Der im Immissionsschutzgesetz-Luft festgelegte Feinstaub-Grenzwert von 50 µg pro Kubikmeter im Tagesmittel wurde in Lienz am 31. Dezember um das Sechsfache überschritten und erreichte in einer ab Mittag steil ansteigenden Kurve gegen 16.00 Uhr mit knapp mehr als 300 µg pro Kubikmeter seine Spitze.
Auffallend: Um Mitternacht lag dieser Wert an der Messstelle Amlacherkreuzung dann wieder weit unter dem Grenzwert und blieb auch dort. Das könnte dem leichten Wind geschuldet sein, der in den Nachtstunden aufkam und die Inversions-Wetterlage im Lienzer Becken entschärfte.

Als Feinstaub PM10 werden Schwebstoffe mit einem aerodynamischen Durchmesser von unter 10 μm bezeichnet und gemessen. Diese Partikel sind klein genug um eingeatmet und in der Lunge abgelagert zu werden, was die Lungenfunktion beeinträchtigen kann. In früheren Jahren gab es Silvesternächte mit fast 400 µg/m³ PM10-Belastung in Lienz.
Ähnlich wie bei PM10-Feinstaub sieht die Silvesterbilanz bei PM2,5-Feinstaub aus. Hier liegt der Grenzwert bei 25, wobei der WHO-Richtwert deutlich niedriger ist. Demnach sollte die Belastung mit PM2,5-Feinstaub im Jahresmittel unter fünf Mikrogramm pro Kubikmeter Luft liegen. Je kleiner die Feinstaubpartikel, desto gefährlicher sind sie nämlich. Langfristige Belastungen erhöhen unter anderem das Risiko für Herzinfarkt und Lungenkrebs.
Die PM2,5-Belastung erreichte an der Amlacherkreuzung in Lienz am frühen Abend des 31. Dezember fast 60 µg/m³, fiel aber in der Nacht und in den Morgenstunden ebenfalls deutlich ab.
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OMG, viele Emotionen und Vorschläge, was der Eine Gut heißt, heißt der Andere schlecht. Auch wurde Zell am See als Umfahrungs-Referenz erwähnt, aber sprecht mal mit den Menschen, die über der Unterführung leben. Es war ein langer und leidiger Weg und viele haben verkauft. Und was zusätzlich noch dazukommt, auch wenn der Verkehr nicht mehr sichtbar ist, ist er nicht weg. Der Tunnel muss belüftet werden und irgendwo kommt die Luft, wenn auch gefiltert, wieder raus. Umfahrung Lienzer Talboden wäre super, aber realistisch ist das zurzeit für mich nicht. Griasenk
Seit geraumer Zeit regt sich mit schönster Regelmäßigkeit jeweils in dem Nachmittagsstunden ein Kamin auf der Dolomitenbank und entlässt einen beeindruckenden Schwall dichter Rauchwolken, die sich rasch über das Stadtgebiet verbreiten. Nach einer Viertelstunde ist der Spuk meist vorbei und Lienz liegt wieder friedlich im Nachmittagslicht, um einige Gramm Feinstaub reicher. Gleichsam ein gestreckter Mittelfinger gegen umweltbewußte Eiferer, oder doch nur Neckerei ?
Habemus Papam?
Der Rauch ist eher schwarz. Also nein.
@Bahner Bernd: Nur Geduld! Das Konklave von Viterbo hat zweienhalb Jahre gedauert!
Oder der Erich Mair verbrennt Lose. Dann müsste am 9. Jänner weißer Rauch aufsteigen.
Um keine Verwirrung zu stiften: Es handelt sich um lauter Namen-Lose, von denen zum Schluss einer übrigbleibt. Geschätzter Marktwert 15.000 bis 30.000 Euro. Ob da die Nonames, die zeitgleich versteigert werden, mithalten können?
Schwarzgeld-Reinwäsche vielleicht?
Feinstaub zu messen ist das eine, es wäre aber auch die Zusammensetzung interessant. Nicht jeder Feinstaub ist für uns schädlich, vieles vermeidbar. Doch nur mit einer Messung der Menge kommt man nicht sehr weit.
Auch in Lienz gebe es die Möglichkeit einer großräumigen Umfahrung wo der Verkehr flüssig ohne unzähligen Ampeln an der Stadt vorbei leiten könnte, so wie ● Bruneck das bereits seit vielen Jahren beispielhaft vorgezeigt hat. Aber leider wie auch in Sillian, fehlt es am notwendigen Willen und vor allen an fähigen Volksvertretern.
