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Hagele lässt öffentliche BKH-Präsentation platzen

Eine für 7. April angekündigte Presse­konferenz ist abgesagt. Offenbar besteht Abstimmungsbedarf mit dem Land.

Man kann nur hoffen, dass die Planung zum Aus- und Umbau des Bezirkskrankenhauses Lienz professioneller umgesetzt wird, als die Kommunikation durch den BKH-Gemeindeverband unter seinem Obmann, dem Leisacher Bürgermeister Bernhard Zanon.

Wie berichtet, wurden bei der BKH-Vollversammlung am 20. März erstmals Details des größten öffentlichen Bauprojekts in Osttirol präsentiert, das in den kommenden zehn Jahren parallel zum laufenden Betrieb umgesetzt werden soll und nach aktuellen Schätzungen des Verbandes und seiner Berater 200 Millionen Euro kosten wird. Am 7. April wollte man sich im Rahmen einer Pressekonferenz den Fragen der Journalist:innen und damit dem kritischen Auge der Öffentlichkeit stellen.

Es ist ungewöhnlich, einen Medientermin erst mehr als zwei Wochen nach einer Aussendung anzusetzen und jetzt wurde der Termin ohne nähere Angabe von Gründen abgesagt. Zwischen den Zeilen der lapidaren Absage kann man aber einiges herauslesen: „Der neue Termin für die Pressekonferenz, die noch vor dem Sommer 2026 stattfinden wird, wird Ihnen – in Abstimmung mit der Tiroler Landesregierung und mit der Teilnahme von Landesrätin Cornelia Hagele – ehestmöglich bekanntgegeben.” 

Cornelia Hagele gibt sich „verwundert“, weil der BKH-Verband hinter ihrem Rücken ein Megaprojekt aus dem Hut zieht und das, obwohl das Land den Großteil dieses Projekts finanzieren soll. Foto: Land Tirol/Sedlak

Dieser Anmerkung geht eine geharnischte Rüge der Landesrätin voraus. Sie ließ via Tiroler Tageszeitung und auch auf Anfrage von Dolomitenstadt.at der Verbandsspitze ausrichten: „Das Land Tirol war bislang in gutem Austausch mit dem Bezirkskrankenhausverband Lienz. Umso verwunderter ist man, dass das BKH Lienz ohne Rücksprache mit dem Land Tirol ein Projekt präsentiert hat. Da seitens des Obmannes des Bezirkskrankenhausverbandes vor der Präsentation kein Finanzierungskonzept vorgelegt wurde, geht das Land Tirol davon aus, dass das BKH Lienz abseits der zur Verfügung stehenden Landesmittel an einer Ausfinanzierung arbeitet. Das Land Tirol arbeitet mit allen Bezirkskrankenhausverbänden daran, tragfähige und nachhaltige Lösungen für die zukünftige Finanzierung und Weiterentwicklung der Tiroler Bezirkskrankenhäuser zu erarbeiten. Dies kann aber nur im direkten Gespräch gelingen.“

Das klingt gar nicht gut. Denn von den 200 Millionen Euro – Insider sprechen schon jetzt von 220 Millionen – erwartet man dem Hörensagen nach 160 Millionen vorwiegend aus Landestöpfen. In anderen Worten: Nicht die Osttiroler Gemeinden werden bei der Umsetzung des Megaprojektes die Ansager sein, sondern der größte Zahler, also das Land. Und die Führungsrolle lassen sich Hagele & Co. nicht gerne streitig machen, zumal 2027 Wahlen anstehen.

Taktisch klug war die Vorgangsweise vom Leisacher Bürgermeister und Verbandsobmann Bernhard Zanon und wohl auch von seiner Stellvertreterin, der Lienzer Bürgermeisterin Elisabeth Blanik nicht. Blanik legte in der Gemeinderatssitzung am vergangenen Dienstag sogar noch eins drauf: „Das Land soll entweder zahlen, oder das Krankenhaus übernehmen.“ Ob in diesem Modus und angesichts knapper Kassen ein tragfähiges Finanzierungskonzept zustande kommt, wird sich zeigen. Hoffentlich noch vor dem Sommer und bis zur nächsten Pressekonferenz.

Gerhard Pirkner ist Herausgeber und Chefredakteur von „Dolomitenstadt“. Der promovierte Politologe arbeitete als Kommunikationsberater in Salzburg, Wien und München, bevor er nach Lienz zurückkehrte und 2010 „Dolomitenstadt“ ins Leben rief. 2025 erhielt Pirkner für seine journalistische Arbeit den Walther-Rode-Preis.

