Lienz: Pargger, Tagger und Zanon treten ab

Nach Wahlschlappe nehmen alle ÖVP-Stadträte den Hut.

Mit Vizebürgermeister Meinhard Pargger, Vizebürgermeister Stephan Tagger und Stadtrat Christian Zanon nehmen die drei profiliertesten ÖVP-Stadtpolitiker der letzten Jahre als Konsequenz der katastrophalen Niederlage bei den Gemeinderatswahlen vom 28. Februar den Hut. Stephan Tagger formulierte die Begründung so: „Die Niederlage ist ja nicht das Ergebnis von zwei Monaten Wahlkampf, sondern von sechs Jahren politischer Verantwortung. Der Stadtrat ist die Geschäftsführung der Stadt. Wir hatten in allen Gremien die Mehrheit und haben damit eine Gestaltungsrolle übernommen. Die Wähler waren mit unserer Arbeit offenbar nicht zufrieden.“

Die drei wichtigsten ÖVP-Politiker in der Stadt Lienz treten geschlossen von allen Ämtern zurück. Von links: Stephan Tagger, Meinhard Pargger und Christian Zanon. Foto: Brunner Images
Die drei wichtigsten ÖVP-Politiker in der Stadt Lienz treten geschlossen von allen Ämtern zurück. Von links: Stephan Tagger, Meinhard Pargger und Christian Zanon. Foto: Brunner Images

Alle drei Stadtpolitiker sitzen seit 18 Jahren im Lienzer Gemeinderat und in maßgeblichen Ausschüssen und Verbandsgremien. Sie machen die nun rar gewordenen Plätze für nachrückende ÖVP-Listenmitglieder frei. Nach der Papierform sieht die ÖVP-Fraktion künftig so aus:

Hildegard Goller, Michaela Steiner, Verena Remler, Christian Steininger, Charly Kashofer, Alois Lugger und Alexander Kröll. Ohne den Rücktritt der drei Fraktionsspitzen wären Kashofer, der Bauernvertreter Lugger und HTL-Lehrer Kröll nicht im Gemeindeparlament vertreten.

Neue starke Frau der Stadtpartei ist die ehrgeizige Leiterin des Aufbauwerkes, Hildegard Goller. Meinhard Pargger betonte fast gebetsmühlenartig, dass nicht länger er sondern Goller nun verantwortlich sei für alles, was weiter in der Fraktion und der Stadt-ÖVP passiere: „Hildegard Goller wird sich ein Team zusammenstellen. Sie ist auf Platz drei der Liste in die Wahl gegangen, mit dem klaren Anspruch, eine Führungsrolle zu übernehmen.“ Diese Rolle hat Goller nun offenbar. Pargger bleibt vorläufig zwar Stadtparteiobmann, aber selbst diese Position könnte bald seine Stellvertreterin Goller übernehmen. „Mir war am Montag schon klar, dass meine Seele frei ist“, formulierte der langjährige Vizebürgermeister, der sich in seiner politischen Arbeit noch von Hubert Huber und Fridolin Zanon geprägt sieht.

Zum Schluss ihrer eilig einberufenen Pressekonferenz versuchten die drei neben Bürgermeisterin Blanik bislang wichtigsten Politiker der Stadt dann doch noch eine Erklärung für das historische Debakel, das die ÖVP erstmals zur Drittelpartei in einer echten Oppositionsrolle macht: „Eine absolute Mehrheit gegen eine Bürgermeisterin in der Minderheit – das ist die Quadratur des Kreises. Man trifft die Entscheidungen, wird aber nicht mit den Erfolgen in Verbindung gebracht.“ Lienz sei eine der lebenswertesten Städte Österreichs, meinte ein sichtlich enttäuschter Stephan Tagger, „und natürlich hätten wir diese Stadt gerne weiter gestaltet. Aber nach diesem Ergebnis kann man nicht zur Tagesordnung übergehen.“

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47 Postings bisher
PrinzessinL vor 2 Jahren

Jetzt müssen hier aber nicht alle Schwangerschaften online bekannt gegeben werden, oder?

anton2009 vor 2 Jahren

@skepsis Frau Mag. Steiner erwartet ein Baby - das ist sicher für ihren Rücktritt mitentscheidend!

    austrojerk vor 2 Jahren

    Puh, pikante Details. Sie sind bestens informiert.

skepsis vor 2 Jahren

Du anton, die geht auch nicht. Hat schon so einige politische Peinlichkeiten übertaucht, sie wird es auch jetzt wieder mit aller Gewalt probieren. Es darf dir nur NICHTS zu blöd sein, dann kannst ewig so weiter machen. Der ÖVP tut sie halt sicher nicht gut, aber das müssen sie selbst entscheiden, ob sie das weiterhin so haben wollen. Bei den nächsten Wahlen wirds dann wohl nur noch max. fünf Sitze geben, der Ast scheint sehr absteigend zu sein. Man hat hier auf dolostadt noch gar nichts über den Grund des Abganges Steiners gelesen, hat sie Muffensausen bekommen, nachdem das Bollwerk P&T&Z abgetreten ist? Die Dame Remler wirds freuen, könnte doch sie jetzt ganz nach vorne mitgeschwemmt werden.

anton2009 vor 2 Jahren

Frau Remler hat sicher noch keinen Kommentar auf dolomitenstadt.at gelesen, da sie noch immer auf ihrem GR-Sessel klebt! Da braucht es schon eine dicke Haut um all diese Schmach abprallen zu lassen! Gute Nacht!

amadeus vor 2 Jahren

Zu Babylons Meinung, habe nichts von einem Mandat erwähnt, sondern nur beschrieben, dass nun auch der Name Michi (Steiner) von der besagten Liste fehlen wird. War eigentlich wohl klar ausgedrückt, meiner Meinung nach.