Ach Pustertaler, bitte schreib keinen Blödsinn, biete Vorschläge an: wo möchtest Du in Lienz eine Umfahrung hinsetzen, wo?? Dass die Feinstaubentwicklung nicht auf den Verkehr, sonders wohl eher auf die Knallerei zurückzuführen ist, ist Dir ebenfalls entgangen!
hannes schwarzer
Anscheinend sind Sie noch nicht viel rumgekommen in der Weltgeschichte oder in Oesterreich.In Zell am See hats frueher auch geheisen geht nicht..... In Unterkaernten genauso.... Aber anscheinend gehts in Lienz mehr um Sitzungsgeld und gscheidreden periodenbedingt als etwas zu tun.Gilt fuer alle farben im Gemeindestuebchen.
@Obertschentsche: von nix viel Ahnung haben, aber... Ich erwarte Ihre Vorschläge, wo???? Lienz hat gerade nal 16,4 qkm Fläche, ohne Nachbargemeinden wird gar nichts gehen, und da gibt's ganz klare Aussagen: NEIN! Ausser Beleidigen können's leider gar nichts (s.a.weiter unten)! Warum kandidieren Sie eigentlich nicht: zu feig, sich zu stellen...??
"...um das Sechsfache überschritten und erreichte in einer ab Mittag steil ansteigenden Kurve gegen 16.00 Uhr mit knapp mehr als 300 µg pro Kubikmeter seine Spitze..." Ist mir etwa entgangen, dass um diese Zeit Vollgas geknallert wurde, Herr Schwarzler?
Spitzenwerte wurden aber nicht in der Nacht sondern am Nachmittag des 31. Dezember gemessen. Also keine Knallerei.
Naja Hr. Schwarzer, im Beleidigen dürften sie ein Ranking wohl deutlich anführen. Wie war das mit dem Glashaus und dem Stein ???
@Hannes Schwarzer vulgo Obergscheid Fuer was soll ich bitte kanditieren???Fuer den Flohzirkus Liebburg ?? Oder nennen Sie mir einen GR tagesordnungspunkt der von Ihnen eingebracht und dann auch ohne wenn und aber umgesetzt wurde.
@Ofentschntsche, jetz isch es nocha guet mit deiner herumpflaumerei. nur nörgeln hat noch niemanden über wasser gehalten. ich dachtem dass das neue jahr positives einleitet, aber ja ...
@ hannes schwarzer Sie koennen meinen nick name nicht einmal richtig lesen oder schreiben.Nur zur Info !!! Aber was will ich erwarten?Nichts !!!!!
Sie geben sich als 'Obertschentsche', also......
war Absicht!
@Obertschentsche: es ist, glaube ich, eh besser wenn Sie nicht kandidieren, schon allein der 'tiere' wegen.... Sie regen sich über alles auf, haben keine Ahnung, wie Stadtpolitik funktioniert, sind nicht bereit Verantwortung zu übernehmen und das Ganze aus der feigen Deckung der Anonymität....ein ganz ein Starker, gell? (oder doch weiblich: eine Tschentsche)?
Ich beobachte, dass sehr viel Salz auf den Straßen liegt und von den Autos aufgewirbelt wird. Etwas weniger Salz wäre eine Lösung.
......lieber Glatteis, gell 🤦♂️
Wir hatten uns nach dem Grossbrand einen Luftreiniger für die Wohnung gekauft. Ich bekomme aufs Display auch die Werte der Amlacherkreuzung eingespielt. Die sind meistens akzeptabel, wenn man die Kessellage und wechselnde Luftdruckwerte miteinbezieht.
Hauptsache beim Rossbacherbrand war alles in Ordnung.
hugo, du glaubst wirklich, dass die unabhängigen Messungen nicht stimmten? Woher hast du deine Informationen???
der wert wird in den wintermonaten des öfteren überschritten!! wenigstens war diesmal nicht das feuerwerk schuld.
Vielleicht sollten wir wegen der Kessellage doch ein paar Windräder aufstellen?? smile
Windräder verschanteln die Landschaft - Feinstaub nicht. Von dem her ja alles Grün oder?
Nur wenn man die Windräder benützt um die Luftschadstoffe wegzublasen.
Bei dem Verkehrsaufkommen mit zahlreichen Ampeln, die ncht ideal getaktet sind und die nötge Wartezeit gerade in der Wnterkälte mit laufendem Motor abgewartet wird, kein Wunder. Verkehrsgerechtere Ampellösung oder, wo möglich, Kreisverkehr? Umfahrungsstraße? Naja, man darf wohl träumen zu Jahresbeginn.
ich finde du hast 100 % Recht. die Politik und Verkehrsplaner in Lienz verstehen ihre gut bezahlten Aufgaben nicht.
denen Politikern ist es egal was wir einatmen......