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Das Bauprojekt der Superlative kostet 200 Millionen Euro und umfasst 40.000 m² Bruttogeschoßfläche.

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34 Postings

Annalies
vor 2 Wochen

Am 1.04. gab es in Tirol heute (ORF-Thek) einen Beitrag über die finanziellen Abgänge bei den Tiroler Krankenanstalten, insgesamt ca. 200 Mio./ Jahr. Davon entfallen auf die Bezirkskrankenhäuser ca. 51 Mio./Jahr. Die Empfehlung von Fr. Hagele ist dahingehend, entweder den Tirol Kliniken beizutreten oder eine Holding für die BKHs zu gründen um Synergien zu nutzen. Ich wünsche der Dolomitenstadt-Redaktion und allen Postern frohe und erholsame Ostern!

 
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Peter Wernisch
vor 3 Wochen

Sehr geehrter Hert Schwarzer! seit 22 Jahren lebe ich ncht mehr in Lienz. Deshalb ist es mir auch egal was politisch entschieden wird. Sie waren auch im Geneinderat und sind schon laenger nicht mehr im Gremium. Deshalb wissen Sie auch nicht ueberall Bescheid. Ihre Kommentare sind deshalb nicht sehr gewichtig. Lassen Sie andere fachkundige Menschen Entscheidungen treffen. Es interessiert niemanden was politisch vor 20 JAHREN in Lienz geschehen ist oder leben Sie in der Vergangenheit?

 
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    Cogitat
    vor 2 Wochen

    Wahre Worte, Herr Wernisch.

     
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    Hannes Schwarzer
    vor 2 Wochen

    Es ist ja richtig nett dass Sie wissen wollen, über welche Informationen und -I.squellen ich verfüge.... Wo Sie wohnen ist i.S. BKH insofern irrelevant, als es sich um Tristach, also eine Verbandsgemeinde handelt. Dass Sie über mehrere GR- Sitzungen hinweg (damals in LZ) nicht wussten, ob Sie linker oder rechter Linker sind (wirklich nur auf die Sitzposition innerhalb der zerstrittenen SP bezogen) , tut insofern etwas zur Sache, als Sie dadurch eben weniger Fokus suf Inhalte legten, als aufs Sesselrücken...(war nur erwähnenswert weil wir, die LSL hin- und herrücken durften, weil eben Sie Ihren Platz ständig wechselten). Diese Energie hätte man sehr wohl in reale GR Arbeit stecken können... Ob Ihre Postings 'gewichtiger' als meine sind, wage ich zu bezweifen...!

     
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    Hannes Schwarzer
    vor 2 Wochen

    Nachsatz: zur Richtigstellung: ich bin seit 2022 nicht mehr im GR, also in dieser Periode. Davor über 5 Perioden (GR, E-GR. E-STR, div. Ausschüsse und Verbände). Bei uns in der LSL war und IST es üblich, dass Informationen mit allen geteilt werden, egal ob STR, GR, E-GR oder Mitglied. Und: wir (LSL) haben es geschafft, in 30 Jahren trotz manchmal unterschiedlicher Ansichten NIE zu streiten,

     
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Kurgan
vor 3 Wochen

Ich hätte da mal eine Frage: Entscheiden die BKH-Sachen die Osttiroler BürgermeisterInnen?

Wenn ja, hätte ich noch eine Frage: Welche Brotberufe haben diese vor ihrem Amt ausgeübt?

@Annalies: Ihr Posting bringt es auf den Punkt.

 
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    bb
    vor 3 Wochen

    Ja - Herr Köll hat jahrzehntelang in seiner willkürlichen und beratungsresistenten Art Wesentliches in den Gesundheitsbelangen des Bezirks entschieden (Brotberuf?...). Man badet nach wie vor an vielen Ecken die Folgen aus. Das System ist schräg, jemand von auswärts kann es nicht glauben, wie es hier läuft... Ich bin ganz bei Annalies - höchste Zeit für eine Professionalisierung / Anbindung an die Tirol-Kliniken (ohne den Einsatz und die Bemühungen der aktuellen Führung abwerten zu wollen).