MeineMeinung vor 2 Jahren

Danke, Christian Zanon, für deine politische Hinterlassenschaft! 9 sozialdemokratische ArbeitnehmerInnen und eine Freiberuflerin im Lienzer Gemeinderat, 6 ArbeitnehmerInnenvertreter und ein Bauernvertreter für die ÖVP im Lienzer Gemeinderat, 2 Beamte für die FPÖ, eine Arbeitnehmer(assistentin) für die Grünen und ein früherer Gewerbetreibender für die LSL im Lienzer Gemeinderat...

In keiner anderen Bezirksstadt resp. größeren Gemeinde Tirols gibt es keinen einzigen Vertreter der Wirtschaft, geschweige denn des Wirtschaftsbundes mehr, außer in Lienz: Danke, Christian Zanon!

Babylon vor 2 Jahren

Hoppla amadeus, du erwähnst so nebenbei, dass auch Michaela Steiner ihr Mandat wieder abgibt. Lt. Kleiner Zeitung lässt sie es tatsächlich bleiben, bevor sie überhaupt jemals begonnen hat, sich politisch zu engagieren. Auch Hr. Schiffmann hat seine Schlüsse gezogen, und geht. So soll es auch sein, denn Sesselkleber gibts eh genug. Also, jetzt gibts eh nur noch Fr. R. und Herrn St., die ebenfalls ihre Plätze räumen sollten, dann können die "Wir Lienzer" ÖVP´ler neu durchstarten und es wird nicht dieser uralte Sumpf mitgezogen. Denn bei so manchem Gemeinderat weiß man wirklich nicht, warum sie überhaupt vorhanden sind. Bei Fr. R. wußte man dies von Anfang nie, was sie in der Politik suchte, mal schauen, ob sie es auch so sieht und endlich die Konsequenzen daraus zieht. Aber eher werden die angesprochenen wohl "Blut lecken", denn jetzt könnts doch ganz nach vorne gehen, da gleich vier das Feld geräumt haben. Nur wirklich zu melden haben sie dann halt wieder nichts in der neuen Rolle "nur Opposition".

amadeus vor 2 Jahren

Die Lienzer Wahl ist nun geschlagen, doch hinterher muß man sich fragen, was war wirklich da geschehn`n, dass nun so manche Granden geh`n? Der Rest, die nur die Hände heben noch fest auf ihren Sesseln kleben!

Die VB tät gut daran, dass sie sich erwehren kann, will der Wolsi sie erweichen- im Stadtamt dann auch Posten streichen! Denn, wie er meint: "Ja, welch` Personen brauchen Polizeistationen!?"

P.S. Meinhard, Stephan und den Chris - alle DREI ich wohl vermiß! Fehlen wird auch Michi`s Namen- sie sagt plötzlich Schluß und "Amen"

Note vor 2 Jahren

@ JAS: Die konstruktive Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg, „mit ihrem Iseltaler Amtskollegen“ sowie anderen ÖVP-Bürgermeistern und unabhängigen Bürgermeistern, hat Frau Blanik aber so was von geschadet, das haben wir alle am vergangenen Sonntag eindrucksvoll gesehen......

Wenns nach Ihnen ginge, dann hätte sie wohl nicht unter dem Motto, „Osttirol zuerst“ und dann die Parteien, an der Seite vieler gleich Denkender für den Erhalt der Bezirksleitstelle Lienz des Roten Kreuzes, für die Wiedereinführung des Direktzuges, für den Nightliner, für ein künftig bezirksweites Regiobussystem im ÖPNV, für Übungsflüge der Bergrettung im Nationalpark mit Zivilhubschraubern, für ein Pflegeheim in Nußdorf-Debant, für den Pflegeheimausbau in Matrei, usw. usw., oder gegen Osttirols größtes Problem, die Abwanderung aufgrund Excessive Rewildernis nach Definition der Österr. Raumordnungskonferenz kämpfen sollen? Sie nennen das „Packelei“ und verraten sich damit nur als Repräsentant jener „Gute Nacht OEVP-Strategen“, die genau das nicht wollen, was ein Großteil der Bevölkerung will, nämlich konstruktive Zusammenarbeit über alle Parteigrenzen hinweg, einfach nur der Sache wegen... Ich bin mir daher sicher, dass Frau Blanik Ihrem Wunsch umgehend Folge leisten und „mit vielen“ ihrer ÖVP-Amtskollegen im einzigen schuldenfreien, größeren Gemeindeverband Osttirols, der seit 2001 unter schwierigsten Rahmenbedingungen „von ihrem Amtskollegen aus dem Iseltal“ geführt wird, „reinen Tisch“ machen wird! Das muss sie schon deshalb tun, weil ihr „das alles“ so geschadet hat...