@Nanny: Was verstehst du unter "nicht ideal getaktet" oder was wäre ideal? Glaubst du man kann das jeden einzelnen Autofahrer recht machen? Meine Klapperkiste lässt sich auch für 3 Minuten ausschalten und dann wieder starten - ich muss es ihr halt befehlen.
Falls hier ein Kreisverkehr entstehen würde, dann kämst sicher alle Tage zu spät in die Arbeit oder wieder heim! Die Fußgeher ebenso. Auch die Ausparkenden entlang des Durchzuges hätten damit keine Freude und die Radler würdens dir gar Übel nehmen. Denk mal drüber nach, Info erteilt das BBA.
Na klar, von einer Umfahrung - wo immer auch sie errichtet würde - kann man nur träumen. Das haben die ehemaligen Bürgermeister der Nachbargemeinden der Dolomitenstadt vor Jahrzehnten vermurkst, es gab Lösungen. Da kommt der Weihnachtsmann jetzt noch eher!
Grundsätzlich sollte man mal über unsere schlechten Gewohnheiten mal nachdenken und nicht nur über die der Ampelprogrammierer :-)
... das war zu erwarten, der Rotstrichlerbalken biegt sich schon über meinen linken Bildschirmrand herunter :-) Experten hätten wir ja genug, also lößt das Problemchen. :=(
ja senf, unnötige Ampel zwischen Brücke und Fagererkreuzung weg wäre der erste Schritt. Dann Zettersfeldkreuzung, Liebherrkreuzung, Dolomitenhotelkreuzung, Amlacherstraßenkreuzung die Ampeln weg und Kreisverkehre. Und wenn du jetzt sagst, zu wenig Platz, dann ist das einfach eine gernghörte Aussage. Es gibt europaweit Kreisverkehre, die auch kleinere Durchmesser haben und problemlos funktionieren. Und wenn wir schon dabei sind, dann gehört auch auf die Kreuzung Schwimmbad/ Trisacherstraße/Amlacherstraße so schnell wie möglich ein Kreisverkehr. Würde sicher auch ohne 27 m Durchmesser funktionieren. Aber offensichtlich hat niemand wirklich Interesse, das Verkehrsproblem anzugehen.
@Candy: beim Abriss des Finanzamtes bin ich dabei! Bleibt doch realistisch: wo willst da einen Kreisverkehr hinpflanzen?
Vielleicht gegenüber am Parkplatzgelände der SPAR, da muss kein Bundesgebäude geschliffen werden, Herr Schwarzer.
Aber da das BBA keine Vorrangstraßen mit Gemeindestraßen gleichsetzen will, gibts nur Ampellösungen bis zum St. Nimmerleinstag. Deshalb wird auch bei der Stadionkreuzung nichts verändert, da Landesstraße. Diese könnte man aber auch erst ab Einfahrt zu den Tennishallen beginnen lassen, dann wär der Kreisverkehr wohl endlich möglich, da dann dort nur noch Gemeindestraßen zusammen treffen würden.
Debant: 2-spuriger Kreisverkehr und ein paar Meter danach die Liebherrampel, mehrmals täglich Stau vom Interspar weg - das würde ein Kreisverkehr statt der Ampel komplett entschärfen. Obi Ampel war auf grün, gleich danach die Zettersfeld Ampel auf rot, kompletter Stillstand 3 Grünphasen lang - das kann nicht funktionieren. Zetterfeldkreuzung grüne Ampel für die von Norfmden und Süden Kmmenden, von der Zettersfeldtrasse aus nach links abbiegen nicht möglich, da die von Tristach kommenden Rechtsabbieger ein Linksabbiegen von gegenüber unmöglich machen. Auch das würde ein Kreisverkehr komplett entschärfen. Lieber Senf, wie kommen Sie drauf, dass ein Kreisverkehr dazu beiträgt, dass man täglich zu spät zur Arbeit oder retour kommt? Ein Kreisverkehr hält den Verkehr flüssig, von allen Richtungen. Der große Kreisl in der Debant beweist, dass es geht, aber nicht, wenn gleich danach eine Ampel alles wieder zunichte macht. Es ist sehr interessant, dass ein einzelner Bürgermeister entscheiden kann, was gebaut wird. Bitte Herrn Schwarzer um Aufklärung!
@isnitwahr, ihr erster Satz in Gottes Ohren: sie haben recht! Eine Ampel nach dem Kreisverkehr bringt j e d e n Kreisverkehr zum Erliegen wie Ausfahrten mit Stauvorkommen und genau das bedenken die Kritiker oder besser "Träumer" nicht, die durch Lienz Kreisverkehre fordern. Noch dazu, wenn dann Querungen durch Ein- und Ausparker, Fussgänger oder Radfahrer hinzukommen. Und auch die haben Recht an Bewegungsfreiheit!