     
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    Annalies
    vor 3 Wochen

    @Kurgan Die Mitglieder des GVA- Ausschusses sind Bürgermeister*innen und im Falle Dr. Steiningers, Notar. Welche Ausbildungen die BM absolviert haben, weiß ich leider nicht. Teilnehmer* innen (beratende Funktion) an den Sitzungen sind zudem der Verwaltungsleiter, der ärztl. Leiter und die Betriebsrätin.

     
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      Kurgan
      vor 3 Wochen

      Danke. Jetzt habe ich versucht herauszufinden, welche Berufswege die Osttiroler Bürgermeister:innen vor Ihrer Bürgermeisterwahl eingeschlagen hatten.

      Da sind viele lobenswerte und gute Tätigkeiten dabei. Ob sie diese allerdings für Fragen für eine Neuausrichtung eines BKHs inklusive des Gesundheitswesens befähigen, möchte ich mir nicht anmaßen zu beurteilen.

       
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Annalies
vor 3 Wochen

Zum BKH: steht unter Denkmalschutz, es wurde zwischendurch immer wieder partiell saniert, im Gesamten ist es jedoch veraltet und nicht mehr zeitgemäß. Die Zufahrtsstrecke über die Beda Weber Gasse verzögert die Notarzteinsätze westl. und östl. Beim BKH gibt es, für alle Rettungs- Zu-und Abfahrten 1(!) Schleuße, vor der es regelmäẞig zur Staubildung kommt. Die gesamten Leitungen sind veraltet, die Patientenzimmer zu groß (4-5 Pat.) und die dazugehörigen Nasszellen sanierungsbedürftig. Der gesamte OP-Trakt gehört saniert, dies gilt auch für die Nord-, Unfall- und Interne Ambulanzen. Der Hubschrauber ist zu nahe am Haus, jedoch im Falle von Reanimationen zu weit weg von der Intensiv. Der Abholplatz für 'Essen auf Rädern' ist zugleich auch der für Bestattungsunternehmen. Die Abluftsysteme führen zu Gerüchen an hausinternen Orten wo sie nicht wahrgenommen werden sollten (ich erspare Ihnen Unappetitlichkeiten). Beheizt wird das Haus mit Öl. Dies waren nur ein paar 'Hot Items'. Aber auf jeden Fall verdeutlichen sie meine Präferenz für einen Neubau. Da die Probleme des Hauses sich jedoch ebenfalls auf personeller Ebene darstellen und das seit Jahrzehnten, gehört auch ein strukturelles 'Reset' durchgeführt und zwar von einer externen Organisationsmanagement-Agentur. Wiederholt durchgeführte Mitarbeiter*innenbefragungen führten zu geringen ( nur im Wirtschaftsbereich) Konsequenzen. Zudem müssten nun durch eine externe Expertise Personalbedarfsschlüssel erhoben werden, Belagszahlen und die Auslastung der OP-Räume geprüft und ggf. optimiert werden. Jedenfalls sollten jetzt 'Fachleute' zum Einsatz kommen, kein 'weiter wie bisher'. Eine Angliederung an die Tirol Kliniken würde doch auch eine gewisse Professionalisierung und Dynamik mit sich bringen. Das Haus hat in seiner Unternehmenskultur die 'Corporate identity' verloren. Es geht in meiner Betrachtungsweise nicht um Schuld und ich will keineswegs die Leistungen aller Beteiligten schmälern. Das Haus ist das einzige in der Region und hat eine beachtliche Größe vorzuweisen. Ich möchte niemanden beleidigen, aber ich denke, dass es in der Führung mehr 'Know how' braucht um den komplexen Anforderungen dieser Zeit gerecht zu werden. Es bedarf eines Gesamtkonzeptes, von Fachleuten erstellt.

 
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    senf
    vor 3 Wochen

    Wow, Annalies, sie scheinen zu wissen, wovon sie reden. Es ist wichtig, darüber auch öffentlich zu diskutieren, denn die Zuständigen leben im Altgewohnten und scheinen damit zufrieden zu sein. Eine alte Bausubstanz, die noch dazu großteils unter Denkmalschutz steht, könnte oder sollte eine Funktion bekommen, die auch für die heutige Zeit passt. Findige und kreative Leute werden dem alten, "ehrwürdigen" Stadtgebäude eine andere Nutzungsform geben. Als Krankenhaus sicher nicht, denn das aktuelle Zeitalter schaut anders aus, weswegen auch neue Schritte zu gehen sind, denn ein Krankenhaus ist eine komplexe Einrichtung mit besonderen Ansprüchen in einer Funktionalität nach interdisziplinärem Konzept, mit Arbeitsabläufen in kurzen Wegen, einer barrierefreie Bauweise und Hygieneansprüchen - das alles in patientenfreundlicher Umgebung. Auch die Einbindung des Personal muss Selbstverständlichkeit haben. Woanders scheint man diese Anforderung längst im Auge zu haben.

