Glocknersummit: 24 erklommen den höchsten Berg

Netzwerk-Veranstaltung mit Gipfeltour als Metapher für wirtschaftliches Handeln.

Es gibt ihn seit zehn Jahren, den „Glocknersummit“, ein Format der Jungen Wirtschaft Lienz, das alle zwei Jahre über die Bühne geht und jeweils ein Wochenende dauert. Von 23. bis 25. Juni traf man sich auch heuer wieder in Kals, wo am Freitagabend im Gradonna-Ressort drei Referenten zu touristischen Themen geladen waren, bevor sich am Samstag mehrere Seilschaften vorwiegend junger UnternehmerInnen und Unternehmer, geführt von Bergführern aus Kals, in Richtung Glocknergipfel aufmachten. Die Tour wurde aus Witterungsgründen vorverlegt und im Eiltempo durchgezogen – eine richtige Entscheidung, wie sich im Nachhinein zeigte.

Thomas Winkler von der Jungen Wirtschaft Lienz begrüßt die Summit-Teilnehmer im Gradonna-Ressort.

„Am Samstagmorgen hat es nicht so ausgesehen, als ob ein Glockner Gipfelsieg möglich sei“, erzählt Co-Veranstalter Christof Schett. Aber: „Sich auf veränderte Rahmenbedingungen einstellen und rasch eine Entscheidung treffen, um ans Ziel zu gelangen“, das seien eben Tugenden modernen Unternehmertums, betont Thomas Winkler, derzeit Obmann der Jungen Wirtschaft.

24 Unternehmer und Unternehmerinnen, begleitet von Kalser Bergführern, eroberten beim Glocknersummit 2017 Österreichs höchsten Gipfel. Fotos: YellowSports

Und so stiegen – anders als geplant – alle TeilnehmerInnen an einem einzigen Tag zum Gipfel auf und dann wieder zur Erzherzog-Johann-Hütte ab. Nach einem Wettercheck gegen 15.00 Uhr nutzten die Kalser Bergführer ein kleines Zeitfenster, um die Truppe, darunter neun Frauen, sicher und professionell auf den Gipfel zu führen. Kaum war man zurück auf der Erzherzog-Johann-Hütte, ging dort eines der heftigsten Unwetter nieder, das Hüttenwirt Peter Tembler nach eigener Aussage je erlebt hat. „Die Situation stand zwischendurch auf Messers Schneide und am Sonntag sind wir bei strömendem Regen zum Lucknerhaus abgestiegen. Der Erfolgsfaktor des Glocknersummit 2017 war die Gruppendynamik, die jeden einzelnen Teilnehmer gepusht hat“, so Schett.

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