Um die Landwirtschaftliche Lehranstalt herum führt der Radweg schnurstracks gegen Süden ans Drauufer und weiter nach Kärnten. Brauchen wir einen zweiten? Fotos: Dolomitenstadt/Pirkner

Um die Landwirtschaftliche Lehranstalt herum führt der Radweg schnurstracks gegen Süden ans Drauufer und weiter nach Kärnten. Brauchen wir einen zweiten? Fotos: Dolomitenstadt/Pirkner

Aus einem Feldweg wird eine Radler-Gerade. Schade!

Ein zweiter Radweg in die Peggetz wird gebaut. Der bestehende ist sanierungsbedürftig.

Der neue Radweg entlang der Drau in die Peggetz war kein Streitthema im Gemeinderat der Stadt Lienz. Im Gegenteil, nach einem kurzen Vortrag von Bürgermeisterin Elisabeth Blanik stimmten alle 21 MandatarInnen mit zufriedenen Gesichtern zu. Allen war klar – das ist eine gute Sache. Ist es das? Ich stamme aus der Peggetz und bin in den sechziger und siebziger Jahren zur Schule in die Stadt spaziert oder geradelt. Es gab dazu immer schon zwei Möglichkeiten: entweder am Bahndamm entlang oder „bei der Drau“. Dies- oder jenseits des großen Feldes der Landwirtschaftlichen Lehranstalt.

Heute arbeite ich in der Peggetz und wieder bin ich mit dem Rad unterwegs. Aus dem früheren Feldweg entlang der Bahn wurde ein asphaltierter Radweg, mit durchgehender Beleuchtung auch in den Abendstunden, mit einem Baumspalier, mit Schneeräumung im Winter und einem Leitsystem, das mittlerweile sogar durch breite rote Bodenmarkierungen die Radler bis in den Auenweg lenkt und von dort weiter am linken Drauufer in Richtung Kärnten. Wer will, kann auch beim Bahnübergang an der Bürgeraustraße geradeaus weiter Richtung Liebherr & Co. radeln. So sieht das aus:

Der zweite Weg von der Peggetz Richtung Stadt entlang der Drau hat noch etwas von seinem früheren Charme. Damals war er komplett überwachsen von Erlenwald, ein Abenteuerspielplatz für uns Peggetzkinder. Heute ist er zum Beispiel für meine alten Eltern ein täglicher Spazierweg, ruhig und naturnahe. Ich finde, man sollte dieses Uferstück so belassen. Viele der Leserinnen und Leser von Dolomitenstadt teilen meine Meinung, darunter vermutlich auch die Mehrheit der direkten Anrainer im Auenweg. Dazu kommen LäuferInnen und ReiterInnen, die sich freuen, dass es noch ein paar Meter nicht asphaltierten Wiesenbodens gibt.

feldweg-an-der-drau-pano
Das ist der Feldweg aus der Peggetz in Richtung Stadt.

Mich stört an diesem Projekt, dass es überflüssig scheint. Das ganze Jahr über bin ich zweimal täglich mit dem Rad zwischen Stadt und Peggetz unterwegs, wie viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Firmen im Osten von Lienz auch. Nur im Hochsommer mischen sich Touristen unter diese heimischen Radler. Es sind an manchen Tagen vielleicht ein paar hundert, meist nur einige Dutzend. Für wen wird also ein zweiter Radweg Richtung Kärnten gebaut? Ich glaube, lediglich für das Ego der Planer – und um die Fördergelder zu verbrauchen.

radweg-peggetz-pegel
Hier mündet der Radweg aus Kärnten kommend in den Auenweg. Künftig fährt man geradeaus am Ufer entlang weiter in Richtung Stadt.

Zu verhindern ist dieses Projekt nicht mehr. Es gibt keine Lobby, keine kämpferischen Anrainer, wie kürzlich bei einer Wohnbaudiskussion in Eichholz. Dort gingen ein paar Bürger auf die Barrikaden und schon sank die Bebauungsdichte eines OSG-Projekts, weil Bürgermeisterin Elisabeth Blanik in einer ihrer WählerInnen-Hochburgen ein Machtwort sprach. Für die Uferlandschaft an der Drau spricht niemand.

