Martin Weißkopf (rechts, Startnummer 7) war seinen Gegnern beim ersten Compedal Sprint in Assling mehr als eine Nasenlänge voraus. Fotos: Union Raika Compedal

Martin Weißkopf (rechts, Startnummer 7) war seinen Gegnern beim ersten Compedal Sprint in Assling mehr als eine Nasenlänge voraus. Fotos: Union Raika Compedal

Compedal Sprint: Martin Weißkopf war nicht zu schlagen

Bei den Damen setzte sich in Assling die große Favoritin Ina Forchthammer durch.

Am Wochenende veranstaltete die Union Raika Compedal Thal/Assling zum ersten Mal einen Tourenlauf in Form eines Sprint-Bewerbs. 29 Herren und vier Damen gingen am Samstag, 13. Jänner, bei der ersten Auflage des Compedal Sprints an den Start.

Bei den Damen kristallisierte sich bereits im Vorlauf die große Favoritin heraus. Ina Forchthammer von der WSV St. Johann im Pongau, die vom ÖSV für den Weltcup am kommenden Wochenende in Bischofshofen nachnominiert wurde, setzte sich vor der rumänischen Starterin Miruna Girbacea durch, den dritten Platz belegte die Italienerin Jenn Schelton. Als einzige Osttiroler Vertreterin ging Nicole Baumgartner an den Start und belegte Platz vier. Da nicht mehr Teilnehmerinnen am Start waren, war schließlich auch der Finallauf gleich besetzt. Im direkten Kampf Frau gegen Frau legte die große Favoritin Ina Forchthammer einen Start-Ziel Sieg hin, setzte sich mit knapp 40 Sekunden Vorsprung auf Jenn Schelton durch, welche sich gegenüber dem Vorlauf um eine knappe Minute gesteigert hatte. Den dritten Platz belegte Miruna Girbacea, Nicole Baumgartner landete wiederum auf Platz vier.

Favoritin Ina Forchthammer holte sich bei den Damen den Sieg vor Jenn Schelton, Miruna Girbacea und der Osttirolerin Nicole Baumgartner.

Auch bei den Herren zeichnete sich bereits nach dem Vorlauf ein Favorit ab. Osttirols Top-Athlet Martin Weißkopf belegte in der Vorausscheidung vor dem ÖSV C-Kaderläufer Paul Werbnjak und dem rumänischen Nationalteamathleten Manea Rares den ersten Platz. Einige Topathleten sparten sich ihre Kräfte, da alle 29 Teilnehmer schon fix für die fünf Viertelfinalläufe qualifiziert waren. Im hochklassigen Finale landeten schlussendlich Martin Weißkopf, Johann Stuhler und der Kartitscher Johannes Walder, die sich im Halbfinale gegen Constantin Surdu, Stefan Wernig und Jan Paul Adang durchgesetzt hatten, sowie der starke Rumäne Manea Rares, Manuel Seibald und Simon Schupfer, die Compedal-Lokalmatador Andreas Niederwieser, Drago Blaj und Paul Verbnjak im Halbfinale besiegt hatten.

Martin Weißkopf beeindruckte mit einer tollen Vorstellung. Vom Start weg zog er auf und davon und ließ seinen Kontrahenten keine Chance. Der rumänische Topathlet Manea Rares verspielte seine Chancen auf der rutschigen Innenspur in den Spitzkehren und verlor sofort den Anschluss. Der Lienzer Top Berg- und Skitourenläufer Manuel Seibald konnte Martin Weißkopf ebenfalls nicht mehr näher kommen. Bereits in der letzten Wechselzone war das Siegerpodest fixiert und Martin Weißkopf freute sich über den Titel „Sieger des ersten Compedal Sprints“. Manuel Seibald jubelte über den zweiten Platz, gefolgt von Johann Stuhler auf Platz drei. Knapp ging der Kampf um den vierten Platz aus: Simon Schupfer erkämpfte sich diesen vor Johannes Walder, für Manea Rares blieb nur noch Platz sechs.

Die Union Raika Compedal freut sich über eine gelungene und verletzungsfreie Veranstaltung und bereitet sich bereits auf den 13. Compedal Tourenlauf am 9. Februar vor.

Martin Weißkopf gewinnt vor Manuel Seibald und Johann Stuhler.
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