Ihr Dolo Plus Vorteil:
Diesen Artikel jetzt anhören
In der Nußdorfer Straße wird aufgeräumt. Die Autos rechts stehen künftig längs statt quer, so wird Platz für einen Radstreifen geschaffen. Autos fahren nur noch stadtauswärts. Foto: Dolomitenstadt/Pirkner

In der Nußdorfer Straße wird aufgeräumt. Die Autos rechts stehen künftig längs statt quer, so wird Platz für einen Radstreifen geschaffen. Autos fahren nur noch stadtauswärts. Foto: Dolomitenstadt/Pirkner

Nußdorfer Straße wird Einbahn mit Radweg in Gegenrichtung

Parkplätze werden künftig längs statt schräg angeordnet. Straßenbelag und Gehsteige werden erneuert.

Die Nußdorfer Straße in Lienz hinterlässt schon seit Jahren den Eindruck eines Dauerprovisoriums mit markanten Schwachstellen. Seit der Absiedlung des RGO-Imperiums in die Peggetz versanken die an die Straße angrenzenden innerstädtische Flächen und ehemalige Firmengebäude in einen Dornröschenschlaf, der auch nach dem Einsturz der alten Versteigerungshalle nicht endete.

Zumindest die Straße, die inklusive Gehsteig auch in keinem guten Zustand ist, wird nun saniert und funktional an ihre Rolle als Zettersfeld-Zubringer und B100-Ausweichroute angepasst. Heute Mittwoch, 24. Juni, fand dazu vor Ort eine Bauverhandlung statt, an der auch einige Anrainer teilnahmen. In der Einladung zu dieser Verhandlung sind alle geplanten Details bereits angeführt. 

Wichtigste Änderung: Die Nußdorfer Straße wird zur Einbahn stadtauswärts, also von der Kärntnerstraße Richtung Zettersfeldstraße. Sie bleibt eine Tempo 30 Zone. Dennoch befürchten Anrainer durch die Einbahnregelung höhere Fahrgeschwindigkeiten als bisher. Nur in die Gegenrichtung stadteinwärts wird ein Radweg geführt. Stadtauswärts teilen sich Fahrräder und Autos die Straße.

„In diesem Zusammenhang ist eine Umgestaltung der Parkplätze vorgesehen, welche beidseitig als Längsparkplätze ausgeführt werden sollen“, schreibt das städtische Bauamt und rechnet vor: „Nördlich der Fahrbahn werden 17 Stück und südlich der Fahrbahn 14 Stück Parkplätze errichtet, in Summe werden somit zukünftig 31 Längsparkplätze für Pkw verfügbar sein.“ Damit fallen nur 4 der derzeit 35 Stellplätze weg. 

Gerhard Pirkner ist Herausgeber und Chefredakteur von „Dolomitenstadt“. Der promovierte Politologe arbeitete als Kommunikationsberater in Salzburg, Wien und München, bevor er nach Lienz zurückkehrte und 2010 „Dolomitenstadt“ ins Leben rief. 2025 erhielt Pirkner für seine journalistische Arbeit den Walther-Rode-Preis.

Keine Postings

Ein Posting verfassen

Sie müssen angemeldet sein, um ein Posting zu verfassen.
Anmelden oder Registrieren