Dabei hätte ich ein paar Vorschläge, was man mit den 120.000 Euro, die das alles kostet, besser machen könnte. Natürlich zweckgewidmet für den Radwegebau:

1) Der bestehende Radweg, der viel wichtiger ist, als der neu geplante, weil er von Einheimischen täglich genutzt wird, ist im Bereich der Landwirtschaftlichen Lehranstalt dringend sanierungsbedürftig.

radweg-peggetz-desolat
Wenn schon Geld in Peggetz-Radwege investieren, dann hätte sich die bestehende Strecke vielleicht einmal eine neue Asphaltdecke verdient.

2) Weder Tristach noch Eichholz sind an diesen Radweg angebunden. Fährt man z.B. von der Zettersfeldkreuzung mit dem Rad Richtung Tristach, dann endet der Radweg an der Kreuzung mit der Tristacherstraße. Man könnte ihn bis zum Dorfzentrum Tristach und natürlich in die Eichholz-Siedlung verlängern.

Natürlich weiß ich, dass das geplante Mobilitätszentrum beim Bahnhof den italienischen Radlerstrom umlenken wird und teilweise auch an der Stadt vorbeiführen soll. Nur – welcher Italiener will denn an der Stadt vorbei?!

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42 Postings bisher
solo11 vor 2 Jahren

Betrifft:Baustelle Schlossgasse. Möchte mich an dieser Stelle über die neuen Baustellen in der Schlossgasse äußern die seit heute morgen wieder den ganzen Verkehr in dieser Strasse ziemlich behindern.Erst vor kurzem war die Strasse für ein ganzes Wochenende gesperrt damit man sie endlich wieder verkehrstauglich machen konnte.An manchen Stellen wurde zwar Asphalt eingesetzt,welcher in der zwischenzeit aber soweit abgesunken ist dass man mit seinem Fahrzeug beim pasieren dieser Stellen enorm aufpassen muß und seine Geschwindigkeit so reduzieren muß dass man fast zum Stillstand kommt.Teilweise ist die aufgetragene Schicht um 3-4 cm abgesunken.Schildbürgerarbeit?Jetzt wird an mehreren Stellen wieder aufgegraben.Bereits das 2. oder 3. mal.Wo liegt da der Sinn darin.Wurde hier etwas wichtiges vergessen?Oder hat man hier einen Mitarbeiter der Baufirma eingegraben den man erst jetzt vermisst?Auf jeden Fall ist was hier in der Schlossgasse am Anfang und am Ende der Strasse abgeht nicht mehr zumutbar.Wer plant denn so etwas eigentlich?Braucht man dazu eigentlich die Matura mit abgeschlossenem Studium?Oder wollen uns Autofahrer die "Planer"a bissi verschaukeln?Würde es nach Herbert Grönemeier s Lied"Gebt den Kindern das Kommando,denn sie wissen was sie tun"gehen,hätten wir schon lange eine Schlossgasse,die man wieder ohne Löcher und Fleckerlteppiche durchfahren kann.Und durch diese Strasse soll der neue Regiobus in Kürze ca.25x am Tag fahren.Darfst aber kein Problem mit den Bandscheiben haben,sonst kommst am Ende der Fahrt eh nemma aus dem Bus raus.Und wenn dann nur mit ärtzlicher Hilfe.Ein Bravo den zuständigen Herren die das alles zu verantworten haben.

wolf_c vor 2 Jahren

nur zur Erinnerung wie wenig ernst wir unseren Auftrag zum Klimaschutz nehmen:

österreichische Hagelversicherung, 18.51Uhr:

Seit 1.1.2016 wurden 73 126 785 m² Agrarfläche in Österreich verbaut. Das entspricht der landwirtschaftlichen Fläche von 327 Bauernhöfen.

... könnten wir uns bitte nicht ein wenigwenigwenig FreiRaum uns lassen?

wolf_c vor 2 Jahren

... zum Thema passen ganz gut die Fakten der Statistik Austria aus der 'wie gehts Österreich' Studie unter Umwelt:

Die Nutzung freier Flächen für Bau, Verkehr und Sonstiges stieg von 2001 bis 2015 um 23,1% an (österreichische Bevölkerung +7,3%). Die Neuinanspruchnahme lag im Durchschnitt 2012–2015 bei 16,3 Hektar pro Tag.

