Die Projekttage der Mittelschule Virgental, die von 11. bis 13. Mai stattfanden, standen heuer ganz im Zeichen von Nachhaltigkeit, regionalem Handwerk, Naturbewusstsein und sicherer Mobilität.
Kreisläufe der Natur
Ein Schwerpunkt lag auf dem Thema regionale Kreisläufe und Natur. Im Rahmen eines Kompostier-Workshops im Schulgarten erhielten die Jugendlichen Einblicke in natürliche Stoffkreisläufe und nachhaltige Bodenbewirtschaftung. Mitorganisiert und gestaltet wurde dieser Workshop von Birgit Winkler. Darüber hinaus fanden Aufforstungsaktionen in Virgen und Prägraten statt, bei denen gemeinsam Bäume gesetzt wurden und die Bedeutung klimafitter Wälder thematisiert wurde.
Altes Handwerk
Besonders großes Interesse weckte der Workshop zum traditionellen „Sensendengeln“. Dabei lernten die Schüler:innen ein altes Handwerk kennen, bei dem Sensen ausgeklopft und anschließend wieder geschärft werden.

Höhepunkt dieses Programmpunktes war schließlich das Mähen des Naturschulgartens, um das Erlernte praktisch anzuwenden. Zum Abschluss wurde gemeinsam mit Pfarrer Siegmund Bichler ein traditioneller „Schwedenreiter“, der zum Trocknen des Grases dient, aufgestellt.

Klimafreundliche Mobilität
Auch nachhaltige Mobilität spielte bei den Projekttagen eine Rolle. Im Rahmen eines Fahrradparcours stellten die Jugendlichen ihre Geschicklichkeit und Verkehrssicherheit unter Beweis. Geübt wurden unter anderem sicheres Bremsen, Reaktion, Balance sowie das richtige Verhalten im Straßenverkehr.

Ziel war es, das Fahrrad als klimafreundliches und sicheres Verkehrsmittel im Alltag stärker ins Bewusstsein zu rücken. Dieser Teil der Projekttage wurde im Rahmen des Tiroler Mobilitätsprogramms 2022–2030 durch das Land Tirol unterstützt. Die Organisation erfolgte gemeinsam mit der KEM Sonnenregion Hohe Tauern.
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