Trockenheit: Heer stellt Heli zur Brandbekämpfung bereit

Rauchen im Wald kann derzeit teuer werden. Herz-Jesu-Feuer sind erlaubt.

Ab sofort bis vorerst 27. Juni wird in der Lienzer Haspingerkaserne ein Bundesheer-Hubschrauber samt Besatzung stationiert, um bei der Bekämpfung möglicher Waldbrände zu helfen. Die Unterstützung wurde von der Landeswarnzentrale in Absprache mit dem Landesfeuerwehrverband beim Österreichischen Bundesheer angefordert.

Weil durch die extreme Trockenheit Waldbrände drohen, wird ein Bundesheer-Hubschrauber in Lienz stationiert. Foto: Expa/Groder

Mittlerweile ist das Entzünden von offenem Feuer sowie das Rauchen im Wald und in waldnahen Gebieten in ganz Tirol verboten. „Die Situation in Osttirol ist besonders prekär. Aber auch in Nordtirol gilt erhöhte Vorsicht im Wald“, schildert Landesforstdirektor Josef Fuchs die Lage. Wer nachweislich einen Waldbrand verursacht, zahlt bis zu 7.500 Euro Verwaltungsstrafe und meist auch noch Schadenersatz.

Keine Einschränkungen gibt es laut Forstdirektion für die Herz-Jesu- und Sonnwend-Feuer am Wochenende, weil sie „weitab vom Wald auf den Bergen angezündet werden“. Trotzdem wird auch hier zum vorsichtigen Hantieren und vollkommenen Ablöschen der Bergfeuer vor Verlassen der Feuerstellen aufgerufen.

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