Alte Mühle: Abbruch noch nicht im Gange

Noch ist es ruhig rund um die Bauruine. Derzeit wird ausschließlich gesichert.

Abbruch bis Ende Juni? Die Zeit dürfte knapp werden.

Schweres Gerät ist noch keines aufgefahren vor der aufgelassenen Getreidemühle. Derzeit werden von der mit den Abrissarbeiten beauftragten Firma Mariacher ausschließlich die durch die Sturmböen der letzten Woche entstandenen gelockerten Fassadenteile des desolaten Baus gesichert. „Am 19. April wird mit der Entfernung des Silo-Daches begonnen“, erklärt Ludwig Mariacher auf Anfrage von DOLOMITENSTADT.

In wenigen Tagen geht’s dann richtig zur Sache. „Das Thum-Gebäude wird nächste Woche geschleift“, so der Unternehmer.

Der Abbruch des Silos könnte noch auf sich warten lassen. „Es kann durchaus sein, dass wir mit dem richtigen Baubeginn erst in drei bis vier Wochen starten“, betont der Chef der mit dem Abbruch beauftragten Osttiroler Firma. Die Entscheidung liege bei der Hobag AG. Es komme darauf an, wie schnell Hobag-Manager Günther Bachmann die Arbeiten an der Mühle freigibt.

Am Abbruch werden rund 10 Arbeiter beteiligt sein. Zum Einsatz kommen drei Bagger und ein großer Abbruchbagger. Das abgetragene Material wird übrigens in St. Johann der Wiederaufbereitung zugeführt.

Ob der Abriss der Bauruine bis Ende Juni abgeschlossen werden kann, ist mehr als fraglich. „Es wird zeitlich sehr knapp“, weiß Mariacher. „Die Arbeiten dauern in jedem Fall bis Ende Juni, über die Sommermonate wird aufgrund der Lage direkt an der B 100 verkehrsbedingt unterbrochen.“ Die verpflichtende Pause wurde von der Stadtgemeinde Lienz vorgeschrieben.

Die größte Herausforderung bei diesem Projekt? Mariacher: „Die schwierigste Aufgabe wird sicher die Absicherung des Silos Richtung Bundesstraße werden. Unter Umständen ist sogar eine Umleitung des Verkehrs erforderlich.“

Ruhe vor und nach dem Sturm: Noch tut sich nicht viel auf der Baustelle.
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