JAS vor 2 Jahren

Die typische „Sesselkleber“-Mentalität …

… geht weiter. Ja, Pargger, Tagger und Zanon sind zurückgetreten, aber die Hauptverantwortliche für dieses desaströse Wahlergebnis der Stadt-ÖVP bleibt unverfroren im Amt. LA Bgm. DI Elisabeth BLANIK ist die Hauptverantwortliche für dieses Wahlergebnis. Sie versteht es, Misserfolge und Fehleinschätzungen des Gemeinderates der ÖVP anzuheften, Erfolge und ??? kann sie aber stets ihrem Konto als Bonus gutschreiben. Und ja, da gibt es noch die SPÖ-Mandatare an ihrer Seite, deren neun nun mit der Bürgermeisterin in den Gemeinderat einziehen werden, an diesem Wahlausgang haben sie aber nur wenig Anteil. Spaß beiseite. Konsequenzen wurden gezogen und das war richtig so.

Einen Wunsch hätte ich noch und zwar, dass die Frau Bürgermeisterin in Zukunft die Packeleien mit ihrem Amtskollegen aus dem Iseltal aufgibt und sich als Bürgermeisterin der Bezirkshauptstadt emanzipiert. Anfangen könnte sie damit, dass sie endlich im Bezirkskrankenhaus reinen Tisch macht. Die Unterstützung vieler ihrer ÖVP-Amtskollegen hätte sie sicher, denn sonst werden die Gemeinden und damit auch die Stadt Lienz am Ende des Jahres die Zeche zahlen müssen!

Angerer vor 2 Jahren

Ha, das glaube ich nun wirklich nicht, dass da nur ÖVP´ler oder politische Gegner posten. Das Volk ist mündig genug, auch seinen Mund auf zu machen, ich zähle mich absolut dazu, denn mit Politik habe ich echt nichts am Hut. Aber wenn so viele das Gleiche denken, ist das sicher nicht einfach zu übergehen und quasi weiterzumachen, als wäre nichts geschehen. Wenn die ÖVP wieder eine Chance haben will, muss sie sogar richtig ausmisten. Vorallem diese ewigen Mitläufer(innen) und Besserwisser, die es halt irgendwie unter Hibler geschafft haben, rein zu kommen (kurz ganz hoch und dann wieder runter rauschten) und jetzt einfach nicht mehr raus wollen, da man dann nur noch ein vermeintlicher "Niemand" wäre. Egal wie verheerend dies für die eigene Partei sein kann, man will sich weiterhin eher lächerlich machen, als dass man selbst mal die Reißleine zieht. Die Betroffenen wurden hier eh schon erwähnt, aber eigentlich sollten diese ganzen Günstlinge es doch wohl am Besten wissen, "dass die Zeit gekommen ist"!

dolo vor 2 Jahren

MrBurns Ich denke, sie lehnen sich mit der Aussage „SPÖ-Trolle“ ziemlich weit aus dem Fenster. Genau solche Aussagen waren auch der Grund, warum die ÖVP vom Wähler in die Wüste geschickt wurde. Abgehoben, realitätsverweigernd und sich selbst überschätzend haben einige ÖPV-Mandatare sich aufgespielt, als ob ihretwegen in der Früh die Sonne aufgeht. Da denke ich doch, dass gerade auch sie mit ihren Kommentaren (zum Teil unterste Schublade) auch immer wieder dazu beitragen, dass sich das Bild, das sich die Bürger über Teile der Lienzer ÖVP machen konnten, bestätigt wurde. Gerade die jetzt zu Recht kritisierten Mandatare, wie Remler und Steininger, haben die Niederlage der ÖVP mit zu verantworten. Ich denke, das sollten sie einmal überdenken, bevor sie wieder im Forum ihre geistreichen Kommentare hinterlassen.

Gute Nacht OEVP Sie werden es nicht glauben. Auch ich amüsiere mich über manche Kommentare im Forum. Mit ihren Verschwörungstheorien kann ich allerdings gar nichts anfangen. Wobei nicht ganz auszuschließen ist, dass nicht doch vereinzelt durch diverse Parteizentralen gesteuerte Kommentare im Forum auftauchen. Diese sind jedoch meistens rasch als solche erkenn- und durchschaubar. Ich bin weder politisch in irgendeiner Form tätig, habe deshalb auch keine Eigeninteressen, sondern versuche einfach nur mit offenen Augen und Ohren durch das Leben zu gehen und mir so meine Gedanken zu machen. Wie gesagt, ich kann da nur für mich sprechen, welche Motive die anderen Schreiber haben, wissen nur sie selber. Ich denke aber, viele hier im Forum wollen einfach nur ihren Unmut über gewisse Abläufe und Missstände zum Ausdruck bringen und das ist gut so.

horstmann vor 2 Jahren

@Gute Nacht OEVP: Ja, das wäre wirklich sehr spannend, wer da alles so seine Meinung kundtut. Aber naja... so funktioniert halt ein anomymes Forum. Mit Klarnamen wäre hier vermutlich gar nichts los. Und dass die VPler am liebsten in den eigenen Reihen an Sesseln sägen ist ja auch schon länger bekannt.

Zwei Dinge möchte ich noch kurz anmerken: 1.) Wer da was schreibt weiß wirklich nur Gott, da ich hoffe dass auch Gerhard Pirkner sich an bestehende Datenschutzregelungen hält und außer der IP Adresse und meinetwegen den Ort des Posters wenig über diesen in Erfahrung bringt. 2.) Auch wenn es den hier schreibendnen manchmal so vorkommt... So wichtig sind wir jetzt auch wieder nicht. Oder glaubt ihr wirklich dass jemand zurücktritt nur weil ein paar Leute mit zu viel Freizeit hier ihren Senf dazugeben?

