Noch sind die Meteorolog:innen eher vorsichtig, doch die medialen Aussagen – etwa von Tauernwetter-Experte David Kaufmann – zeigen immer konkreter in Richtung Temperaturanstieg. Nach einigen vergleichsweise milden Sommertagen deutet sich zum Monatswechsel demnach eine markante Hitzewelle an, die auch Osttirol und Oberkärnten erfassen dürfte. Laut aktuellen Prognosen mehrerer Wettermodelle könnten die Temperaturen ab Mittwoch kommender Woche deutlich ansteigen und Anfang August wieder Werte nahe 40 Grad erreichen.
Bis inklusive Dienstag bleibt es laut Tauernwetter zunächst sommerlich mit 28 bis 32 Grad, am Sonntag sind einzelne Schauer und Gewitter möglich. Danach setzt sich jedoch zunehmend heiße Luft durch. In Lienz liegen die wahrscheinlichsten Höchstwerte laut 14-Tage-Prognose ab Ende Juli durchgehend im Bereich von bis zu 38 Grad. Auch in Kärnten werden verbreitet Temperaturen deutlich über 35 Grad erwartet.
Mehrere unabhängige Wettermodelle stimmen inzwischen in ihrer Entwicklung überein, was die Prognose belastbarer macht. Dennoch bleibt eine gewisse Unsicherheit, da Vorhersagen über mehr als eine Woche hinaus immer beträchtlichen Schwankungen unterliegen.
Einordnung erhält die Entwicklung durch den Blick auf bestehende Rekorde: Der bisherige Höchstwert in Osttirol liegt bei 38,9 Grad (Lienz, August 2013), in Kärnten bei 39,9 Grad. Diese Marken könnten zumindest in Reichweite kommen.
Besonders relevant für die Region ist die derzeitige Trockenheit. In Kärnten und Osttirol fiel im Juli bisher rund ein Drittel weniger Niederschlag als im langjährigen Mittel. Wie die dramatischen Ereignisse im Lesachtal, der gefährliche Brand in Virgen und mehrere kleinere Brände gezeigt haben, ist die Waldbrandgefahr in inneralpinen Tälern bereits erhöht und könnte sich bei anhaltender Hitze weiter verschärfen.
Sollten über mehrere Tage Temperaturen über 35 Grad ohne nennenswerten Regen auftreten, ist lokal auch mit Einschränkungen bei der Wasserentnahme zu rechnen, vor allem in kleineren Versorgungsgebieten. In Südtirol wurden bereits vor Eintreffen der angekündigten nächsten Hitzewelle landesweite Maßnahmen angeordnet.
Meteorologen betonen jedoch, dass sich die Lage noch abschwächen kann. Bereits kleine Änderungen in der Großwetterlage könnten die Intensität der Hitzeperiode reduzieren.
16 Postings
@chiller336...Die Produktion einer Turbine benötigt soviel Stahl wie eine Iselbrücke für den Iseltrail für Fussgänger aus Stahl. Die Turbine produziert Strom über einen Zeitraum bis zu 100 Jahren. Der Iseltrail verursacht CO2 durch die Anreise von Gästen, die auch daheim bleiben könnten. Wirr wissen es besser!
zum senf, @wolf_c.... Beton wird auch zum Errichten eines Atomkraftwerkes gebraucht. Ebenso für Kohlekraftwerke u.a. Klar ist auch, dass Sonnenstrahlen auf PV-Pannele fallen und daher der Natur fehlen. Aber gegen den Pessimismus helfen bestimmte Religionen, wie die 7 Tage Adventisten oder die Zeugen Jehovas. Rettung naht!
Den Menschen hier scheint das alles ziemlich wurscht zu sein; sie wählen rechtsextrem, erschiessen Wölfe und huldigen dem Verbrenner zsammt Parkplatz unterm Arsch; das ganze finanzieren Wasserableitungen von allerletzten Bächlein zum Ruhme der Bürgermeister incl neuen Monsterleitungen; schaut nit grad nach ZUKUNFT aus, wohl eher VERGANGENHEIT ist angesagt hier ...
@wolf_c Den Menschen hier und anderswo scheint das nicht wurscht zu sein. Sie wählen eine demokratische Partei mit populistischen Tendenzen auch wegen ein paar Wolfsrudeln. Sie kaufen so viele Hybrid-u. Eletroautos wie noch nie. Es wird noch nie soviel nachhaltiger Strom produziert wie jetzt, der mittels neuer Leitungen dahin transportiert wird, wo er gebraucht wird, zum Ruhme der Bürgermeister. Schaut verdammt nach Zukunft aus.