Die tägliche neue Pro-Kopf-Verbauung war rund doppelt so hoch wie in Deutschland.

Die Bodenversiegelung stellt eines der größten Umweltprobleme dar und ist ein nahezu irreversibler Prozess. Ein kontinuierlicher Anstieg der Flächeninanspruchnahme durch Bau-, Verkehrs- und sonstige Flächen wird daher lang- und kurzfristig eindeutig negativ bewertet.

... hurra, Lienz geht mit gutem Beispiel voran!! wie schlau und zukunftsträchtig ... aber halt: die anderen machen ja auch nix anders, deswegen wird's wohl nit so schlimm sein, a bisserl plätten hier, a bisserl umgraben da, darf s noch eine extra Widmung sein, irgendwas geht immer, und was geht denn die Wähler und den Gemeindrat und den Planungsverband dieses Thema überhaupt an, und wer braucht schon Natur ...

    kritisch vor 2 Jahren

    Wie weit ist eigentlich die Entscheidung des Umweltanwaltes? Gibts schon ein hoffentlich positives Ergebnis für die Natur?

wolf_c vor 2 Jahren

... eine 'Kleinigkeit' von Weg, ein eigentlich positiv besetzter 'RadWeg', ein paar tausend m² Asphalt die im Verhältnis zur restlichen Versiegelung im Talboden schon nur mehr statistisch interessant sind, ein bisschen Weg also ist in der Lage die ganze positive VorArbeit der vergangenen Jahre wie Bus und Bahnhof und Hauptplatz kaputt zu machen ... wie dumm wie dumm wie dumm wegen einer gezeichneten Linie und mieser überörtlicher Raumplanung die tatsächlichen Menschen auf Asphalt zu zwingen ... es passt ins System der verkorksten und willkürlichen Tiroler(und österreichischen)Raumordnung, die Bürgermeister wollen ihre Macht nicht hergeben und können den Lobbies aber gleichzeitig nicht entkommen. Es ist traurig dass dafür die Landschaft kaputt gemacht wird, denn kein Raumplaner kann mir beweisen wie er zerstörtes Grünland und Freiland durch seinen Computer wiederherstellen kann ...

kritisch vor 2 Jahren

Herr Pirkner, ich bitte Sie auch um eine Abstimmungsmöglichkeit in diesem Forum. Und das wird sich Fr. Blanik und dieser mir völlig unbekannte Herr Hanser dann anschauen müssen, denn der Bürger irrt nie. Und was daraus entstehen kann, sieht man aktuell gerade bei CETA oder TTIP, der Widerstand hat schon vieles verändert und die Politik muss darüber neu nachdenken!

fb vor 2 Jahren

Hallo Herr Pirkner,

wie aufwändig und teuer ist es, da eine Online Unterschriften Liste zu machen, wo der GR gebeten wird, diesen Beschluß rückgängi zu machen?

Würde mich da beteiligen.

e ist mc 2 vor 2 Jahren

Habe erst jetzt diesen Bericht gelesen, war ein paar Tage offline. Also haben auch die Grünen dafür gestimmt, die Dame hat wohl nur Radweg gehört und gleich die Hand gehoben, ohne nachzudenken, wo dieser errichtet werden soll! Ich kenne nur Herrn Haidenberger ein wenig besser, würde mich interessieren, wie er dazu Stellung nehmen würde, dass seine Grünen solchen Unsinnigkeiten zustimmen.

Herr Pirkner, ein sehr guter Bericht, der zeigt, wo man das Geld wirklich verwenden soll und muss!!!

Was sagen eigentlich die Brunnenwegler dazu, dass man jetzt die Radler durch IHRE Siedlung schicken will, nur damit sie nicht mehr im Auenweg fahren sollen.

Ich möchte jetzt wirklich wissen, WER diese Idee bis zur Abstimmung in den völlig überforderten Gemeinderat gebracht hat, haben wir echt keine anderen Probleme, die zu lösen wären?