    Ich hätte dabei auch keine Skrupel hinsichtlich der Bodenversiegelung für den Naubau, denn die schreitet ja ohnehin auch für andere Wünsche ungebremst und großzügig voran, sei es für den Handel, den Wohnbereich und Infrastruktur. Und ein passendes Plätzchen wird man auch noch finden, vielleicht auch freimachen (wollen). Also, was steht im Wege?

     
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    Was-Soll-Das
    vor 3 Wochen

    Super auf den Punkt gebracht! 👍👍👍

     
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    isnitwahr
    vor 3 Wochen

    liebe @Annalies, ich muss Ihnen zum Teil widersprechen: dass "unser" BKH veraltet und mehr als erneuerungsbedürftig ist, ist keine Frag. Ein moderner Um- oder besser noch Neubau braucht aber nicht zwangsläufig mehr Gesundheitspersonal, da sich die genehmigte Bettenanzahl nicht verändert. Was sich für das Gesundheitspersonal und die Patienten aber zum positiven ändern wird sind, die entsprechend dem gemeinsam erstellten Konzept" großzügigen und den Abläufen angepassten Räumlichkeiten und die dem neuesten Stand entsprechenden Medizinprodukte ung Geräte, etc . Die Kennzahlen (Belag, Verweildauer, Frequenzen etc.) wurden in allen Häusern in denen ich tätig war, den Leitungen regelmäßig vom Controlling zur Verfügung gestellt und in diversen Arbeitsbesprechungen auch besprochen. Ich vermute, dass das im BKH Lienz nicht anders ist. Leider gibt es, wenn sich seit meiner Pensionierung vor über 1 Jahr nichts geändert hat, in Österreich in der Pflege in Krankenanstalten mit Ausnahme weniger Bereiche keinen vorgegebenen Personalschlüssel, es gibt österreichweit auch keine einheitliche Personalbedarfsberechnung. Und so hängt es im Rahmen der jährlichen Budgetverhandlungen u.a. aber auch vom Verhandlungsgeschick der jeweiligen Leitung des Pflegedientes ab, wie hoch der Personalschlüssel sein wird - die Pfege stellt nun einmal den größten Personalstand in einem KH dar. Im unserem BKH ist sehr positiv, dass im Pflegebereich überwiegend diplomiertes Pflegepersonal tätig ist. Das ist im Osten Österreichs genau umgekehrt - z. T. "geringer" Anteil Diplomierter und sehr hoher Anteil Assistenzkräfte (vielfach mit schlechten Deutschkenntnissen), wobei ich die Pflegefachassistenzen und Pflegessistenzen u a. Hilfskräfte auf keinen Fall herabwürdigen will, sie leisten sehr gute Arbeit. Wenn aber zu wenig Diplomierte vorhanden sind, wird es problematisch. Mit diesem Problem hatte ich reichlich Erfahrung gemacht!

     
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      Annalies
      vor 3 Wochen

      isnitwahr. Darf ich du sagen? Ich hab' den Verdacht, wir kennen uns aus der Klinik Ibk. Ich meinte nicht, dass es im Rahmen eines Neubaus mehr Personal braucht, ich glaub' eher weniger. Ein Gesamtkonzept würde darstellen, wieviel Ärzte in welcher Fachabteilung es wirklich braucht oder auch nicht. Eine Abteilung wie z.B. die Urologie (10-11 Betten), wieviel benötigt man um die Wochenend- und Nachtbereitschaftsdienste zu gewährleisten? Das gleiche gilt für die HNO oder auch die Kinderabt. Bereits vor vielen Jahren war eine Bettenreduktion bei den vier internen Abteilungen ein Thema. Das Problem dabei ist, dass in den Wintermonaten die Interne mehr Betten braucht (Grippewelle, andere Atemwegserkrankungen,.) als im Rest des Jahres. Ein weiteres Problem stellt das Fehlen einer Übergangspflege-Abt. dar. Die Organisation von Heimplätzen gestaltet sich oft schwierig, die betroffenen Pat. verbleiben oft länger im BKH als aus medizinischer Sicht nötig wäre. Eine 24-Stunden-Pflege können sich Viele nicht leisten, weswegen sich die Entlassungen ebenfalls verzögern. Anschlussheilverfahren werden oft nicht oder erst mit Verspätung beantragt. Aufgrund der demographischen Entwicklung (auch im Bezirk) wird in dem kommenden Jahren einiges zu tun sein, jedoch aufeinander abgestimmt. Ob es weiterhin in der Pflege finanziell möglich sein wird, vorwiegend diplomierte Fachkräfte zu beschäftigen, wage ich zu bezweifeln. In jedem Fall sollte die zuständige Abteilung der LR einen Auftrag zur Erstellung eines Gesamtkonzeptes erteilen bevor wieder in ein 'Flickwerk' (@senf) oder organisatorisches ' weiter wie bisher' investiert wird. Und ich bin davon überzeugt, dass eine Verbindung mit den Tirol Kliniken die Schwierigkeiten bei der Suche nach ärztl. Personal verringern und einen besseren fachlichen Austausch ermöglichen würden. Man denke an die Nutzung von Synergieeffekten.

