Kilimandscharo (Afrika) komplettieren der Elbrus (Europa), Aconcagua (Südamerika), Mount Vinson (Antarktis), Carstensz-Pyramide (Australien/Ozeanien) und der Denali (Nordamerika) die Liste der Südtiroler Bergsteiger-Ikone Reinhold Messner. 

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Ein Posting

OG
vor einer Woche

Die Osttiroler hobns drauf , gewaltige Leistung Michael , Hut ab .

 
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