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Matreier Millionengeschenk: Kniefall vor einem „big player“?

Peter Raneburger fragt sich, warum Häuslbauer mit Verweis auf die Finanz­aufsicht voll für die Erschließung zahlen.

Spricht man als normaler Häuslbauer mit den Vertretern der Marktgemeinde Matrei in Osttirol über die horrend hohen Erschließungskosten (59 Prozent höher als die Nachbargemeinde Virgen), so wird einem seit Jahren vermittelt, dass man wegen der Sonderförderung unter Finanzaufsicht der Landesregierung stehe und diese jeglichen Nachlass verbiete.

Nun wird einem sogenannten „big player“ ein 50-prozentiger Erschließungskosten-Nachlass in Millionenhöhe in welcher Form auch immer gewährt, wodurch ein Vertrauensmissbrauch gegenüber der Bevölkerung betrieben wird. Bezüglich der 1994 vertraglich zugesicherten Halbierung der Erschließungskosten braucht man kein Rechtsanwalt sein, um zu verstehen, dass ein Vertrag, wo es einen der beiden Vertragspartner nicht mehr gibt, keine Gültigkeit mehr hat.

Die Hoffnung lebt, dass die Landesregierung den Gemeinderatsbeschluss zum 50 Prozent-Nachlass unter Verweis auf die Sonderförderung kippt. Es liegt jedoch aber die Vermutung nahe, dass auch dort bereits Knieschützer wichtiger sind als Spiegel.

Peter Raneburger
Matrei in Osttirol

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6 Postings

Ofentschtsche
vor 5 Stunden

Wozu gibts Gesetze wenn die Gemeinde es biegt wie manns will????

 
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gerimesser
vor 5 Stunden

spannend, dass sich Herr Raneburger immer nur dann zu Wort meldet, sobald es nur im GERINGSTEN um die/eine Weiterentwicklung der Marktgemeinde geht - als "weltoffener" Mensch ist eine derart reaktionäre Haltung mehr als unverständlich. Dafür muss weder der Hut gezogen werden noch braucht es (balls) dafür! Willkommen im Jahr 2026!

 
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TW-WU
vor 5 Stunden

In einer zeit, in der uns ökonomen täglich in den nachrichtensendungen erklären, dass alle den gürtel enger schnallen müssen, gibt es eine kleine gruppe die immer vermögender wird...

Warum muss die familie schulz, eine der reichsten familien tirols, in relation weniger gebühren zahlen, als jeder häuslbauer. Dass scheint dieser trickle-down-effekt zu sein, von dem die neoliberalen immer labern...

"Rund 400 Superreiche mit jeweils mehr als 100 Mio. US-Dollar Finanzvermögen (“Ultra High Net Worth Individuals”) besitzen 37 Prozent des gesamten Finanzvermögens in Österreich. Demgegenüber stehen 7,3 Millionen Menschen mit jeweils weniger als 250.000 Dollar, die in Summe nur ein Drittel des Finanzvermögens halten... "

https://www.vol.at/vermoegen-in-oesterreich-reiche-werden-reicher/9502283

 
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    aktuell
    vor 3 Stunden

    Deswegen zählen sie heute zu den reichsten Familien Tirols.

     
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blubla
vor 7 Stunden

ganz einfach, da ein Häuselbauer keine 100 Arbeitsplätze bringt, welche jährlich Einnahmen bedeuten, welche dann irgendwann dazu führen, dass man Erschließungskosten günstiger machen kann und andere Investitionen in den Ort getätigt werden.

 
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Oschtadio
vor 9 Stunden

Super Herr Raneburger wenigstens einer in Matrei hat die (balls) das zu sagen . Hut ab

 
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