       
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    isnitwahr
    vor 3 Wochen

    liebe Annalies, wir können gern per du sein. Nein, ich habe nie in Innsbruck gearbeitet und auch nie in einer großen Klinik, sondern nur in Häusern ähnlich der Größe von Lienz.

     
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Hannes Schwarzer
vor 3 Wochen

Dass die Information der Bevölkerung (Stichwort Transparenz) einer VP C-Promi sauer aufstösst, sagt eh schon alles! Gesundheitsversorgung ist NICHT Aufgabe der Gemeinden! Da ist der Bund gefordert! Das wäre für Osttirol wichtig, da die Kärntner Gemeinden im Einzugsgebiet sich durchaus am Abgang finanziell beteiligen könnten!!

 
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    Kurgan
    vor 3 Wochen

    Herr Schwarzer, bitte seien Sie achtsamer. Wenn Sie im Landeswahlkampf für 2027 so "tief" daherkommen, wird Ihnen die Frau Landesrätin möglicherweise nie mehr eine Antwort geben.

    Ich habe eine ähnliche Erfahrung mit einer Person gemacht, die hier im Forum gerne austeilt, sich aber offenbar wirklich ungern selbstreflektiert. 😉

     
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      Cogitat
      vor 3 Wochen

      Wer austeilt, sollte auch einstecken können, sehr geehrter Herr Mag. Schwarzer!

       
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      Peter Wernisch
      vor 3 Wochen

      Herr Schwarzer ist der Meinung - er weiss alles ! Warum hat er dann keinen Sessel in der Gemeindestube! Bei gewichtigen Themen sollen sich Fachleute auessern.

       
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      Hannes Schwarzer
      vor 3 Wochen

      Herr Wernisch: im Gegensatz zu Ihnen war ich in BKH Gremien als Vertreter der Stadt vertreten und kenne somit die Struktur und Probleme. Hätten Sie damals nicht die SP Lienz spalten wollen, hätten Sie vielleicht auch in solchen oder ähnlichen Gremien mitarbeiten und zu Informationen gelangen können.....Ja, hätte....

       
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    Cogitat
    vor 3 Wochen

    VP-C Promi?

     
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Stadtner
vor 3 Wochen

Es scheint, dass ich mit meinem Kommentar zum letzten Artikel nicht so falsch gelegen bin. Gerade Professionalität, Kommunikation, die Einbindung von Entscheidungsträgern und das bekannte Kirchturmdenken sind bei solchen Projekten entscheidend. Am Ende wird es wohl wie bei der Umfahrung Sillian laufen: In Nordtirol wird gebaut, bis kein Geld mehr für Osttirol übrig ist, während hier weiter Kirchtürme verteidigt werden – offenbar wichtiger für manche Politiker als das Wohl der Bevölkerung. Das zeigt sich auch im Gesundheitsbereich: In Zams wurde massiv investiert, jetzt in Kufstein, und für Osttirol werden die Mittel bald ausgeschöpft sein, wenn die Verantwortlichen im Krankenhaus nicht endlich handeln. Arrogante Aussagen wie „das Land soll zahlen“ bringen uns jedenfalls nicht weiter. Wenn ich richtig informiert bin, war schon einmal eine Übernahme durch die damalige Tilak im Gespräch und wurde diese vom Verband abgelehnt, dann wirkt es wenig professionell, genau das jetzt zu fordern, wo das Wasser bis zum Hals steht.

