Ein Jahr Kooperation ohne Grenzen mit salto.bz

Mit unserem Medienpartner in Südtirol leben wir die Euregio und die Meinungsvielfalt.

Seine Freunde nennen Christoph Franceschini, Chefredakteur von salto.bz, liebevoll den „Zottelbär“. Ich erinnere mich noch gut, wie er mit Ulrich Gutweniger, dem kaufmännischen Gehirn des kritischen Südtiroler Online-Magazins an einem tiefwinterlichen Nachmittag vor ziemlich genau einem Jahr in eine Hotelbar in Brixen kam. Wir hatten vereinbart, dass wir uns „in der Mitte“ treffen, auf halber Strecke zwischen Lienz und Bozen. Wir mochten uns auf Anhieb. Bei praktisch allen Themen, die wir in unserem ersten persönlichen Gespräch anschnitten, hatten wir dieses Gefühl konspirativer Gemeinsamkeit, das sich immer dann einstellt, wenn man Sorgen oder Siege miteinander teilt.

Christoph Franceschini, Chefredakteur von salto.bz. Foto: salto.bz

Salto.bz ist kritisch, kulturlastig, manchmal schräg, sehr oft scharfsinnig und immer überraschend. Scharfe Sinne und Kreativität sind auch bei dolomitenstadt.at wichtigstes Unterscheidungsmerkmal zum regionalen Medieneinheitsbrei, der zwar über viele Kanäle serviert wird, aber in der immer gleichen Geschmacksrichtung. Wir wollen anders schmecken, riechen und klingen, schärfer gewürzt und nachhaltiger in der Wirkung sein. Dieser Anspruch eint salto.bz und dolomitenstadt.at. Das Schöne daran: Es ist offenbar ein Erfolgskonzept, denn beide Plattformen wachsen und gedeihen – auch ohne massive öffentliche Förderung.

Wir haben im ersten Jahr unserer Kooperation mit salto.bz fast hundert Artikel unserer Kolleginnen und Kollegen aus Südtirol veröffentlicht. Im Gegenzug war dolomitenstadt.at regelmäßig mit Beiträgen auf salto.bz vertreten. Das Feedback der LeserInnen beider Medien ist durchwegs positiv und so spricht vieles für eine Weiterführung der Kooperation, die wir 2019 weiter vertiefen möchten.

Generell ist vielen Dolomitenstadtlern sicher aufgefallen, dass sich der redaktionelle Inhalt unserer Online-Plattform verbreitert und vertieft hat. Wir berichten in Partnerschaft mit salto.bz regelmäßig über Südtirol-Themen und haben unsere Berichterstattung über Landesthemen aus Tirol und Kärnten seit November durch eine Kooperation mit der APA verdichtet. Demnächst ist eine weitere Partnerschaft mit einer innovativen Plattform unabhängiger Online-Journalisten geplant, die exzellent recherchierte Hintergrundreportagen zu vorwiegend ökologischen Themen liefern werden.

Die Reichweitenentwicklung von dolomitenstadt.at bestätigt diese Strategie der Offenheit. Ich bin davon überzeugt, dass gerade die Dolomitenstadt-Leser und -Leserinnen gerne auch über den Tellerrand des Osttirol-Eintopfs blicken und den Bezirk nicht als Insel wahrnehmen, sondern als Teil einer spannenden Europaregion. Dieses Lebensgefühl möchten wir mit unseren Inhalten auch widerspiegeln.

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