Bessawissa vor 2 Jahren

"Macki" trifft den Nagel auf den Kopf. Die Fehler, die gemacht wurden, dürfen sich nicht mehr wiederholen. Die zuständigen Gremien müssen die Vorstellungen von Frau Goller v o r der Konstituierung des neuen Gemeinderats absegnen. So steht es im Parteistatut, Herr Pargger. Sie sind der gewählte Obmann. Ersparen Sie uns einen Alleingang. Denn, wie man sieht, führt "Demokratur" nur ins Chaos. Wenn Sie die demokratischen Spielregeln nicht akzeptieren wollen, stellen Sie den Stadtparteiobmann mit sofortiger Wirkung zur Verfügung und "doktern" Sie nicht im Hintergrund herum. Das schadet Ihrer Reputation. (Die positive Meinung über Sie könnte kippen). Frau Goller hätte freie Hand und könnte sich das Plazet der zuständigen Gremien, mit Einbeziehung aller 42 Kandidatinnen und Kandidaten, holen. Ein Rücktritt fehlt noch: Aus dem Trio muss schläunigst ein Quartett werden. Im Sozialsprengel gibt es Arbeit genug. Oder doch nicht?

Gute Nacht OEVP vor 2 Jahren

Dieses Mal wäre es wirklich interessant, ein outing aller Poster zu diesem Thema hier anzuregen, was natürlich nicht passieren wird: Wie viele von SPÖ/LSL/GR, die sich mit weiteren Rücktrittsaufforderungen einfach nur eine noch unerfahrenere Opposition „herbeiposten“ wollen? No na!

Wie viele von hinteren VP-Listenplätzen und deren Angehörigen, die einfach nur gerne nachrücken wollen?

Wie viele aus der Späre der Zurückgetretenen, die noch schnell ein paar andere mitnehmen wollen?

Wie viele aus dem Umfeld der VP-Landes-und-Bezirkspartei, denen es wieder um ganz andere Motive geht?

Wie viele, wie z.B. die VP-Nanny, die immer schon alles besser wusste, weil....damals, unter einem Hubert Huber oder einer Helga Machne...Nur die wenigsten wissen dabei noch, wie knapp es in den 1950er und 1960er Jahren schon einmal war, dass Lienz fast zu einer „roten Stadt“ geworden wäre...

Und nur die wenigsten dieser zahlreichen postings kommen aus der Bevölkerung selbst, die ja als WählerInnen gerade erst ihr Urteil gesprochen hat: Nur Gott (und Dr. Gerhard Pirkner himself...) wissen wirklich, wer zu diesem Thema ohne Eigeninteresse postet. Einfach nur amüsant, was hier abgeht...

horstmann vor 2 Jahren

Vorweg: Meinhard Pargger hat viel geleistet und war beliebt. Das zeigen die Kommentare hier und das bestätigt sich in unzähligen Gesprächen mit Lienzerinnen und Lienzern. Und er hat Rückgrat bewiesen, sich als sehr fairer Verlierer gezeigt und den einzig logischen Schritt gesetzt. Aber: Er ist und war keine Leitfigur, kein starker Mann schlichtweg nicht die geeignete Nummer 1. Das hat er auch nie sein müssen, weil es vorher mit Hibler und Machne diese Personen an der Front gegeben hat. Mit Stephan Tagger hätte es diese Person vielleicht gegegben, aber auch der ist jetzt weg. Zu Christian Zanon wurde ausreichend (wenn auch in der Wortwahl etwas übertrieben) gesagt. Der Rest der Liste gibt ja auch einige Rätsel auf und vor allem bei Michaela Steiner und Verena Remler drängt sich der Verdacht auf hier lediglich die Frauenquote gehoben zu haben. Die Frage ist: Was nun? Ich will so fair sein und Hildegard Goller eine Chance geben, das hat sie sich verdient. Trotzdem bin ich überzeugt, dass man es verabsäumt hat hier jemanden aufzubauen, der langsam an dieses Amt herangeführt wurde und sich sowohl in der Partei als auch in der Bevölkerung ein entsprechendes Standig aufbauen konnte. Wo sind die jungen VPler hin? Gibt's da niemanden, der das Format hat die ÖVP nachhaltig wieder an die Spitze zu führen?

MrBurns vor 2 Jahren

... so viel Häme in den Kommentaren finde ich wirklich beschämend.

Ich teile die Meinung, dass Meinhard Pargger der Stadtpolitik sehr fehlen wird. Ich finde, er hat seine Aufgabe sehr gut und mit viel Herzblut gemacht. Schade, diesen Abgang hat er nach all den Jahren nicht verdient.

Über die weiteren Rücktrittsaufforderungen muss ich eher schmunzeln - die ganzen SPÖ-Trolle hier würden sich natürlich wünschen, dass sich die ÖVP jetzt am besten gleich selbst auflösen sollte. Hoffentlich bewahren die Verantwortlichen kühlen Kopf und lassen sich nicht beirren. Ich bin überzeugt, dass das neue Team um Hildegard Goller seine Arbeit in der Opposition gut und konstruktiv erledigen wird!

Macki vor 2 Jahren

Lustig wie hier der mir äußerst sympathische Mensch Pargger und der Politiker Pargger vermischt werden und Sachen verdreht werden. Kurze Klarstellungen:

Herr Pargger hat diese Liste ganz alleine zusammengestellt! Dies ist seine Liste. Nicht die der Stadtpartei, nicht die der Landespartei, nicht die von mehreren Stadt-VPlern. Er hat Zanon, Remler, Kashofer usw. wieder ganz vorne auf seine Liste gesetzt. Niemand hat ihn dazu gezwungen.