 
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Ismile
vor 3 Wochen

BKH....., ohne Worte👎 😭

 
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steuerzahler
vor 3 Wochen

Damit hat man jetzt noch ein bißchen Zeit zum Nachdenken. Die bessere Lösung ist ein kompletter Neubau.

 
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    senf
    vor 3 Wochen

    Da hast recht, aus der alten Hütte wird nix gscheids, es hat aber einige gewundert, wie kritiklos man diese Idee vom GV beschlossen hat. Hoffentlich kommts zum Neubau.

     
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chiller336
vor 3 Wochen

soviel zum thema, die hand die einen füttert soll man nicht beissen. diplomatie scheint ein fremdwort zu sein, weil - mia sein mia

 
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Cogitat
vor 3 Wochen

EB...ein Politprofi? Niemals😉

 
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Annalies
vor 3 Wochen

Das Krankenhaus in Kufstein beginnt nun mit einer Sanierung. Kostenpunkt: 170 Mio. Da wird sich das BKH Lienz wohl nicht mehr ausgehen, zumal das Projekt, dem Artikel zufolge, nicht mit dem Land Tirol akkordiert gewesen zu sein scheint. Wie geht es weiter im BKH? Was wäre notwendig um die personelle Situation vorallem im ärztlichen Bereich zu verbessern? Wie wird das Angebot einer finanzierten FA-Ausbildung unter der Bedingung einer 5-jährigen Arbeitsverpflichtung angenommen?

 
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    senf
    vor 3 Wochen

    Das war wohl wieder eine Aktion aus dem Extrastüberl Tirols. "Man hat ein strukturiertes Raum- und Funktionsprogramm erarbeitet, in vollständig trockenen Tüchern ist das Projekt freilich erst, wenn die Detailplanung vorliegt ... " meinte der GV kürzlich. Von der seinerzeitigen Spezialisierung und Abstimmung der einzelnen Anstalten wie das Land es sich ja zum Ziel gesetzt hat, ist hier keine Rede, Osttirol braucht das anscheinend nicht und möchte wieder einmal alles. Mia san ja mia, mia habns ja (notwendig).

    Cornelia Hagele hat absolut richtig gehandelt! Vielleicht wird sich noch im Klaren, was man überhaupt will und schafft in der Nachdenkphase doch noch eine Anforderungsprofil mit Kostenvergleich zwischen der zehnjährigen Brechstangensanierung und einen möglichen Neubau. Vieleicht schafft man es auch, endlich ein gesundes Personalmanagement zu organisieren.

     
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Macki
vor 3 Wochen

Typischer Kommentar von der "Verwaltungsbeamtin" Elisabeth Blanik. Genau ihr Weltbild: Entweder zahlens andere oder sie sollens gleich ganz selber machen.

Sie hat wahrscheinlich auch mit Zanon den Zeitplan für die Präsentation beschlossen... Achtung, Genies am Werk.

 
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    Cogitat
    vor 3 Wochen

    Leider hat sich EBs Arbeit sehr stark zum Nachteil verändert.

     
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Was-Soll-Das
vor 3 Wochen

Wenn man durch die kurzfristige Bekanntgabe des Projekts von den wirklichen Problemen im BKH Lienz ablenken will, passiert sowas halt schon mal. :)

Es ist ja interessant, dass kurz nach dem öffentlichen Brief von Mitarbeitern über Mängel im BKH-Lienz das Projekt vorgestellt wird. Man könnte den Eindruck bekommen, dass das BKH-Lienz Probleme einfach ignoriert.

Warum verlassen denn viele gute Mitarbeiter das BKH-Lienz? Es muss doch einen Grund geben?

Aber für das BKH-Lienz gibt es nach deren Aussage keine Probleme...

 
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Kurgan
vor 3 Wochen

Offensichtlich wurde das Projekt völlig übereilt präsentiert. Aber warum? Man könnte fast mutmaßen, es hätte vielleicht ein anderes Thema gegeben, das man damit verdrängen wollte. 🤔😁

 
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nervensaege
vor 3 Wochen

Da hat eh einige völlig der Realitätssinn verlassen: bei massivem Mangel an Personal im Gesundheitsbereich überall in Europa (auch jetzt schon am BKH Lienz!) und leeren Kassen klingt es absurd, von einem solchen Projekt zu fantasieren!

 
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