Abgesehen dass es eigentlich keinen nachhaltigen Strom gibt - auch wenn man es versteht, wie du das meinst, tragen Bürgermeister wohl das wenigste zur Energieversorgung bei, es ist ja nicht ihre Aufgabe, das Wasser ist öffentliches Gut, gehört der Allgemeinheit im Staat und nicht den Gemeinden. Auch dann, wenn so mancher Dorfkaiser/in in den Versorgungsunternehmen über irgendeinen Titel privat mitnaschen darf. Das trifft auch bei einigen Fernwärmeunternehmen zu, die meist genossenschaftlich organisiert sind. Das muss manchmal wieder in Erinnerung gerufen werden, auch wenn es unbequem scheint. Und zugegeben, eine populistische demokratische Partei ist mir lieber als eine korrupte die mit Klauen ihre Freunderlwirtschaft aufrecht erhält. Ho-ruck! Der Rest deiner Zeilen mag zutreffen.
"Eine demokratische Partei mit populistischen Tendenzen" - Die KPÖ?
zum Senf.... ""Nachhaltiger Strom lässt sich vor allem durch Photovoltaik, Windkraft und Wasserkraft erzeugen. Diese erneuerbaren Quellen schützen die Umwelt, da sie im Betrieb kaum klimaschädliches Kohlendioxid ausstoßen.""KI
Man mags drehen wie man will, und KI mixt halt irgendwas zusammen, das kommt halt vielen gelegen, es wirkt. "Nachhaltigen Strom" gibts trotzdem nicht. Sei deswegen nicht verbittert, als Bauer kennst du ja das Forstgetz mit dem du ja keine Freude hast (Posting vor einigen Monaten).
Die Bezeichnung Nachhaltigkeit scheint als Marketingwort recht beliebt zu sein, den ursprünglichen Sinn verfehlt es bei weitem. Was ist denn z. Bsp. eine "Nachhaltige Veranstaltung, nachhaltiges Bauen, eine nachhaltige Modemarke, Sonntagsrede" u.sw.
und wieviel co2 wird bei der produktion von zb turbinen, zement für beton, gfk flügel, transport und photovoltaikplatten und noch vielem mehr dazugehörenden erzeugt? das erinnert mich an eine aufstellung von verbrennern gegenüber elektrofahrzeugen
... obwohl den Flüssen das Wasser ausgeht(warum wohl)und die Landwirtschaft nie mehr so sein wird wie sie war, obwohl der Süden brennt, ist das Umdenken noch nicht so spürbar hier, ein z u k ü n f t i g e s Bewußtsein weiter entfernt denn je. Das Beharren und Verteidigen des Gewohnten ist mit Energie aufgeladen, notwendige Änderungen passieren leise, jedoch nit öffentlich ... die absterbende Linde ist ein schönes Beispiel und ein Symbol für das hier herrschendeBewußtsein und gesetzte Prioritäten. Und in der Natur kommen eben nach den Bären und Luchsen, den Reihern und Kormoranen, nach den Fischottern und Bibern jetzt eben die Wölfe dran. So und auf diese Weise kann und wird sich nix zum Guten ändern; Renaturierung auf osttirolerisch halt, herzhaft betonlastig, mit Vollgas gegen den Klimawandel, laut und rücksichtslos ...
rechtsextreme populistisch nennen tut nicht so weh; was es dann war sehen wir dann wieder einmal hintennach; und das hier in den Tälern die Menschen nicht viel von der Zukunft halten, sehen wir an den Wahlergebnissen
@wolf-c... Alle Wähler, die Fpö wählen, als rechtsextrem zu beurteilen, ist falsch. Die Parteien der Mitte und die Grünen machen alles, um die Mitte zu Protestwählern zu machen.
@wolf_c.... Ausserdem ist es auch falsch, die "Hinterwäldler" aus den letzten Tälern aus der Perspektive einer linksliberalen grünen Weltsicht pauschal als rechtsradikal abzustempeln. Die von Bürokratie, Biologen und Raubtieren geplagten letzten noch aktiven Bergbauern bzw. Exbergbauern werden selbstverständlich Fpö wählen, weil die Entäuschung keine andere Wahl zulässt.
Wundert dich das wolf_c, du machst ja alle lächerlich, die in den Tälern "Autilein" nutzen um mobil zu sein. Nicht alle haben das Glück die Ausbildung und ihre Arbeit um die Hausecke zu haben. Ich halte das für einen besonderen Egoismus, der da grasseirt, denk mal darüber nach!
... und wir freuen uns auf die sensible Verschönerung unseres nordseitigen Talbodens durch die NGO PowerGrid ...
es is die südseite, die nordseite wurde schon verschönert ....
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