(Nebensächlicher Denkanstoß: Wenn er persönlich schon so ein toller Politiker ist, warum hat er dann als Bürgermeisterkandidat auch nicht mehr Stimmen erhalten? Da gehts nur um ihn und nicht um die Liste?)

Und warum versuchen die 3 jetzt noch Chaos zu hinterlassen in dem sie Falschmeldungen herumgehen lassen? Sie behaupten "die Liste" habe entschieden Goller solle nun führen. Nein, die 3 Herren haben das mit Goller und Kashofer entschieden, weil andere Listenmitglieder (auch unter den ersten 10 und außerhalb sicherlich gar nicht) gar nicht gefragt oder informiert wurden.

Warum will er erst nach der nächsten Gemeinderatssitzung die Stadtpartei und die Unterorganisationen zusammenrufen? DAS MUSS JETZT PASSIEREN. Er will seine Liste - genau die Liste die hier alle kritisieren - und damit seine Leute im Gemeinderat absichern und dann erst in die Gremien gehen. Puh.

Lieber Politiker Pargger, so gehts nicht! Lieber Mensch Meinhard, schau in Zukunft mehr auf deine Gesundheit und erhol dich gut.

neugierig. vor 2 Jahren

Schon bei der Präsentation der Listen hat man den Unterschied gemerkt. Die einen sitzen bescheiden im ÖBB-Wagon, die anderen als Bessere im Grand Hotel. Der Wähler bemerkt solche Unterschiede halt auch und das hat dann enorme Wirkung! Remler, Steininger und auch Kashofer müssen meiner Meinung genauso gehen, sodass endlich mal dieser historische Machne-Greiderer-Hibler Filz aus dieser Partei verschwindet. Die Elite hat sichs jahrelang gerichtet, jetzt ist die Rechnung gekommen. Und Pargger war das 1. Bauernopfer. Ein Herr Tiefenbacher ist ja schon früher gegangen, als man ihm alles so hingestellt hatte, wie er es brauchte und der Hochstein nun ab der Moos Alm anscheinend nicht mehr zu exestieren scheint. Vielleicht überdenkt man solche Entscheidungen jetzt auch mal und gibt nicht immer nur den Seinen, was sie wünschen. Aber ich glaube, Fr. DI Blanik hat das schon sehr gut im Griff, da wird jetzt ein anderer bunterer Wind durch die Liebburg wehen. ENDLICH!!!!!!! Also ihr oben angesprochenen, nehmt auch den Hut, der Wähler hat euch gezeigt, was er von dieser verfahrenen Verschwendungspolitik hält.

Koal vor 2 Jahren

Schade, dass Meinhard das "Schlachtfeld" Politik verlässt. Er wird uns fehlen ! Er war nicht die Ursache des Mandatsverlustes ! Die Arroganz gewisser "Schwarzer Buben & Mädels" war der "springende Punkt" für die Niederlage. 2 Buben haben dies erkannt und sich aus der Politik verabschiedet, nur ein Mädel fehlt da noch, welche den Abschiedswalzer tanzen sollte - was ist Frau Remler - glauben sie wirklich - sie sind eine "Säule" der ÖVP ???? Da täuschen sie sich gewaltig !!! Die Bürgermeisterin kann sich nun beweisen. Für die Stadt Lienz - insbesondere für alle Lienzer & -innen das Beste zu erreichen. Ab jetzt gib's keine Ausrede mehr ..... die ÖVP würde alles blockieren .... !? Also ran an die Arbeit !!!! Es steht kein Hindernis mehr im Wege - denn die Grünen sind das "Synchronschwimmen" eh' schon bestens gewohnt !

Ar m vor 2 Jahren

Das ÖVP-Grundübel in Lienz war wirklich Zanon, mit seinen skurrilen politischen Ansätzen und Auftritten als „Berufsjugendlicher“. Ihm ist es zu verdanken, dass die Wirtschaft jetzt überhaupt nichts mehr im Lienzer Gemeinderat zu sagen hat und auch im Bezirk politisch darniederliegt. Und das in einer Stadt mit so vielen Kaufleuten, Wirten und Unternehmern! Das kommt eben heraus, wenn man fast zwei Jahrzehnte lang einen derartigen wirtschaftspolitischen Blödsinn verzapft. Zanon wird uns zwar als „bunter Hund“ a la Bodenseer in Erinnerung bleiben, der aber den Wirtschaftsbund schon lange pulverisiert hatte, bevor ihn Silke Steiner übernehmen musste.

alpensepp vor 2 Jahren

Tja Jungs , jetzt ist euch die Parteibuchpolitik um die Ohren geflogen ...

nanny vor 2 Jahren

Ja, Remler gehört weg, sie ist überall verhasst, bei Parteifreunden wie bei anderen erst recht. Sonst kann ich Frau Goller nur viel Kraft und Glück wünschen. Der große Sieg von Frau Blanik ist ja in erster Linie einer inkompeteten und oft hochnäsig wirkenden Stadt-ÖVP zu danken. Lernt endlich auf die Leute zuzugehen, sie anzuhören. Das gehört zu einem Politiker, schon gar auf Ortsebene, wo "jeder jeden kennt".

