Lienz: Nach Wohnungsbrand beginnt die Sanierung

Experten erarbeiten Statik-Gutachten. GHS will „neuwertigen Zustand“ herstellen.

Am 15. Mai 2019 verwüstete ein Großbrand sieben Wohnungen in einem Gebäude der gemeinnützigen Wohnbaugenossenschaft GHS in der Lienzer Christoph-Zanon-Straße. In der Zwischenzeit wurde das Objekt mehrfach statisch überprüft, unter anderem von Experten der FH Klagenfurt, die auch Probebohrungen vornahmen. Ein statisches Gutachten ist in Arbeit und wird demnächst den Bewohnern präsentiert. In einem Schreiben an alle betroffenen Mieter erklärt die GHS, dass die Maimiete zur Hälfte refundiert und weitere Monatsmieten bis zum Neubezug nicht verrechnet werden. Anteilige Betriebskosten werden neu berechnet und vorläufig gestundet.

Es wird noch eine Weile dauern, bis die von einem schweren Brand zerstörten Wohnungen in diesem Haus wieder bezugsfertig sind. Foto: Dolomitenstadt/Wagner

GHS-Vorstand Josef Altenweisl geht – vorbehaltlich der Ergebnisse des Gutachtens – davon aus, dass das Haus saniert werden kann, allerdings mit beträchtlichem Aufwand, der zur Gänze von der Versicherung gedeckt sei. „Wir werden einen Großteil der Estriche neu machen müssen, samt neuer Heizung. Die Bodenheizungen sind nämlich verschmort.“ Die Wohnungen würden in einen neuwertigen Zustand gebracht, versichert Altenweisl, da demnächst – nach Ablauf der 10-Jahres-Frist – ein Kauf durch die Mieter möglich werde. Architekt Georg Steinklammer, der die Anlage geplant hat, sei nun auch als Bauleiter für die Sanierung engagiert und habe sich mit den Mietern bereits getroffen, erklärt Altenweisl.

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