Bilderbuch-Comeback für Läuferin Susanne Mair

Die Osttirolerin gewann das „Vertical Up“ in Hinterstoder.

Ein Comeback wie aus dem Bilderbuch gelang der Osttiroler Laufsportlerin Susanne Mair, die im August einen schweren Unfall hatte und unglaublich schnell wieder zu Spitzenleistungen zurückfand. Am 9. Jänner gewann Susanne das „Vertical up“ in Hinterstoder. Verticals liegen im Trend, sie bringen im Winter die Besten der Berglaufszene auf die Pisten des Skiweltcups, was sich gut vermarkten lässt.

Auf der Streif in Kitzbühel gibt es seit einigen Jahren das „Streif Vertical Up“, bei dem sich Susanne Mair im Vorjahr in die Siegerlisten eintrug. Und heuer gelang ihr das selbe Kunststück auf der Weltcuppiste in Hinterstoder, die nach dem Local Hero Hannes Trinkl benannt ist und auf  2.900 Metern einen Höhenunterschied von 760 Metern überwindet. Das bedeutet Passagen mit 50 und mehr Grad Steigung, rutschiges Terrain und damit eine extreme konditionelle und athletische Herausforderung, wie geschaffen für Leichtgewicht Susanne Mair.

Die Läuferin aus Assling/Bannberg federte – offenbar wieder topfit – in weniger als 32 Minuten vom Ziel bis zum Starthäuschen hinauf und holte sich den Sieg. Knapp zwei Minuten schneller als Mair war übrigens Ingemar Wibmer aus Matrei, der sich bei den Herren Platz zwei sicherte. Die Osttirolerin liefert damit nicht nur ein Traum-Comeback, sondern gilt in der diesjährigen Vertical Up-Saison jetzt als Titelanwärterin. Sie wird Ende Jänner in Madonna di Campiglio und Ende Februar auf der Streif die Pisten aufwärts wieseln. Am 19. März folgt dann das Finale in Wengen, auf der legendären Lauberhorn-Abfahrtsstrecke.

Hier das Video zum Rennen, inklusive Siegerinterview mit Susanne Mair!

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1 Posting bisher
schnuffi vor 3 Jahren

Eine unglaubliche Leistung nach den wirklich schweren Verletzungen!!! Herzliche Gratulation!!! Susanne, you're back! ???