Epikur vor 2 Jahren

Respekt vor Parggers Entscheidung. Aber ich geben den Kommentatoren Recht, dass Pargger an dem Wahldebakel nicht Schuld ist. Er ist ein ausgezeichneter Politiker, der für Lienz viel erreicht und bewegt hat, ein Mensch mit dem man reden konnte und immer ein offenes Ohr für Ratsuchende hatte. Ich hoffe, dass zumindest die fähigen Gemeindräte wie Dr. Steininger der Stadtploitik erhalten bleiben, damit Lienz lebenswert bleibt.

skepsis vor 2 Jahren

Schon Dr. Hibler hat wegen seiner Überheblichkeiten im Wahlkampf 2011 gehen müssen, das lassen sich die Bürger heute nicht mehr gefallen. Und zum Glück leben wir noch in einer funktionierenden Demokratie, in der der Wähler von unten raus bestimmt, wie es weitergehen soll.

Leider hat die ÖVP in dieser Richtung rein GAR NICHTS dazu gelernt. Ich kenne Herrn Pargger durch seine AK-Arbeit von vor über 10 Jahren. Auch ich kann nur sagen, dass er immer hilfsbereit war und ein offenes Ohr gehabt hat, wenn der Schuh gedrückt hat. Jedoch im Gemeinderat war er leider irgendwie nicht mehr dieser AK-Pargger, und das haben die Menschen gespürt. Dass Tagger und Zanon jetzt auch abtreten, ist eigentlich logisch, waren sie doch zusammen immer DAS Dreiergespann der ÖVP Lienz, das am meisten zu reden hatte. Bin außerdem auch der Meinung, dass Remler und Steininger (mit seinen ständig unnötigen Kommentaren gg. die Bgm Blanik) gleich mit abtreten müssen. Bei solchen Volksvertretern weiß man echt nicht, was die überhaupt in der Politik zu suchen haben und warum man sie wählen soll. Offenbar geht es wirklich nur darum, direkt am Trog zu sitzen und fest mitzunaschen, wenn es wieder was zum Verteilen gibt, bzw. dass man halt wer ist in Lienz.. Denn etwas richtig konstruktives habe ich von beiden nie gehört, außer dass sie halt offenbar meinen, sie wären etwas besser als das "dumme" Fußvolk. Aber gut, vorallem Fr. Remler gehen solche Meinungen der Bürger wohl seit Jahren am Allerwertesten vorbei, und der Herr Fastnotar kommt halt auch nicht aus seiner Haut heraus. Solche Leute machen die Politik uninteressant und lächerlich, aber offenbar ist es ihnen egal. Nun denn, die ÖVP-Lienz ist inzwischen tot, das muss man auch erst mal schaffen, nachdem man jahrzehntelang unangefochten regieren konnte. Doch das waren damals noch andere Kaliber, die wußten wirklich, was Sache war. Das waren noch Menschen mit Hintergrund und Lebenserfahrung! Bei den Schwarzen zählt wohl nur mehr der abgehobene Lifestyle, doch zum Glück nicht ewig. Und wenn dieses Getue nicht aufhört, wird diese Partei beim nächsten mal tatsächlich pulverisiert, wie ein Vorschreibe dies goldrichtig zu beschreiben pflegte.

Fr. Blanik hat mir ihrer bescheidenen und ehrlichen Art gezeigt, wie sich der Wähler angesprochen fühlt. Da sie jetzt mit allen Parteien zusammenarbeiten, und nicht wie die hochnäsige ÖVP, alles alleine entscheidend regieren will, dürfte auch in sechs Jahren wieder alles klar sein. Sie hat es in der Hand und sie wird es hoffentlich auch genauso umsetzen. Denn das erwarten jetzt alle von ihr. Und bis jetzt hat sie (bis auf das Bürgervotum gegen das zu große M99) immer sparsam und intelligent FÜR den Bürger gearbeitet und entschieden. Somit bitte weiter so, und dass sie die Größe des geplanten Kaufhauses doch noch reduzieren und somit Ihren Wählern doch noch die gewünschte Entscheidung anbieten können. Eine Rote schickt die Schwarzen in Tirol in die Wüste...das kann NUR an den handelnden Personen gelegen haben, also ihr Schwarzen, schauts, dass jetzt die richtigen 7 im Gemeinderat sitzen dürfen, so wie es jetzt aussieht, wird das sonst der nächste Schuss in den Ofen werden!!!!!

Bessawissa vor 2 Jahren

Überraschend kam der Rücktritt des Führungstrios nicht, nach dieser Niederlage. Es muss allerdings noch ein weiterer Mandatsverzicht, nämlich der von Frau Remler, folgen. Sie hat im Gemeinderat nichts weitergebracht, war eher abschreckend ob ihrer Inkompetenz. Ich bin sicher, dass die zuständigen Parteigremien für den Rücktritt sorgen werden. Es wäre ein fataler Fehler diesen "Ballast" weiter mitzuschleppen.

Verwundert bin ich allerdings, dass weitreichende Entscheidungen auf Gemeindebene ohne den zuständigen Gemeindeparteivorstand zu befassen, getroffen wurden und werden. Da ist noch zu reden, Herr Gemeindeparteiobmann. Wofür ist dieses Gremium denn sonst gewählt? Daher: bitte keine voreiligen Beschlüsse "im stillen Kämmerlein." Lest das Parteistatut und haltet euch daran, sonst gibts Widerstand. Schon bei der Listenerstellung durfte das "einfache Parteivolk" nicht mitreden. Die Rechnung dafür liegt auf dem Tisch.

