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Nightliner: VVT evaluiert, hat aber noch keinen Plan

Die Streichung der Nachtfahrten sollte vorübergehend sein, doch die Reaktivierung steht in den Sternen.

Seit Anfang Mai fahren die Osttiroler Nightliner nur mehr bis 0:30 Uhr. Spätere Fahrten wurden aufgrund von Vandalismus und unangemessenem Verhalten einzelner Fahrgäste gegenüber anderen Passagieren sowie dem Fahrpersonal gestrichen.

Evaluation läuft

Bei dieser Rücknahme des Nachtangebots handelt es sich „ausdrücklich um eine temporäre Maßnahme“, betont VVT-Pressesprecherin Karin Bachmann auf Anfrage von Dolomitenstadt.

Auf den vorübergehenden Charakter der Streichung wurde bereits bei der Ankündigung der Kürzung Ende April hingewiesen. Damals wurde auch eine Evaluation der Situation angekündigt, die in Kooperation mit der Region Osttirol stattfinden würde. Diese Evaluation laufe derzeit noch und erfordere eine „sorgfältige Analyse und Abstimmung mit den beteiligten Partnern“, heißt es vonseiten des VVT. Auch mit der Stadtgemeinde Lienz finde diesbezüglich ein konstruktiver und kontinuierlicher Dialog statt.

Wiederaufnahme unklar, Sicherheitspersonal denkbar

Ob und in welcher Form die Nachtfahrten wieder aufgenommen werden, ist dagegen noch unklar. Diese Entscheidung hänge „maßgeblich vom Ergebnis der laufenden Evaluation mit den Partnern“ ab. Eine infolge der Kürzung gestartete Petition zum Erhalt der Nachtfahrten bewertet der VVT positiv: „Es braucht vor allem eine breite Sensibilisierung zum Verhalten im öffentlichen Verkehr und deshalb sind Petitionen dahingehend zu begrüßen“.

Ein gezielter Austausch mit den Initiator:innen der Petition habe allerdings nicht stattgefunden, da diese dem VVT nicht bekannt sind. Der auch im Petitionstext geäußerte Vorschlag, Sicherheitspersonal einzusetzen, werde jedoch in die Überlegungen für den zukünftigen Betrieb des Nachtbusses miteinbezogen.

7 Postings

PdL
vor einem Monat

Nichts für ungut, aber wäre es nicht sinnvoller für die berufstätigen Personen in Osttirol ein sinnvolles Mobilitätskonzept zu entwickeln, anstatt Besoffene am Wochenende von A nach B zu chauffieren?

Das hätte meines Erachtens eine wichtigere Priorität, wenn Familien sich vielleicht ein Auto einsparen könnten.

Manchmal frage ich mich schon, wie sehr man sich in Dekadenz suhlen kann.

 
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    ruhigblut
    vor einem Monat

    ....wo bleibt eigentlich die Eigenverantwortung?....warum bilden junge Menschen keine Fahrgemeinschaften, und weshalb holen Eltern oder Freunde ihre Sprösslinge nicht von den jeweiligen Lokalitäten ab?...auch die Profiteure der Trinkfreudigen – die Wirte – könnten sich zusammenschließen und ein gemeinsames Sammeltaxi für ihre Gäste organisieren....stattdessen wird sofort nach der öffentlichen Hand gerufen und sogar noch Security gefordert…..zuerst sollte man mal den Werksverkehr ausbauen....

     
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      senf
      vor einem Monat

      @ruhigblut, der Trend geht anscheinend zur staatliche Sprösslingversorgung, das beginnt bei der Krabbelstube und endet oft mit der Ausbildung. Dazwischen werden nur Erfolgserlebnisse geteilt. Ein Kind ist wirtschaftlich, auch zeitlich anscheinend nicht mehr leistbar, dafür der eigene Luxus und wer will da schon zweiter sein? Wohl ein Produkt der modernen Gesellschaft, die dem Nachwuchs immer weniger Nestwärme und Wertschätzung bietet. Schade (besser: erbärmlich!)

       
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      ruhigblut
      vor einem Monat

      @senf...Da halte ich es wie meine Mutter, die immer meinte: „Vater werden ist nicht schwer, Vater (Eltern) sein dagegen sehr.“ :-)....

       
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msalcher
vor 2 Monaten

Zum Thema Öbb Fahrzeug: Dieses ist ein Einsatzfahrzeug, welches bei einem Notfall der Bahn, ausrückt. Gehört zur kritischen Infrakstruktur und hat mit dem was am Bahnhofvorplatz passiert nichts zu tun. Für die Probleme am und rum und den Bahnhof, gäbe es ja, nicht weit entfernt, eine gut gefüllte Stube, nachdem alle kleinen Posten auf gelassen wurden ....

 
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Ichhabevltrecht
vor 2 Monaten

Da steht jedes Wochenden am Abend ein Roter "ÖBB SICHERHEITS" Auto über die Abendstunden am Bahnhof . Kann man diese Personen nicht einfach die Zeit wo die Leute am Bahnhof stehen und auf den Bus warten dahinschicken und schauen wer rein darf und wer nicht?!

 
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    Schuhu
    vor 2 Monaten

    Dieses Auto steht auch tagsüber meist dort und hat mit Security nichts zu tun. Das ist eine andere Baustelle. Leider. Generell wäre es aber gut, am Bahnhof mal eine fix stationierte Security zu haben, denn vor allem in den Wintermonaten (wenn es draußen Minustemperaturen hat) oder abends ist die Halle gut frequentiert, allerdings nicht von Fahrgästen. Manchmal gewinnt man den Eindruck, das ist die neue Partymeile von Lienz.

     
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