Mit der App „Tiroler Jagd“ können Jäger:innen künftig erlegtes „Kahlwild“ – Hirschkälber, Schmaltiere und Wildtiere ohne Geweih – per Smartphone dokumentieren und an die Behörde melden. Das gab die Landesregierung nach ihrer Sitzung am 12. Mai bekannt.
Bisher war weitgehend Praxis, die „Grünvorlage“ – sprich die gesetzlich vorgeschriebene Vorlage von erlegtem oder verendetem Wild im „grünen“, also unaufgebrochenen Zustand – bei der Behörde mit dem Kadaver durchzuführen. Dieser Nachweis soll belegen, dass das Tier korrekt erlegt wurde, dient zudem der Wildökologie und der Kontrolle von Abschussplänen.
Die digitale Grünvorlage ersetzt das tote Tier durch ein Foto, was den Prozess erheblich vereinfacht und wird etwa im Bezirk Landeck bereits seit Jahren praktiziert. Nun steht sie der Tiroler Jägerschaft über die neue App flächendeckend zur Verfügung.
„Die digitale Grünvorlage erspart Jägerinnen und Jägern viel Zeit und Kilometer im Vergleich zur physischen Vorlage – ein Projekt, das voll und ganz dem Tirol Konvent entspricht: weniger Bürokratie, einfachere Handhabung, direkterer Zugang“, betont dazu LH Anton Mattle.
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