Nachdem bereits in den letzten Tagen laufend Tageshöchstwerte über 30 Grad Celsius gemessen wurden, erhöht die GeoSphere Austria ab Freitag die Warnstufe im gesamten Bezirk Lienz von derzeit gelb auf orange.

Auch das Land Tirol informiert die Bevölkerung über die Gefahren, die anhaltend hohe Temperaturen speziell für ältere Menschen, Kleinkinder, Schwangere sowie Personen mit gesundheitlichen Vorbelastungen darstellen.
Viel Flüssigkeit, Warnsignale ernst nehmen
Insbesondere zu achten ist auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr von mindestens zwei Litern täglich. Ebenso sollte man leichte, gut verdauliche Kost zu sich nehmen und körperliche Anstrengungen in den heißesten Stunde des Tages vermeiden. Besonders wichtig ist es zudem, Warnsignale des Körpers wie Schwindel, Benommenheit, Kopfschmerzen, Übelkeit, Muskelschwäche oder Erschöpfung zu beachten, da diese Anzeichen auf eine Überhitzung hinweisen können.
Bei hitzebedingten Notfällen sollten Betroffene umgehend in den Schatten gebracht, gekühlt und mit ausreichend Flüssigkeit versorgt werden. Falls erforderlich, sollte man bei Notfällen unbedingt den Rettungsdienst alarmieren. Sporteinheiten sollten dagegen in die frühen Morgen- oder Abendstunden verlegt werden: „Wer bei großer Hitze trainiert, muss außerdem ausreichend trinken, die Belastung an die Temperaturen anpassen und die Signale seines Körpers wie Kopfschmerz, Schwindel und Übelkeit ernst nehmen“, empfiehlt Wolfgang Schobersberger, Direktor des Instituts für Sport-, Alpinmedizin und Gesundheitstourismus.
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