Schnell, direkt und zielgerichtet – AT-Alert sendet im Ernstfall eine Warnmeldung inklusive Handlungsanweisungen an alle Mobiltelefone in einem betroffenen Gebiet, so wie etwa beim Großbrandereignis bei der Firma Rossbacher in Nußdorf-Debant im vergangenen Jahr. Um sowohl Einheimische als auch Tourist:innen zu erreichen, ist dabei nicht der Wohnort, sondern der aktuelle Aufenthaltsort maßgeblich. Das System funktioniert anonym, datenschutzkonform und kostenlos.

Elmar Rizzoli, Leiter des Zentrums für Krisen- und Katastrophenmanagement des Landes Tirol: „AT-Alert ist eine wichtige Ergänzung zu bestehenden Warnsystemen und Meldungskanälen wie Sirenen, Radio oder digitale Informationskanäle. Der große Vorteil liegt in der unmittelbaren und geographisch gezielten Warnung.“
Aus den tirolweit bisher sechs AT-Alerts haben sich Fragen aus der Bevölkerung zur Funktionsweise ergeben: Warum habe ich keinen Alert bekommen? Warum habe ich einen bekommen, obwohl ich mich nicht im betroffenen Gebiet befunden habe? Das Land möchte nun Antworten auf diese Fragen liefern und initiiert eine Informationskampagne mit Videos, Social-Media-Schwerpunkt und einer Podcast-Folge.
Thomas Geiler, Leiter des Landes-Warn- und Lagezentrums Tirol: „Aus den Fragestellungen resultieren auch Ideen zur Verbesserung von AT-Alert. Noch in diesem Jahr möchten wir gemeinsam mit dem Bund und allen Ländern einige Neuerungen einführen. Neben der Informationsbereitstellung auf den Fahrplanauskunftstafeln des öffentlichen Verkehrs und der Wiedergabe der Warnnachricht über Digitalradio soll auch die räumliche Empfangsgenauigkeit der Warnnachricht optimiert werden. Mit diesen Möglichkeiten setzen wir einen weiteren Schritt für eine noch zielgerichtetere und schnelle Bevölkerungsinformation.“
Sämtliche Informationen zu AT-Alert sind unter www.tirol.gv.at/at-alert nachzulesen.
Keine Postings
Sie müssen angemeldet sein, um ein Posting zu verfassen.
Anmelden oder Registrieren