Mein Vorschlag ist ja, diesen Fußweg leicht zu adaptieren, sodass er noch mehr als Naherholungsbereich (weiterhin zu Fuß) genutzt werden kann. Ein paar Bankerln am Ufer und vielleicht ein schöner Holzzaun würde schon reichen. Aber mit Sicherheit kein 4m-Asphaltstreifen, es wird eh so schon überall alles versiegelt.

Also, man kann noch alles ändern, es ist bis jetzt kein Steinchen verändert worden. Frau Blanik zeigen Sie Mut und Einsicht zu Ihrer Fehleinschätzung, diese Kommentare sollten es Ihnen wirklich leicht machen, diese Entscheidung zu bereinigen!!!! Und diesen ignoranten Herrn Hanser können Sie gleich wieder rauswerfen, ansonsten werden Sie wohl mit ihm mal abgewählt werden, wenn Sie sich weiterhin so überheblich präsentieren!

ps: Herr Pirkner, noch mal die Bitte um eine Abstimmung. Es wäre wirklich interessant zu sehen, wie das Volk entscheidet und ob man dann bei Ablehnung tatsächlich einfach "drüber fährt".

    Zuckerpuppe vor 2 Jahren

    super Kommentar! Ist es nicht sehr bedenklich, dass es einen Umweltanwalt überhaupt braucht? Und das nur deshalb, weil irgend ein Typ (m/w) sich in so einem Projekt verewigen will. Das ist schon manch einem gelungen, nur nicht im positivsten Sinn. Und an Sie gerichtet, Herr Hanser: Sie haben FÜR die Bevölkerung zu arbeiten, schade dass Sie das noch nicht verstanden haben. Der Krug wird so lange zum Brunnen gehen, bis er bricht - hoffentlich.

F_Z vor 2 Jahren

auf den meisten Radtourenkarten sieht das so aus: http://www.adfc-tourenportal.de/viewtrackobject.php?trackObjectID=54386 (reinzoomen) <- und nu?

    ando vor 2 Jahren

    Diese route war mir auch schon bekannt. Ein sehr großes fragezeichen wäre die direkte überquerung der grafenbachstraße?!?!? warum werden hier immer wieder radarmessungen gemacht? Wegen langsamfahrer wohl kaum! Die weitere anbindung an den Bahnhof bzw. Schwimmbad, hat jemand schon pläne dazu gesehen???

    e ist mc 2 vor 2 Jahren

    Wird dann bei der Tristacherstraße und nördl. beim Adeg auch a lles

    zuasphaltiert und die schöne Allee gerodet?

    Und wie erfolgt dann tatsächlich der Übergang ber der Ostspange?

kenia vor 2 Jahren

.....ein kleiner Lichtblick wenn es noch keinen positiven Bescheid für dieses Vorhaben gibt! Danke Herr Pirkner ! ....die Hoffnung stirbt zu letzt.....

    RE vor 2 Jahren

    Danke, Hr. Pirkner! Leider befürchte ich, dass die "Politik" KOMMENTARLOS drüberfahren wird! In Kürze wird der erste Bagger anrollen wird und dann ist das Thema vom Tisch. Wäre soo schön, wenn ich mich täusche...

Instinktivist vor 2 Jahren

Ich hätte mir irgendiwe doch erwartet, dass zumindest unsere grüne Gemeinderätin dagegen ist. In Gemeinde und Lang scheint grün einfach nur mehr eine Farbe zu sein und nicht mehr Programm. Schade

Kiew vor 2 Jahren

Den Feldweg am linken Drauufer zu asphaltieren erscheint mir überflüssig wie ein Kropf. Tristach mit einem guten Radweg an Lienz anzubinden wäre dringend notwendiger!

