Ein schwerer Lkw-Unfall ereignete sich am Dienstagabend, 27. Jänner, im Gemeindegebiet von Lind im Drautal. Gegen 17.45 Uhr war ein 61-jähriger Mann aus dem Bezirk Villach mit einem mit Rundholz beladenen Sattelzug auf einer schneebedeckten Forststraße im Knappengraben talwärts unterwegs. Trotz angelegter Schneeketten auf Zugfahrzeug und Anhänger verlor der Lenker in einer Rechtskurve offenbar die Kontrolle: Der Sattelzuganhänger rutschte über den Fahrbahnrand und zog das gesamte Gespann in die Tiefe.
Nach etwa 20 Metern löste sich der Anhänger, während das Zugfahrzeug noch rund 30 Meter weiter in den Graben stürzte. Der Fahrer wurde in der Führerkabine eingeklemmt und konnte keinen Notruf absetzen. Erst ein Bekannter, der ihn telefonisch nicht erreichen konnte, entdeckte die Unfallstelle, leistete Erste Hilfe und alarmierte die Rettungskräfte.
Polizei, Feuerwehr, Bergrettung und mehrere Flugrettungsteams standen im Einsatz. Der Mann wurde von den Crews der ARA Flugrettung, des Rettungshubschraubers RK1 und des Rettungsdienstes Greifenburg erstversorgt. Die Bergung gelang mithilfe einer Nachtwinde des RK1. Der Verletzte wurde mit unbestimmten Verletzungen ins Klinikum Klagenfurt geflogen.
Am Sattelzugfahrzeug und dem Anhänger entstand Totalschaden. Im Einsatz standen neben den Beamten der Polizeiinspektionen Steinfeld und Greifenburg die Feuerwehren Kleblach, Lind und Sachsenburg, die Bergrettung Oberes Drautal, der Rettungsdienst Greifenburg sowie die Flugrettungsteams ARA 3 und RK1.

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