Insider vor 2 Jahren

Bin auch der Meinung wie die meisten hier: Schade um den Vollblutpolitiker Pargger, der seine Arbeit wirklich ausgezeichnet gemacht hat und zu seinen Worten gestanden ist. Die Bevölkerung wollte der schwarzen Mehrheit sicher nur die Macht entreißen und diese Absicht hatten wahrscheinlich mehr als gedacht!

Aber wenn schon aufräumen dann richtig: Dass eine Frau Remler bei dieser Wahl die ÖVP unzählige Stimmen gekostet hat, hat man ja schon lange vor dem Wahltag gehört. Die Aufstellung von ihr und noch dazu auf einem so vorderen Platz war sicher der größte Fehler des schwarzen Managements (das man übrigens auch gleich überdenken sollte).

Vielleicht kann ein neues Team mit Goller und Kröll hier doch frischen Wind reinbringen - dafür müssten aber genannte mit Sicherheit den Hut ziehen!

Karli vor 2 Jahren

Ich bin jetzt wirklich gespannt wie es weitergeht : Blanik 2004 bis 2011 : Mehrheit "Buntallianz" Būrgermeister VP. Der Bügermeister ist schuld, der bestimmt, Stadtrat und Gemeinderat können nichts machen Blanik 2011 bis 2016 : Mehrheit ÖVP Būrgermeisterin SP. Der Stadt und Gemeinderat sind schuld, die bestimmen,die Būrgermeisterin kann nichts machen, Blanik 2016 bis 2022 : Mehrheit Ggekoppelte SPLSLGUT Būrgermeisterin SP : ??? Ich bin aber ūberzeugt, dass ihr was einfällt, das ihr die Lienzer abnehmen werden.

austrojerk vor 2 Jahren

Schade, dass Herr Pargger geht, die Watschn ist ja eher der Liste selbst zu verdanken. Besonders Frau Remler, die sich ja immer noch in die Politik zwingen will. Um Himmels willen. Auf Bundesebene hat man das erkannt, hier sollte die gute Frau selbst so schlau sein.

Iseltaler vor 2 Jahren

Herr Pargger war sicher nicht ausschlaggebend für die Wahl. Zanon hätte sicherlich Talent nur die Aussenwirkung seiner Auftritte ist verherrend. Mit Herrn Pargger seinem Rücktritt ist der falsche zurückgetreten. Denke dass es klüger wäre über Frau Remler und Herrn Kashofer nachzudenken. Kashofer ist in führender Funktion und hat als ÖVP Bezirksgeschäftführer und in Lienz die ÖVP von Niederlage zu Niederlage geführt. Noch ein Wort zu Frau Goller. Wenn diese in den nächsten Jahren so Auftritt wie im Wahlkampf dann wird die ÖVP in Lienz in 6 Jahren sicher pulverisiert. Etwas noch ins Stammbuch der ÖVP geschrieben. Geht nicht so abgehoben durch die Stadt und besetzt Stellen in der Partei mit fähigen Leuten und nicht mit Günstlingen die leider immer wie die Motten ans Licht drängen.

teatime vor 2 Jahren

Super find ich auch frischer Wind durch Kröll und das auch Kashofer und Lugger im Gemeinderat vertreten sind - das ist den Herren die abdanken zu "verdanken".

Instinktivist vor 2 Jahren

@ Anton 2009 Muss man beim Herrn Schatz salutieren?? ;-) (bezieht sich allerdings nur auf die Unterstellung, Frau Steiner ließe beten)

Also ich kann mich den Postern hier nur anschließen. Schade um Herrn Pargger und wieso Steininger und Remler noch dabei sind, wissen wahrscheinlich nicht einmal die beiden selbst! Die ÖVP hat einiges wiedergutzumachen und muss auch bei der Postenschacherei gehörig aufpassen, denn was ist denn der Gesundheits- und Sozialsprengel Lienz (ich meine die Damen im Büro), wenn nicht ein Auffangbecken für gestrandete ÖVP Existenzen!? Frau Remler hat ihren politischen Horizont im November 2010 weit überschritten und uns dann 5 Monate mit ihrer Peinlichkeit beehrt, bevor man die Reißleine gezogen hat. Ok, die Erkrankung Prölls ist wohl keine wirkliche Reißleine, aber Spindelegger hat die Zeichen der Zeit erkannt... Man musste damals allerdings kein Hellseher sein um zu bemerken, dass Frau Remler einfach nicht in die Politik gehört. Jetzt einen Platz im Gemeinderat zu besetzen, ist fast schon etwas frech. Frau Steiner und Herr Kröll können sich jetzt 6 Jahre beweisen, aber ob es so geschickt ist aus Frau Goller eine Art "ÖVP - Blanik" zu machen? Warten wir ab!

Grundsätzlich verstehe ich aber eine Sache nicht... der Wähler hat entschieden und Tagger und Zanon kneifen... Müsste man das nicht eigentlich in Zukunft auf die Wahlplakate schreiben "Wenn wir nix zu sagen haben gemma!""????