dolo1871 vor 2 Jahren

Bravo! Also, mit 120.000 EUR sollte man dann in diesem Bereich etwas tun. Stichwort: Eisenbahn-Unterführung beim Mischwerk. Die ist zwar mit Spiegeln ausgerüstet, langsam oder vorsichtig sind hier die wenigsten. Sicherheitsmarkierungen wären schon einmal hilfreich. Dann die Asphaltdecke zwischen der Überplattung der Straße ins Eichholz und der Landwirtschaftsschule: Völlig korrekte Kritik. Das schaut stark nach Murks im Unterbau aus, die gebrochene Asphaltdecke ist mittlerweile gerade bei Nässe im Herbst als gefährlich anzusehen. In der Peggetz wohnen Menschen, die auch ein Anrecht auf eine schlaglochfreie Straße haben. Die Straße in der Peggetz beim Drau-Brückl hinüber nach Tristach ist voller Löcher - das gehört saniert. Dann ist die Einmündung aus dem Radweg zum Lienzer Bahnhof hin völlig unübersichtlich (Bereich Fachmarktzentrum). Hier sollte man sich schon jetzt beim Bahnhofsumbau Gedanken machen, wie der Radweg am Bhf vorbei exakt entwicket wird. Nämlich von der Hofgartenbrücke durchgehend hinauf zur Überbrückung beim Stellwerk im Westen des Bahnhofs. Letzten Endes noch etwas: Beim Hundeabrichteplatz in Richtung Dölsach (nahe Rossbacher Areal) beobachte ich immer wieder gefährliche Situationen - Leute mit Hund, Spaziergänger - und dann Radfahrer, die durch die Unübersichtlichkeit und die beiden abrupten Kurven fast immer zu schnell sind. Könnte man hier nicht einfach den Radweg im Süden vorbeileiten bzw. was spricht dagegen? Und ganz am Schluss: Warum endet die Asphaltierung am Radweg hinter Nikolsdorf Richtung Kärnten urplötzlich? Irgendwann war von einem fehlenden wasserrechtlichen Bescheide die Rede, fehlt der noch immer? Also im Radweg stecken noch ganz viele Dolomitenstadt-Stories, Herr Pirkner, weiter so!

Gerhard Pirkner vor 2 Jahren

Liebe Poster, so wie´s aussieht, gibt es noch keinen positiven Genehmigungsbescheid für den Bau dieses Radweges von der Bezirkshauptmannschaft Lienz! Die Behörde prüft noch. Und selbst wenn dieser Bescheid – was angesichts des Gemeinderatsbeschlusses zu erwarten wäre – letztlich erlassen wird, könnte der Landesumweltanwalt dagegen berufen. Er kennt anscheinend das Projekt, ich habe ihm heute zudem den Link zu diesem Artikel geschickt. Mal sehen ....

    gnom vor 2 Jahren

    Danke!

    Zuckerpuppe vor 2 Jahren

    toll! Vielleicht bewirkt das hier ja doch was. Es gäbe, wie hier zu lesen ist offensichtlich genug Projekte, in die das Geld gesteckt werden könnte. Mal schaun was draus wird.

    kritisch vor 2 Jahren

    Sehr gut Herr Pirkner, Sie getrauen sich zumindest was, sodass die da oben auch merken, dass man sich nicht alles leisten kann...#

    Denn das Volk lässt sich schon lange nicht mehr für dumm verkaufen!

hoerzuOT vor 2 Jahren

Völlig richtig beurteilt, Herr Pirkner! Frau Bürgermeister, bitte stoppen Sie diesen, bitte entschuldigen Sie, Blödsinn!!!

schattseitner vor 2 Jahren

Lieber Lienzer Gemeinderat. Bitte stoppt diesen Unsinn. Lieber einen Schritt zurück, als zwei überflüssige vor. Die Bürger würden es Euch danken. Jeder Mensch macht einmal einen Fehler. Nur sollte man ihn sich dann eingestehen. Also gebt Euch einen Ruck und stoppt dieses überflüssige Vorhaben.Es gibt viel wichtigeres zu realisieren.

bergfex vor 2 Jahren

Warum kann man diesen Unsinn nicht noch stoppen??????? Es ist wirklich traurig, das anscheinend ALLE Gemeinderäte dafür waren. Wieviel von denen kennt die Gegebenheit überhaupt, bzw. fährt mit dem Rad in diese Richtung.

