Rapid Lienz holt gegen Seeboden nur einen Punkt

1:1 Unentschieden vor spärlicher Zuschauerkulisse im Dolomitenstadion.

Vor einer spärlichen Zuseherkulisse und einigen Zaungästen (unter ihnen der erfolgreiche Thal/Assling Trainer Markus Hanser) empfingen die Dolomitenstädter am 12. August den SV Seeboden. Die Hausherren begannen äußerst unsicher und produzierten bereits in der Anfangsphase zahlreiche Fehlpässe im Spielaufbau, ein Umstand der sich fast über das gesamte Spiel zog. Die erste Torannäherung der Grünweißen gab es in der 16. Minute. Nach einem Eckball köpfelte der in der Mitte völlig allein gelassene Patrick Eder den Ball aber am gegnerischen Tor vorbei. Eine Chance die sich der kopfballstarke Lienzer Innenverteidiger normal nicht entgehen lässt.

Die Gäste aus Oberkärnten zeigten keinerlei Scheu vor dem Absteiger aus der Kärntner Liga und kamen vor allem über den schnellen Christian Sperl einige Male gefährlich vor das Lienzer Tor. In der 19. Minute fiel ein Schuss des Seebodener Stürmers nach einem Konterangriff allerdings zu schwach aus und wenige Augenblicke später schoss er den Ball knapp am Lienzer Tor vorbei. Die Grünweißen zeigten Schwächen im Defensivverhalten, sodass die beiden Innenverteidiger Manuel und Patrick Eder immer wieder in „eins gegen eins Situationen“ verwickelt wurden, die sie aber mit ihrer Routine souverän lösten. Nach vorne hin lief bei den Rapidlern vorerst wenig zusammen und so ging es mit einem torlosen Unentschieden in die Kabinen.

Viel lief nicht zusammen in diesem Heimspiel der Rapidler, die sich gegen Seeboden mehr erwartet hatten. Foto: Brunner Images

Kurz nach dem Seitenwechsel hatten die Dolomitenstädter eine Riesenchance auf den Führungstreffer. Christopher Korber bediente Oliver Steiner ideal, doch dessen Schuss in aussichtsreicher Position ging klar am Seebodener Tor vorbei. Danach verflachte das Spiel aber immer mehr und es gab auf beiden Seiten keinerlei nennenswerte Torchancen. Die Hausherren bemühten sich zwar redlich, aber irgendwie merkte man der neuformierten Elf noch eine gewisse Nervosität und Unsicherheit an. Und für die Seebodener, die in der Defensive mit den harmlosen Lienzer Angriffsversuchen keine allzu großen Probleme hatten, hieß es bei ihren Konterangriffen immer wieder Endstation bei den Eder Brothers.

Wie aus heiterem Himmel führte der schönste Lienzer Spielzug des gesamten Spiels dann in der 75. Minute zum Führungstreffer für die Hausherren. Dominik Müller bediente den auf der linken Seite heranbrausenden Manuel Amoser und dieser schob die Kugel am herauslaufenden Seebodener Keeper vorbei zum 1:0 in die Maschen. Aber die Freude über diesen Treffer währte gerade einmal drei Minuten. Nach einer Freistoßflanke in den Lienzer Strafraum fühlte sich niemand für den wenige Meter vor dem Tor stehenden Manuel Dullnig zuständig und dieser köpfelte völlig unbedrängt zum 1:1 Ausgleich ein.

Letzter Höhepunkt in dieser schwachen Partie war dann ein Schuss von Arno Unterlercher, der aber zu zentral ausfiel und Lienz Keeper Bernhard Leitner keine Probleme bereitete. Kurz darauf beendete der Unparteiische die Partie, die mit einer für die Rapidler doch enttäuschenden Punkteteilung endete.

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