Kann man irgendwo nachlesen bzw. in Etrfahrung bringen wer wieviele Vorzugsstimmen bekommen hat??

nasowas vor 2 Jahren

Häme ist hier nicht angebracht. Alle drei verhalten sich vorbildlich, vielleicht zu vorbildlich, wenn man in die Zukunft der Liste schaut. Etwas mehr Entschlussfreudigkeit und Mut hätte sie vielleicht vor diesem Schritt bewahrt, aber das ist jetzt vergossene Milch. Hut ab und alles Gute für das Leben abseits des Gemeinderates. Ist sicher lustiger.

spion vor 2 Jahren

Ob das die richtige Entscheidung ist, dass zwei der besten ÖVP-Politiker gehen?? Frau Remler fühlen Sie sich bei einem solchen Ergebnis nicht angesprochen den Sitz frei zu machen???

teatime vor 2 Jahren

Hut ab - nach 18jähriger Tätigkeit zu gehen.... Ja viele super Entscheidungen für Lienz getroffen - es lag nicht an den 3 Herren das diese Wahl so ausging. Danke an Pargger, Tagger und Zanon für die vielen Jahre Engagement in und für Lienz. Der oder die!!!! eine hätte halt noch gleich mit abdanken können!! Frau Goller wünsch ich alles Gute - bestimmt eine fähige Frau so wie Frau Blanik.

Kilian1990 vor 2 Jahren

Ganz ganz schade um Meinhard Pargger. Er hat ähnlich viel geleistet wie Elisabeth Blanik. Seine Arbeit wurde aber nicht entsprechend honoriert. Seine Mitstreiter haben zuwenig mitgeholfen bzw. standen teilweise egozentrische Interessen im Vordergrund. Wird schwierig, für Lienz wieder einen ähnlich ehrlichen, guten Politiker mit Handschlagqualität wie Pargger zu finden.

Macki vor 2 Jahren

Goller wer?

Warum ist der Vierte im Bunde, die halbe Periode 2. Vizebürgermeister und rechte Hand Parggers, Charlie Kashofer nicht auch zurückgetreten?

Und die Dame Remler, als 5., muss sowieso gehen. Hören die nicht was gesprochen wird in der Stadt?

Da muss ALLES neu werden! Listenmitglieder und Stadtparteimitglieder zusammentrommeln und von unten neu aufbauen.

MeineMeinung vor 2 Jahren

Um den Pargger ists echt schade, ein ehrlicher und stets konsensbereiter Volksvertreter, sicherlich unter seinem Wert geschlagen. Auch der Tagger ist ganz OK, fachlich sowieso kompetent. Das Grundübel der Stadtpartei hatte einen Namen, Christian Zanon, der politische Totengräber von Wirtschaftsbund und ÖVP in Stadt und Land! Seinem eigenen Listenführer in der Frage Bezirkspartei-und Planungsverbandsobmann nicht loyal sein und auf legendären Beisl-Touren durch die Stadt stets lautstark verkünden, wie gut er mit der Bürgermeisterin könne und wie super diese sei, das geht schon gar net....Um den ist es überhaupt nit schod, im Gegenteil: So konns lei aufwärts gehn!

felix1960 vor 2 Jahren

Das darf doch nicht wahr sein - die Person, die , durch ihr affektiertes und abgehobenes Verhalten, auch eine große Teilschuld am desaströsen Abschneiden der ÖVP hat, soll nun ein Nutznießer des Rücktritts von Pargger, Tagger und Zanon sein ? Hätte diese Person Charakter, hätte sie ebenfalls Konsequenz aus der Niederlage gezogen. Nein, diese Person trägt sich noch immer mit dem Gedanken Bgm. Huber, Machne und Hibler(ÖVP) zu folgen. Ich hoffe und bin mir auch sicher, dass dies nie eintritt. Hr. GR, sehr geehrter Hr. GR vermag ich nicht zu schreiben, geh weiter lässig nicht grüßend die Sonnenbrille aufgesetzt die Rosengasse auf und ab und überleg dir, ob du die Bezeichnung "Volksvertreter" verdient hast. Du hattest einmal zu Unrecht "Publicity" - als du dir Gedanken machtest, "ob die Schlipfkrapfen die Stadt Lienz gezahlt hat, die der Hr. Bundespräsident am Tristacher See gespeist hat"? Steh zu deinen Felhlern und Fehlverhalten und ziehe die Konsequenzen, oder hast du keinen Charakter ?

isaga vor 2 Jahren

Quo vadis ÖVP in Lienz? Kompetente Besetzung? Wo? Und wer? Nur auf der Liste um sich als "politisch ambitioniert" zu präsentieren? Die Bürger der Stadt haben begriffen,....

Aufgehts vor 2 Jahren

Da kann ich mich Anton2009 nur anschliesen. Schade um Herrn Pargger!

mitreder vor 2 Jahren

@anton2009:

schon mal was von Frauenquote gehört? Was meinst du, warum die religiöse Steiner da mit dabei ist?

aber vielleicht wird in Zukunft vor den Sitzungen ja auch gebetet.... für ein gutes Ergebnis, weil in der Hand hat man es ja jetzt selber nicht mehr....

mitreder vor 2 Jahren

was für eine traurige Geschichte..... schnüffel..... die drei Musketiere sind nicht mehr! Aber liebe ÖVP: mit den nunmehrigen 7 Gesichtern im Gemeinderat wird euch in 6 Jahren noch ganz eine andere Abfuhr blühen.... frei nach dem Motto: es kommt nix besseres nach

anton2009 vor 2 Jahren

Schade um Herrn Pargger, der unter seinem Wert geschlagen wurde. Warum Frau Remler noch immer im GR sitzt, ist unverständlich, da sie für die VP-Verluste in hohem Maße mitverantwortlich ist! Goller und Steiner sind politisch unbeschriebene Blätter bzw. Greenhorns! Beide Damen müssen ihr politisches Talent erst beweisen!

chiller336 vor 2 Jahren

tja diese rechnung hat kommen müssen hm .... zum glück haben alle zurückgetretenen ein zweites fixes standbein - so muss keiner verhungern