cheerio vor 2 Jahren

eine solch einheitliche Meinung über die Sinnlosigkeit dieses Projektes müsste auch bei allen Verantwortlichen in der Liebburg die Alarmglocken klingeln lassen. Ein richtiger und "bürgernaher" Zug der Bürgermeisterin wäre wohl das aufheben dieses Beschlusses gewesen....aber leider zu spät :(

    chiller336 vor 2 Jahren

    vollkommen richtig - desselbe theater wei bei den häusern in der minekugel .... anfoch mal anfangen, dann seh ma schon ... willkommen in schildbürga

Flori98 vor 2 Jahren

Natürlich ist es schade um diesen Uferbereich, aber eines ist auch klar: die derzeitige Radweganbindung vom Bahnübergang in der Peggetz bis zur Einmündung in den bestehenden Radweg bei der Drau durch das dicht besiedelte Peggetz (in diesem Bereich nur Gehweg, aber kein Radweg) ist alles andere als optimal!! Welcher Aufschrei der Peggetzer Bevölkerung ginge wohl durch die Menge, wenn ein (zu errichtender) Radwegstreifen den Bewohnern die derzeitigen Parkplätze wegnehmen würde?

    gnom vor 2 Jahren

    Der Auenweg ist eine Sackgasse und keine Durchzugsstraße......Der Autoverkehr der hier herrscht ist nicht der Rede wert, weshalb sollte man hier einen Radwegstreifen errichten müssen? Hat sich den von den Verantworlichen neimand überlegt dass die Radfahrer die vielfrequentierte Straße überqueren müssen um in die Stadt zu gelangen? Die Autofahrer kommen teils mit hohem Tempo daher und der Übergang ist recht unübersichtlich.... Wenn ich mich recht errinnere hat vor einigen Monaten ein Experte aufgezeigt was im Lienzer "Radfahrnetz" alles im Argen liegt, es wäre wesentlich sinnvoller das Geld dafür zu verwenden diese Mängel zu beheben, anstatt auf Teufel komm raus eine "Umfahrung" zu bauen die niemand braucht! Weiters wäre ein Statement der Verantwortlichen angebracht was sie sich dabei gedacht haben, es kann mir niemand erzählen dass von den 21 Gemeinderäten keiner diese Seite hier liest!!!!!

    chiller336 vor 2 Jahren

    grad heut bin i wieder in die peggetz gfahrn ... also der radweg von der einfahrt zur lla bis zum auenweg is so breit - da könnt ma glatt mit an lkw fahren - also nix als ausredn

Na Servas vor 2 Jahren

Das ist ja Schildbürgerstreich hoch drei!!!!! Etwas Überflüssigeres als diesen "2.Radweg" hab ich ja überhaupt noch nicht erlebt..... sind denn alle Mandatare der Gemeinde schon im Winterschlaf....oder wurde das Denken im Lienzer Rathaus abgeschafft????? Dr.G.Pirkner hat vollkommen recht mit seinen aufgezeigten Argumenten - bitte liebe ('bürgernahe'?) Frau Bürgermeisterin und der gesamte GR - heben Sie umgehend diesen schwachsinnigen GR-Beschluß auf und machen Sie für dieses Geld was Sinnvolles - es gibt ja sonst genug Baustellen !!! - Danke, ein Anrainer & Viel-Radfahrer.

    Bahato vor 2 Jahren

    Leider alles zu spät...ich glaube die fangen heute mit der Verwüstung der Natur an! Einfach nur traurig!! Was hinterlassen wir unseren Kindern :(

feodora vor 2 Jahren

Ganz ihrer Meinung! Vollkommen überflüssig!

suedstadtler vor 2 Jahren

Wie recht Herr Pirkner doch hat. Auch ich kenne jeden cm. dieses Radwegbereiches. Besondere Frage, wie erfolgt die Einbindung am Westende des "neuen" Radweges übers Grafenbachl? Da ist der Hochgeschwindigkeitsbereich der Lavanter Landesstraße, das wird es bald einmal tuschen. Vielleicht wäre da eine Schibus- oder Regionalbushaltestelle bei der Brücke dringender!!!!! Wo bleibt der grüne Aufschrei?

    bergfex vor 2 Jahren

    Da wird Herr Haider vom BBA dann wieder eine inteligente Ampel aufstellen.

Bahato vor 2 Jahren

Super Kommentar! Bin genau der gleichen meinung! Wieder wird ein Stück Natur zufepflastert! Der Sinn dahinter erschließt sich mir nicht!

