Dezimiertes Rapid-Aufgebot besiegt Greifenburg

Die vom Verletzungspech derzeit arg gebeutelten Rapidler haben unter der Woche den nächsten Tiefschlag hinnehmen müssen. Christopher Korber hat sich im Spiel gegen Nötsch verletzt und fällt mit einem Kreuzbandeinriss für längere Zeit aus. Obendrein fehlten im Spiel gegen den SV Greifenburg noch die gesperrten Markus Stocker und Florian Neumeister.

So standen diesmal mit Marko Anusic und Aziz Olayemi Ayodeji zwei blutjunge Akteure in der Startformation.

Die erste Möglichkeit eröffnete sich den Hausherren vor rund 150 Besuchern im Dolomitenstadion Lienz in der elften Minute. Ein Freistoß von Dominik Müller konnte von den Gästen nur kurz abgewehrt werden, Marko Anusic legte für Andreas Überbacher auf, doch dessen Schuss mit dem schwächeren rechten Fuß ging knapp über das Greifenburger Tor. Auf der Gegenseite hatte Rapid-Keeper Christian Korunka mit einem Freistoß von Ziga Jurhar wenig Probleme.

Nach einer halben Stunde konnte der Meister der Unterliga West erstmals an diesem Tag jubeln. Einen Freistoß von der halbrechten Angriffseite von Mario Kleinlercher konnte Gäste-Keeper Alexander Brenter nur kurz abwehren und Patrick Eder staubte zur 1:0 Führung für die Grün-Weißen ab. Die im Abstiegskampf bereits mit dem Rücken zur Wand stehenden Greifenburger hatten wenig später Pech. Ein Schuss von Matic Sever streifte die Latte des Lienzer Tores. Kurz vor dem Seitenwechsel wäre beinahe der zweite Lienzer Treffer gefallen. Dominik Müller spielte ideal auf Mario Kleinlercher, dessen Querpass verfehlte Andreas Überbacher aber um Haaresbreite.

Auch nach dem Seitenwechsel hatten die Hausherren das Spiel fest im Griff. Die Gäste bemühten sich zwar redlich, konnten aber nur selten wirkliche Torgefahr ausstrahlen. Und wenn man einmal in die Nähe des Lienzer Tores kam, stellte Rapid-Keeper Christian Korunka seine Klasse unter Beweis. So war er sowohl bei einem Kopfball von David Bunderla als auch bei einem Distanzschuss von Sven Obergantschnig nicht zu bezwingen.

Viel effektiver gingen die Hausherren mit ihren an diesem Tag eher spärlichen Torchancen um. Nach einem von Daniel Steiner eingeleiteten Konter kam der Ball zu Mario Kleinlercher, der noch den Gäste-Keeper überspielte und trocken zum 2:0 einschoss. Die Greifenburger steckten aber nicht auf und kurz nachdem Sven Obergantschnig erneut mit einem Weitschuss am Lienzer Keeper gescheitert war, gelang ihnen der Anschlusstreffer. Matic Sever verkürzte nach einem missglückten Rückpass der Hausherren auf 2:1. In der Nachspielzeit riskierten die Gäste alles und schickten auch ihren Keeper bei einem Eckball mit nach vorne. Diesen konnten die Hausherren klären und Mario Kleinlercher schnappte sich an der Mittellinie den Ball, lief alleine auf das verwaiste Greifenburger Tor zu und schoss zum 3:1 Endstand für die Dolomitenstädter ein.

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