Man stelle sich einen Kreisverkehr Tiroler/Amlacherstraße vor, wenn die Apel beim Bahnhof regelt - der Stau von alle Seiten wäre vorprogrammiert. Ob beim BHof ein Kreisverkehr Erfolg bringen würde, ist aufgrund des andauernden starken Verkehrs sinnlos und deppert, wie sollen denn die Regionsbusse dort einfahren können, sie fahren ja nach Zeitplan. Auch die Zettersfeld-Kreuzung mittels Kreisverkehr zu ersetzen ist Schwachsinn, die Kolonne würde nach Tristach reichen. Es gibt ausreichend Zählungen und Szenarien die besagen, was nicht geht. Vielleicht sollte man aber für so manchen einheimischen Sturkopf* so einige Seitengasse als Schleichweg öffnen.
Die Verkehrsplaner allesamt als Deppen zu bezeichnen nur weil jemand mal der Küstenstraße von Istrien oder in der Pampas von Bibione entlang gefahren ist und dort von Kreisverkehren verzaubert wurden, heißt noch lange nicht, dass so was auch bei uns innerstädtisch funktioniert. Noch dazu, wenn dort internationaler Transitverkehr und starker Ziel- und Quellverkehr stattfindet und eine Umfahrung für die Zukunft aussichtslos erscheint.
Auch einen Bürgermeister die Schuld zuzuschieben ist ebenso deppert, denn diese tun gut daran, nach Sachverständigengutachten und Empfehlungen zu entscheiden, vor allem bei übergeordneten Verkehrswegen. Lienz wird aufgrund der ehemaligen Umstände und Ablehnungen von den Nachbargemeinden mit diesem Verkehrsaufkommen leider leben müssen und es sollte auch nicht vergessen werden, dass die Verantwortlichen von seinerzeit vor allem den Reiseverkehr ja in der Innenstadt haben wollten - vermutlich des geschäftemachens Willen. Dass die Menschen dieser Stadt nach der Jahrhundertwende nicht mehr ohne Auto können, hat man ja nicht absehen können, auch wenn die gestaute Kolonne bereits damals vom Felbertauern her bis zurück zur Glanzer Brücke reichte. Und die in Diskussion stehende Variante unter dem Schlossberg und dort weiter über Tristach nach Dölsach wusste man abzulehnen. Da waren die südlichen Sachsenburger fortschrittlicher.
@Annalies deutet das echte Problem in ihrem letzten Satz (unten).
@senf: Genauso ist es! Auf Stadtgebiet ist KEINE Umfahrung mehr möglich, da ist alles verbaut! (damals, 1965, war die Tiroler Strasse ja die Umfahrung, für manche Lienzer Kaufleute, allen voran ein Sportartikel- und Eisenhändler vom Johannesplatz, war diese schon der Tod der Innenstadt). Kreisverkehre werden hochgelobt, sind aber selten eine Lösung! Das Lienzer Problem sind die Spitzen, da könnte man ansetzen und der hausgemachte Verkehr. Das will aber keine hören!
@istnetwahr: würde gerne weiterhelfen ('aufklären'), weiss nur nicht was genau Sie wissen wollen.
Wo sollte eine Umfahrungsstrasse gebaut werden? Bereits bei Leisach? Was ist dann mit dem Verkehr aus dem Iseltal? Sollte diese ersonnene Hauptverkehrsroute entlang der Dörfer Amlach, Tristach, (Lavant) führen? Was würde dies für diese Dörfer und deren Lebensqualität bedeuten? Und für unseren Tourismus? Es erschiene mir doch sinnvoller, den persönlichen Kraftfahrzeuggebrauch (wenn möglich) zu reduzieren.
@Annalies,
sie scheinen das Talent zu haben, eine Sache bis zum Ende zu denken! Bravo!
Und eine Umfahrung würde an der Feinstaubbelastung nichts ändern.......... Zudem wäre es das 'Aus' für die landwirtschaftlichen Flächen. Kaum anzunehmen, dass die Bauern ihren Grund abtreten würden, Rechtsstreit und Enteignung als Folge? Eine einfache Regel: Kosten-Nutzen?
Ja, natürlich müsste eine Umfahrung entlang der Dörfer Amlach, Tristach, (Lavant) führen, wenn man nicht über Schleinitz und Zettersfeld bzw alternativ über die Lienzer Dolomiten fahren will. Interessant dass keiner der Schlaumeier die behaupten, eine Lösung wäre leicht möglich, dazusagt wo diese Lösung verlaufen soll. Aber ja, natürlich, die doppelte Fagerer-Ampel und die Liebherr-Kreuzung sind das Problem. Haha.
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