Schade,dass es keine Gegeninitiative gegeben hat....nun ist es zu spät! Ich glaube aber auch,dass es viele noch gar nicht wissen! Für Radfahrer wird so viel getan, für Fußgänger leider gar nichts...und so steigt jeder ins Auto und fährt ein Stück um dann in der Natur zu spazieren oder zu joggen!

Traurig,dass Frau Blanik hier so handelt und nicht ein bisschen auf ihre Bürger hört! Von bürgernahe wohl keine Spur liebe Frau Bürgermeister :( Mir tut es soooo leid um dieses schöne Stück Natur so nahe der Stadt!

    chiller336 vor 2 Jahren

    nachdem offenbar keiner oder wenige zu gemeinderatssitzungen gehen um überhaupt von solchen plänen zu wissen, isses aussichtslos, was dagegen zu unternehmen. ich glaube aber, es hätte sowieso nichts daran geändert - die obrigkeit hat bestimmt und der rest hat einfach zu akzeptieren. auch wenn das echo - zumindest hier auf dolomitenstadt - mehr als eindeutig ausfällt ....

Karli vor 2 Jahren

Das ist leider eine wirklich sinnlose Verschwendung von Förder- und sonstigen Mitteln. Eigentlich ein Fall für "Bist du deppert ". Das kommt raus wenn der Obmann des Mobilitätsausschusses der Stadt ( Jürgen Hanser, SPÖ ) Lokführer und nicht Radfahrer ist und im Gemeinderat nach dem Ausschuß keiner mehr, auch nicht die Grünen, nachdenkt. Als Ausgleich für diese fahrradfreundliche Tat darf man sicher bald sein Rad den trostlosen, leeren aber langgezogenen Hauplatz hinunterschieben, weil das Radfahren in der Fußgängerzone aus Prinzip verboten werden muß. Weils der Mobilitätsausschuß so empfehlen wird, wetten ?

    bergfex vor 2 Jahren

    @ Karl Bei den ersten drei Sätzen geb ich dir vollkommen Recht. Beim Hauptplatz aber wird es endlich Zeit , das Rad fahren zu verbieten. Mankann die Kinder nicht einmal in Ruhe laufen lassen, wegen der Gefahr der Rad(renn)fahrer.

gaukler vor 2 Jahren

Ich verstehe absolut nicht, warum diese Förderung unbedingt "verprasst" werden muss. ALLE Gemeinderäte waren dafür? Des schaut nit guat aus!

wolf_c vor 2 Jahren

Dieses Ergebnis raumordnerischer Planungskompetenz auf Ramschstatus beweist dass die Experten nicht Radfahren. Der Autor dieses Artikels, Herr Pirkner, hat, gemeinsam mit den vielen täglichen Benützern des Weges, mehr raumplanerisches Gefühl wie die ComputerPlaner und die politischen Entscheider dazu. Aber vielleicht werden die Flächen der Landwirtschaftsschule dadurch leichter für Baulandspekulationen ins Spiel gebracht.

chiller336 vor 2 Jahren

selbst über die sanierungsnotwendigkeit des fotografierten bereiches liesse sich streiten - aber es scheint allemal besser, das geld dort zu investieren als wieder a stückl natur zu verbauen. wieder mal gut zu sehen: die fähigkeiten unserer verkehrsplaner

Zuckerpuppe vor 2 Jahren

Ganz ihrer Meinung, Herr Pirkner. Schön langsam bleibt in Zukunft für die Spaziergänger ja nur mehr der Isekai mit Verlängerung Wasserrain, doch auch hier fahren trotz grossteils Verbot von ganz oben bis ganz unten die Radler, sogar mit Rennrad und zu 3. nebeneinander sind mir schon welche begegnet. Auch am Drauufer entlang von der Mühle Richtung Golfhotel ist reger Radverkehr. Und im Winter werden die Spazierwege eigentlich bis auf den Iselkai mit Verlängerung Wasserrain gar nicht geräumt. Radwege sind toll und wichtig. Aber lasst doch auch den Spaziergehern noch ein paar Wege übrig - bitte!