Landeshauptmann Günther Platter (hinten Mitte) zeichnete Lebensretter und -retterinnen aus, darunter auch Verena Steiner (Bildmitte mit hellblauer Bluse), Mathias Weiler (hockend ganz links) und Roberto Folli (hockend ganz rechts) aus Osttirol. Foto: Land Tirol/Sax

Landeshauptmann Günther Platter (hinten Mitte) zeichnete Lebensretter und -retterinnen aus, darunter auch Verena Steiner (Bildmitte mit hellblauer Bluse), Mathias Weiler (hockend ganz links) und Roberto Folli (hockend ganz rechts) aus Osttirol. Foto: Land Tirol/Sax

Medaillenbilanz: Osttirol punktet bei den Helden des Alltags

Verena Steiner, Roberto Folli und Mathias Weiler als Lebensretter ausgezeichnet.

Die Superstars des Sports und ihre Jagd nach Medaillen stehen derzeit im Blickpunkt der Öffentlichkeit. Abseits von Metern und Sekunden gab es aber am 15. August in der Innsbrucker Hofburg noch eine andere Medaillen-Übergabe, eine „Siegerehrung“ für die Heldinnen und Helden des Alltags. Es sind Menschen, die meist in Sekundenbruchteilen Entscheidungen treffen und Taten setzen, die anderen das Leben retten. Landeshauptmann Günther Platter und seine Stellvertreter Ingrid Felipe und Josef Geisler überreichten ihnen die Lebensrettungsmedaillen des Landes Tirol.

Unter den mutigen Rettern befanden sich mit Verena Steiner, Roberto Folli und Mathias Weiler auch drei Ausgezeichnete aus Osttirol. Ihre besonderen Leistungen sind auf dolomitenstadt.at nachzulesen, wo hinter mancher Chronikmeldung eine kleinere oder größere Heldentat steht.

Roberto Folli aus Kartitsch und Mathias Weiler aus Strassen bemerkten an einem Montag Anfang September 2015 einen slowakischen Lkw, der auf einem Bahnübergang in Tassenbach mit einem Defekt genau auf den Gleisen stoppte. Der Lenker versuchte den Sattelzug wieder flott zu machen und realisierte zunächst nicht, dass sich ein Zug näherte. Folli und Weiler griffen beherzt ein und bewegten den Mann dazu, sein Fahrzeug fluchtartig zu verlassen, bevor es vom Zug erfasst und schwer beschädigt wurde. Hier die Originalmeldung dazu.

Noch spektakulärer war die Reaktion der Lienzer Rettungsschwimmerin Verena Steiner, die am 26. Mai dieses Jahres – von Passanten alarmiert – einen jungen Somalier vor dem Ertrinken in der Drau rettete. Sie schilderte die dramatischen Minuten in einem Videointerview mit Dolomitenstadt.

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Christof

Herzliche Gratulation allen Geehrten!!! Nur durch euren mutigen und schnellen Einsatz konnten Menschenleben gerettet werden! An dieser Stelle sei auch allen anderen Einsatzorganisationen gedankt, die ihre Freizeit der Allgemeinheit opfern, um anzupacken, wo Hilfe benötigt wird!

@Redaktion: Schade, dass es keinen Bericht über die Vergabe der Verdienstzeichen des Landes Tirol und der Erbhof-Verleihung gibt, die ebenfalls an diesem Feiertag im Landhaus über die Bühne gegangen ist!

Auch diese Personen leisten einen wertvollen Beitrag für unser lebenswertes Tirol, sei es im Bereich Kultur, Sport, Heimatpflege, Landwirtschaft, ..... Auch diesen Menschen gilt aufrichtiger Dank, selbst wenn man sie eher selten vor dem Vorhang, oder auf der großen Bühne sieht - Vergelt's Gott!!!