Neben 900 Soldatinnen und Soldaten sind auch gepanzerte Fahrzeuge und Hubschrauber im Einsatz. Foto: Bundesheer/Frank Nalter

Neben 900 Soldatinnen und Soldaten sind auch gepanzerte Fahrzeuge und Hubschrauber im Einsatz. Foto: Bundesheer/Frank Nalter

Milizsoldaten üben den Schutz kritischer Objekte

Im Fokus der Bundesheer-Übung „Scheitelhöhe“ ist die transalpine Ölleitung.

Von 1. bis 6. Juli findet in den Bezirken Kufstein, Kitzbühel und Lienz die Übung „Scheitelhöhe 2019“ statt. Die Übung wird durch das Militärkommando Tirol geleitet. Sämtliche in Tirol beorderte Milizsoldaten werden eingebunden. Übungsthema ist ein „sicherheitspolizeilicher Assistenzeinsatz wegen einer terroristischen Bedrohung gegen internationale Ölleitungen“, sprich die Ölpipeline der TAL, die über Osttirol und den Felbertauernpass nach Nordtirol verläuft.

„Terroristische Bedrohung gegen internationale Ölleitungen“ ist die Übungsannahme der Operation „Scheitelhöhe“. Foto: Martin Hörl

In der fiktiven Übungsrealität ist die Pipeline an mehreren Orten von Anschlägen bedroht. Der Schutz der Objekte liegt generell in der Verantwortung der Betreiber und des Innenministeriums, sprich der Polizei. Diese fordert in der Übungsannahme das Bundesheer an. Zum Einsatz kommen neben 900 Soldatinnen und Soldaten auch gepanzerte Fahrzeuge und Hubschrauber sowie Simulations-, Peil- und Funksysteme. Bundespräsident Alexander van der Bellen, Verteidigungsminister Thomas Starlinger und Landeshauptmann Günther Platter werden am Freitag, 5. Juli in Reith bei Kitzbühel die Landesübung beobachten.

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