Erste Sprengungen an der B111 im Lesachtal

Nach minutiöser Vorbereitung beginnt nun die Sanierung der vom Sturm zerstörten Straße.

Im Herbst rutsche die B111 im Lesachtal durch das Sturmtief Vaia auf rund 80 Metern ab. Eine Befahrung ist seitdem nicht mehr möglich. Nach intensiven, monatelangen Vorarbeiten haben mit den ersten Sprengungen vor Pfingsten die konkreten Sanierungsarbeiten an der beschädigten Bundesstraße zwischen Maria Luggau und St. Lorenzen im Lesachtal begonnen. Der abgerutschte Hang wurde von Schadholz befreit.

Zwei Sprengungen dienten vor Pfingsten vor allem der Einschätzung, wie Schutt und Geröll über der B111 am besten abgetragen werden können. Foto: Jan Salcher

Nachdem mehrere Bohrungen Aufschluss über die geologische Beschaffenheit des steilen Geländes gaben, starteten am Freitag, 7. Juni, um 14.00 Uhr die Bauarbeiten westlich der Ortschaft Promeggen mit zwei Sprengungen. Mit ihnen soll zunächst abgeklärt werden, wie sich das lockere Material im Hang am besten abtragen lässt. In den nächsten Wochen werden lockerer Schutt, Felsen und Geröll oberhalb des Straßenverlaufes entfernt, teils durch Sprengung, teils durch Grabarbeiten.

Nach Abschluss dieser Arbeiten werden von der Wildbach- und Lawinenverbauung Steinschutznetze über die gesamte Hangbreite errichtet, danach beginnen die Bauarbeiten zur Wiederherstellung der Straße. Laut Auskunft des Straßenbauamtes soll spätestens zu Schulbeginn ein einspuriges Befahren möglich sein.

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