Zweites Dolorock Climbingfestival in Sexten

Die Lienzerin Lisi Steurer siegte in der Damenklasse.

Beitragsbild-Dolorock
Bei traumhaften Wetterbedingungen ging das Dolorock Festival über die Bühne. Foto: Dolorock

Der Kletterverein Gamatzn (Gämsen) hat von Freitag, 19., bis Sonntag, 21. September zum zweiten Mal das Dolorock Climbingfestival in den verschiedenen Klettergärten des Höhlensteintals organisiert.

Das Festival startete heuer bereits am Freitagabend in der Dolomitenarena Sexten mit einem Filmabend mit den Slacklinern Armin Holzer und Reinhard Kleindl und den Kletterern Peter „Luner“ Ortner und Jacopo Larcher.

Mit 55 Männern und rund 20 Frauen, die am Samstag am Redpointfight teilnahmen, hat das 2. Dolorock Festival den Erfolg vom vorigen Jahr übertroffen. Die Kletterer konnten in sechs verschiedenen Klettergärten des Höhlensteintals den ganzen Tag über klettern, wobei am Abend die fünf schwierigsten Routen gewertet wurden. Für jeden Schwierigkeitsgrad gab es Punkte. Wer am Ende am meisten Punkte gesammelt hatte, ging als Sieger bei den Profis hervor. Bei den Amateuren siegte der Kletterer, der dem Mittelwert aller gekletterten Touren am nächsten kam.

In der Profikategorie siegte Jacopo Larcher aus Bozen, gefolgt von Bernhard Kofler aus Brixen. Dritter wurde Mark Artresi aus Bruneck. In der Damenkategorie siegte – wie im Vorjahr – die Lienzer Bergführerin Lisi Steurer. Die Wahlinnsbruckerin Mira Witzemann wurde Zweite, Dritte die Vorarlbergerin Claudia Zangerl.

Um in der Amateurkategorie zu gewinnen, war es wichtig das Ganze etwas ruhiger anzugehen. Mit Moritz Tirler, Markus Trenker und Walter Bachmann wurden gleich drei Sieger punktegleich ermittelt.

Am Sonntag standen dann die Kinder im Mittelpunkt. Mit dem „Alpini kids climbing day“ wurde ein Klettertag für Kinder in Zusammenarbeit mit den Bergführern der Alpinschule Sexten – Drei Zinnen und Bergführer Ewald Beikircher von den Alpini des 6. Regiments organisiert. Das 2. Dolorock Climbingfestival ist wieder zu einem gelungenen Festival von Kletterern für Kletterer geworden und die „Gamatzn“ sind überzeugt, auch nächstes Jahr wieder Gämsen aus Nah und Fern rocken zu lassen.

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